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Ueli Weber
COO Publimedia AG

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18
Februar

Neue Studie: Nur 0,05 Prozent der Twitter-User ziehen rund 50 Prozent der Aufmerksamkeit auf sich

Twitter verfügt inzwischen über etwa 200 Millionen Mitglieder und hat sich damit zu einem der grössten Netzwerke der Welt etabliert. Eine neue Studie von Yahoo in Zusammenarbeit mit der Cornwell University, kam jetzt zu dem Ergebnis, dass lediglich 0,05 Prozent der Twitterer 50 Prozent der Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Die gesamte Studie „Who says What to Whom on Twitter“ können Sie hier einsehen.

Kein überraschendes Ergebnis

Bereits vor zwei Jahren veröffentlichte David McCandless eine Grafik mit der Kernaussage, dass lediglich 5 von 100 Personen (wenn die Twitter-Community aus 100 Personen bestehen würde), für 75 Prozent der Tweets verantwortlich sind und damit entsprechend die meiste Aufmerksamkeit generieren. Weiter kommt er zu dem Ergebnis, dass lediglich 5 Personen mehr als 100 Follower haben. Die restlichen Personen sind entweder komplett inaktiv oder „lazy“ (also derzeit nicht selbst aktiv).

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Bildquelle

Zwei Jahre später hat sich dieses Bild noch nicht wirklich grundlegend geändert. Dies bestätigt auch die Studie von Yahoo nun wieder.

Weitere Ergebnisse der Studie

Laut Yahoo, finden über 95 Prozent der Informationen aus den Medien den Weg in die „Allgemeinheit“ über sogenannte Opinion Leader. Diese bestehen allerdings zu 95 Prozent aus gewöhnlichen Usern. Also nicht aus Unternehmen, Bloggern, Prominenten oder Organisationen. Diese Personen hatten in den ausgewählten Cases mehr als 500 Follower und waren auch deutlich aktiver (durchschnittlich 180 Tweets) als andere User. Diese hatten durchschnittlich nur 30 Follower und 7 Tweets.

Besonders spannend ist auch das Ergebnis, dass sich unterschiedliche Arten von Content unterschiedlich lange auf Twitter wiederfinden. Dabei hat Yahoo die Zeitspanne gemessen, in der eine bestimmte URL auf Twitter auftaucht. Tweets, welche von Medien abgesetzt wurden, weisen dabei die kürzeste Lebenszeit auf. Dies lässt sich allerdings dadurch erklären, dass hier meistens News-Beiträge veröffentlicht werden. Es liegt hier in der Natur der Sache, dass diese nach einer gewissen Zeit nicht mehr so interessant sind. Tweets, die ein Blogger abgesetzt hat, sind, laut der Studie, schon deutlich länger auf Twitter zu finden. Die längste Lebenszeit weisen jedoch Videos, Musik und Bücher auf. Dies liegt vermutlich daran, dass diese von anderen Twitterern immer wieder neu gefunden/entdeckt werden (beispielsweise ein toller neuer Song, den man mit der Community teilen möchte). Die eben genannten Unterhaltungsmedien werden allerdings öfters von „gewöhnlichen“ Usern neu entdeckt und getwittert. Blogger, Organisationen oder Medien nutzen verstärkt die ReTweet-Funktion.

Fazit

Eine durchaus interessante Studie, die noch viele weitere interessante Erkenntnisse zu Tage fördert. Es lohnt sich sicherlich einen Blick auf die (englische) schriftliche Ausarbeitung zu werfen.

[via]

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01
April

Mobile Gaming erfreut sich immer grösserer Beliebtheit

Der Branchenverband BITKOM veröffentlichte kürzlich die Ergebnisse einer repräsentativen Telefonumfrage mit insgesamt 827 (deutschen) Teilnehmern. Diese fördert aktuelle Zahlen und Fakten zur Handynutzung im Bezug auf Mobile Gaming, zu Tage. Wir stellen Ihnen interessante Erkenntnisse vor und beleuchten zudem die Bedeutung für das (Online-) Marketing.

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Bildquelle

Das Handy entwickelt sich immer mehr zur mobilen Spielekonsole

Das Handy hat sich längst zum Multifunktionsgerät entwickelt. Während dieses früher „nur“ zum Telefonieren genutzt wurde (bzw. später um SMS zu schreiben, wird heute im Internet gesurft, fotografiert und eben auch gespielt. Diese Möglichkeit wird besonders von jüngeren Nutzern gerne in Anspruch genommen. (den sogenannten Digital Natives). So gaben 40 Prozent der Befragten, welche unter 30 Jahre alt sind an, gerne auf dem Handy zu spielen.

Bei den 30 bis 49- jährigen spielt noch jede/jeder achte gerne auf dem Smartphone und bei den 50 bis 64-jährigen nur noch 5 Prozent. Ab 65 plus spielt dies absolut gar keine Rolle mehr. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich, schliesslich ist diese Generation nicht mit Handys gross geworden und kämpft generell noch mit den zahlreichen Möglichkeiten, die Smartphones bieten.

Geschlechterunterschiede sind erstaunlicherweise nahezu nicht vorhanden. So können sich 19 Prozent der Männer für Mobile Gaming begeistern – und sogar 14 Prozent der Frauen.

Bedeutung für das (Online-) Marketing

Viele Apps (bzw. Spiele) für die Smartphones sind kostenlos und finanzieren sich ausschliesslich über Werbung. Für Unternehmen stellt dies eine lukrative Möglichkeit dar, um mittels Bannerwerbung auf sich aufmerksam zu machen. Allerdings muss, wie auch sonst im Marketing, die Zielgruppe genau beachtet werden. So können gemäss oben genannter Studienergebnisse über Mobile Ads in den Apps primär unter 30-jährige erreicht werden.

Neben der In-Game Werbung, besteht natürlich generell noch Möglichkeit, die verschiedenen Angebote im Mobile Bereich zu nutzen: z.B. Displaywerbung auf mobilen Webseiten oder Location Based Services. Dies variiert selbstverständlich sehr stark, je nach Branche. Auf Grund der Tatsache, dass immer mehr User mobil ins Internet gehen, lohnt es sich für Unternehmen auch diesen Bereich in Ihren Marketing-Mix zu integrieren – oder zumindest näher zu betrachten.

Der Telekommunikationsanbieter congstar führte Ende Januar 2011 eine Umfrage mit gesamthaft 4640 Teilnehmern durch. Die Altersspanne war dabei von 14 bis 59-Jahren. Demnach surfen bereits 22 Prozent mobil. Im ersten Moment hört sich dies noch nicht nach so viel an, allerdings ist auch hier die Gruppe der 14- bis 29 Jährigen besonders aktiv. Hier surfen knapp 40 Prozent via Smartphone. Dies ist zweifellos bereits eine beachtliche Menge.

Die aktuelle KommTech-Studie liefert ähnliche Werte für die Schweiz: so surfen bereits 23% mobil im Internet. Bei der Studie der Young&Rubicam Gruppe waren es sogar 25%.

[via1], [via2]

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24
März

E-Mail und Social Media Marketing sinnvoll verknüpfen

E-Mails sind nach wie vor ein wichtiges Instrument im Online-Marketing. Das steht ausser Frage. Social Media Marketing erfreut sich allerdings immer grösserer Beliebtheit, wie wir bereits einige Male berichteten. Für Unternehmen stellt sich immer weniger die Frage, ob sie sowohl auf Facebook aktiv sein wollen und gleichzeitig auch Newsletter verschicken möchten. Vielmehr besteht die Herausforderung darin, wie die beiden Kanäle optimal miteinander verknüpft werden können.

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Bildquelle

Verknüpfung beider Kanäle

Ein „Share with your Network“ Link am Ende eines Newsletters stellt zwar sicherlich eine Möglichkeit dar, um Freunden bei Facebook oder Twitter mitzuteilen wie positiv/spannend/interessant sie die Inhalte des Newsletters gefunden haben. Allerdings muss hier verstärkt auf die Qualität der einzelnen Beiträge geachtet werden. Die Bereitschaft der Nutzer ist derzeit noch eher gering, die Inhalte aus den E-Mails auf Facebook zu teilen. Mehr Erfolg kann hier schon erzielt werden, in dem der „Gefällt mir“ Button integriert wird. Auf diese Weise „liked“ ein Leser nicht den Inhalt, sondern das Unternehmen selbst.

Auf Facebook selbst besteht natürlich die Möglichkeit, die User auf den Newsletter aufmerksam zu machen. (und auf diese Weise weitere Abonnenten zu gewinnen)

Mit E-Mails mehr Facebook Fans gewinnen

Die angesprochenen Möglichkeiten eignen sich besonders gut, um weitere Fans für die Fanpage auf Facebook zu gewinnen. Hier kann mit den Nutzern aktiv in Dialog getreten und auf diese Weise der Abverkauf gesteigert oder das Branding verbessert werden. Die hohe Viralität des Social Networks ist hierfür ideal.

Fazit

E-Mail Marketing und Social Media Marketing schliessen sich gegenseitig nicht aus. Vielmehr sollte das Potenzial von beiden Kanälen optimal genutzt und miteinander verknüpft werden. Auf diese Weise erhalten Unternehmen eine weitere Chance, um das Branding zu verbessern oder mehr Produkte zu verkaufen.

[via]

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18
März

Online-Werbemarkt wächst weiter – neuer OVK Online Report

Frauen sind empfänglicher für Werbebotschaften und der Online-Werbemarkt ist in Deutschland weiter gewachsen. Zu diesen und weiteren spannenden Ergebnissen kam der neue OVK Online-Report 2011/01, welcher seit dem 3. März hier zum Download bereit steht.

2010 war für den (deutschen) Online-Werbemarkt zweifellos kein schlechtes Jahr. So konnte dieser einen Zuwachs von 26 Prozent auf 5,4 Milliarden Euro verzeichnen. Auch der Anteil am gesamten Mediamix ist weiter angestiegen. Mit inzwischen 19,2 Prozent nimmt dieser fast 1/5 des Gesamtwerbemarktes in Anspruch. (siehe auch Grafik unten) Mit einem knappen Vorsprung liegt das Medium „Internet“ damit vor der Zeitung. Damit wird der seit längerer Zeit beobachtbare Trend zur Rückläufigkeit der Printanteile immer deutlicher. Auch der Vorsprung des derzeit noch führenden Mediums „TV“ wird immer geringer. Die Prognosen für 2011 sind ebenfalls rosig, so rechnen Experten mit einem weiteren Wachstum auf 6 Milliarden Euro Werbevolumen.

Entwicklung Bruttowerbekuchen

Die klassische Online-Werbung ist dabei der grosse Gewinner. Diese verfügt über eine Zuwachsrate von 35 Prozent (gegenüber dem Vorjahr) und überschritt im letzten Jahr erstmals die 3 Milliarden Euro Grenze. Auf dem zweiten und dritten Platz liegt die Suchwortvermarktung mit Werbeinvestitionen und Affiliate Netzwerke. Die Suchmaschinenvermarktung verfügt über eine Wachstumsrate von 15 Prozent.

Grossflächige Standardwerbeformen am erfolgreichsten

Die Studie konnte ganz klar ermitteln, dass besonders grossflächige und integrierte Werbeformen gefragt sind. Die Auswertung erfolgte dabei nach den Bruttoinvestitionen. Somit rangieren die Formate Wallpaper, Superbanner und Rectangle auf den ersten drei Plätzen.

Top-Werbeformate

Aufgeschlossenheit gegenüber Online-Werbung

Generell kann festgehalten werden, dass Frauen zugänglicher sind für Werbung als Männer. In Prozent ausgedrückt sind 46,4 Prozent der weiblichen Internetuser für Werbebotschaften empfänglich, bei den Männern sind es „nur“ 43,3 Prozent. Teilweise signifikante Unterschiede sind in den jeweiligen Altersgruppen vorhanden. Die 14 bis 29 jährigen sind dabei am häufigsten schon einmal über das Internet auf Produkte aufmerksam geworden. Zum Vergleich: bei der Generation „Silversurfer“ sind es nur noch 37,8 Prozent. Allein das Argument, dass ein Grossteil der Nutzer den Weg ins World Wide Web noch nicht gefunden hätte, kann hier nicht ausreichen. Schliesslich sind laut dem Report bereits 73,2 Prozent der 50-59 jährigen im Internet unterwegs und bei den über 60-jährigen sind es immerhin noch 36,2 Prozent.

Aufgeschlossenheit gegenueber Werbung

Fazit

Auch diese Studie beweist wieder einmal, dass Online-Werbung inzwischen aus dem Gesamten Marketingmix nicht mehr wegzudenken ist. Wir sind gespannt ob die zahlreichen Prognosen, in diesem Bereich, auch in Erfüllung gehen.

Für den Schweizer Markt sind derzeit noch keine aktuellen Zahlen verfügbar.

Bildquellen: Screenshots aus dem aktuellen Online-Report

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10
März

Die Mehrheit der 100 Fortune Unternehmen nutzt Social Media – neu Studie The Global Social Media Check-up 2011“

Studien zur Nutzung von Social Media Marketing in Unternehmen gibt es inzwischen viele. Besonders interessant ist allerdings die neue Studie „The Global Social Media Check-up 2011“, welche 100 Fortune Unternehmen untersucht hat. Demnach nutzen bereits 84 Prozent der Firmen einen Social Media Kanal. Wir stellen Ihnen die interessantesten Ergebnisse vor.

Allgemeine Ergebnisse

Generell kann festgehalten werden, dass die Unternehmen unterschiedliche Strategien verfolgen, um im Social Web erfolgreich zu sein. So setzen einige lediglich auf nur eine spezielle Plattform und andere gleich auf mehrere. Ein wichtiges Entscheidungskriterium für einen Kanal stellte die Einstiegshürde dar. Während Twitter nahezu über keine Einstiegshürde verfügt, sieht dies bei YouTube beispielsweise bereits anders aus. Der Aufwand und das Budget für die Produktion von qualitativ hochwertigen Videos sind nicht zu unterschätzen. Auf Grund dessen schrecken auch viele Unternehmen vor einem eigenen YouTube Channel zurück.

Twitter verfügt über das stärkste Wachstum von allen Social Media Kanälen

Zwar konnte die Studie ein Wachstum in allen untersuchten Kanälen feststellen (Twitter, Facebook, YouTube und Corporate Blogs), allerdings hat hier Twitter ganz klar die Nase vorne. So verfügen derzeit 77 Prozent der 100 grössten Unternehmen der Welt über einen Twitter-Account. Ein Jahr zuvor waren es hier lediglich 65 Prozent. Bei Facebook ist eine Steigerung von 54 auf 61 Prozent erkennbar. Während Anfang letzten Jahres noch 50 Prozent der Unternehmen YouTube nutzten, sind es nun 57. Das geringste Wachstum war bei den Corporate Blogs erkennbar. Hier ist lediglich eine Steigerung von 33 auf 36 Prozent vorhanden.

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Bildquelle

Auch die Zahl der Twitter Accounts hat zugenommen. So verfügen amerikanische Firmen beispielsweise über durchschnittlich 9,9 verschiedene Firmen-Accounts. Der absolute Spitzenreiter in diesem Bereich ist das Unternehmen IBM mit 76 verschiedenen Accounts. Europa liegt mit 3 Accounts hinter dem weltweiten Durchschnitt von 5,8 Accounts zurück.

Besonders positiv fällt auf, dass die Unternehmen den Microblogging-Dienst nicht mehr nur als einseitigen Kommunikationskanal nutzen, sondern mittels @mentions immer mehr den Dialog mit Kunden suchen. Zumindest gaben circa 2/3 der 100 Fortune Unternehmen an, dass sie diese Kommunikationsmöglichkeit kennen und auch nutzen. Jede 2te europäische Firma informiert zusätzlich ihre Follower via ReTweets über interessante News, Videos oder ähnliches. Zwar stellt dies ohne Frage eine positive Entwicklung dar, negativ fällt allerdings auf, dass immer noch 90 der 100 Unternehmen über Twitter massgeblich Informationen verbreiten, die nur das eigene Unternehmen betreffen. Die Möglichkeit, über den Microblogging-Dienst spezielle Gewinnspiele oder Angebote für Follower zur Verfügung zu stellen, nutzen noch nicht einmal 1/3. In diesem Bereich besteht eindeutig noch Optimierungspotenzial.

Die durchschnittliche Followerzahl der Unternehmen ist um beeindruckende 241 Prozent gestiegen. Waren es im Jahr 2010 noch weniger als 1‘500 Follower, sind es heute bereits mehr als 5‘000.

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Bildquelle

Ebenfalls interessant: Über 80 Prozent der Unternehmen wird auf Twitter früher oder später einmal gesprochen. (auch wenn das Unternehmen selbst gar keinen eigenen Account besitzt.)

Trend zu mehreren Fanpages auf Facebook

Facebook ist ohne Frage für die untersuchten Unternehmen ein lukrativer Kanal, so besitzen bereits 61 Prozent einen eigenen Auftritt bei Facebook. Während anfänglich die Unternehmen lediglich eine eigene Fanpage bewirtschafteten, sind es heute gleich mehrere. Spezielle Fanpages für das Recruiting, für bestimmte Produkte oder Unternehmensbereiche sind längst keine Seltenheit mehr. Auch versuchen immer mehr Unternehmen ihre Auftritte stärker zu bewirtschaften. So werden auf 84 Prozent der Fanpages immerhin einmal wöchentlich neue Inhalte gepostet. Zum Vergleich: im Jahr 2010 waren es noch 59 Prozent. Weniger positiv fällt allerdings auf, dass in Europa 41 Prozent der Unternehmen keine Kommentare von Fans auf ihrer Pinnwand erlauben. Global sind dies gesamt „nur“ 26 Prozent. Aber das sind auch noch zu viele…

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Bildquelle

Fazit

Die Studie beweist einmal mehr, dass Social Media Marketing bei den Unternehmen angekommen ist, allerdings wird auch hier klar, dass immer noch deutliches Optimierungspotenzial besteht. Es scheint immer noch nicht ganz in den Köpfen vieler Manager angekommen zu sein, dass Social Media keine Einweg-Kommunikation ist.

Wir sind schon gespannt wie die Ergebnisse nächstes Jahr ausfallen werden.

[via]

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04
März

Displaywerbung nach wie vor fester Bestandteil im Online-Marketing Mix

Vor einigen Wochen berichteten wir bereits darüber, dass viele Unternehmen eine Erhöhung des Budgets im Jahr 2011 für Social Media Marketing-Massnahmen planen. Die Ergebnisse der Untersuchung galten allerdings ausschliesslich für den amerikanischen Markt. Doch auch im deutschsprachigen Raum ist eine ähnliche Entwicklung zu beobachten. Demnach wollen 70 Prozent der befragten Unternehmen ihr Budget in diesem Bereich erweitern. Zu diesem Ergebnis kam eine kürzlich lancierte Umfrage des Bundesverbandes für Digitale Wirtschaft.

An zweiter Stelle steht die Displaywerbung über Anzeigen-Netzwerke. Hier wollen 68 Prozent der Unternehmen mehr Geld investieren. Damit stellt die Displaywerbung für die Unternehmen nach wie vor ein wichtiger Kanal dar, um Kunden zu erreichen. An dritter und vierter Stelle folgen Suchmaschinenoptimierung und Affiliatemarketing – mit jeweils 46 und 45 Prozent. Das Budget für Suchmaschinemarketing wollen nur 42 Prozent erhöhen.

In welchem Bereich wollen die Unternehmen ihr Budget nicht erhöhen?

Für Affiliatemarketing wollen 32 Prozent der Unternehmen ihr Budget nicht erhöhen, gefolgt von SEO (Suchmaschinenoptimierung) mit 18 Prozent. Im Bereich Social Media Marketing wollen hingegen nur 9 Prozent nicht mehr Geld investieren. Dies zeigt deutlich, dass die Unternehmen in diesem Bereich Potenzial sehen um beispielsweise Kunden zu gewinnen, das Branding zu verbessern oder den Abverkauf zu steigern.

Wie messen Firmen die Erfolge der Marketingaktivitäten ?

Neben den Fragen in welchen Marketingbereichen die Unternehmen mehr oder weniger Budget investieren wollen, ist vor allem auch interessant, wie die Erfolge jeweils konkret gemessen werden. Hier zeigt sich eine derzeitige Schwachstelle von Social Media Marketing sehr deutlich. Während sich beispielsweise im SEO vor allem die Messgrössen „Anzahl der Klicks“ (24 Prozent) und die Anzahl der Seitenaufrufe (13,2 Prozent) etabliert haben, gibt es im SMM (Social Media Marketing) derzeit noch keine einheitlichen Kriterien für die Erfolgsmessung.

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Bildquelle

Bei der Suchmaschinenwerbung sehen 29 Prozent die Conversion Rate als wichtigste Grösse an, gefolgt von dem eigentlichen Klick auf eine Anzeige (26 Prozent). Beim Affiliatemarketing zählt hingegen vor allem der Return on Investment (ROI) und der sogenannte CPX (die Kosten die für eine gewünschte Handlung entstehen).

Während Social Media Marketing noch eine relativ neue Marketingdisziplin ist und dies daher lediglich 8 Prozent der befragten Unternehmen schon länger als 5 Jahre betreiben, haben SEO und Affiliate die längste Tradition. Diese setzen 46 bzw. 43 Prozent der Unternehmen bereits einige Jahre ein.

Fazit

Auch diese Untersuchung zeigt deutlich, dass Social Media Marketing zum einen immer wichtiger wird und zum anderen, dass die Unternehmen dieses Potenzial inzwischen erkannt haben. Allerdings wird ganz klar ersichtlich, dass andere Bereiche im Online-Marketing, wie beispielsweise die Displaywerbung, auch weiterhin einen festen Bestandteil im gesamten Marketing-Mix haben.

[via]

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24
Februar

Trend: Social Media und InText-Werbung kombinieren

InText-Werbung ist derzeit im Online-Marketing noch wenig verbreitet und auf den ersten Blick haben diese Werbeform und Social Media zudem nicht viel gemeinsam. Aktuell existieren allerdings Ansätze, die Posts aus Twitter und Facebook live in eine InText-Werbung-basierte Werbekampagne zu integrieren. Wie erfolgversprechend ist der Einsatz von InText-Werbung generell für ein Unternehmen? Und wie gross ist das Potenzial, diese mit Social Media zu kombinieren?

Was ist InText-Werbung überhaupt?

Unternehmen können bestimmte Begriffe in redaktionellen Artikeln auf Websites buchen (wie beispielsweise „Energie“). Die ausgewählten Begriffe werden im Content dynamisch markiert. Nach einem Mouse-over seitens der Leser erscheint ein Pop-up Fenster mit einer Werbemessage zum Unternehmen oder einem Produkt. (siehe Grafik unten) Neben Text können hier auch Bewegtbilder integriert werden.

Beispiel InText Werbung
Bildquelle

Das Targeting erfolgt dabei zum einen über die ausgewählten Begriffe und zum anderen über die Auswahl der Themenchannels.

Relevanz für Unternehmen

Laut einer Studie von Vibrant wünscht sich jeder fünfte Befragte Internetnutzer mehr von dem Werbeformat. Dies entspricht 21 Prozent. Bei der klassischen Displaywerbung ist es lediglich jeder zehnte Nutzer (12 Prozent). Zudem können InText-Kampagnen im Optimalfall Klickraten von 3 bis 5 Prozent erzielen, das ist ganz schön lukrativ.

Kombination von InText-Werbung und Social Media

Anstatt den Content von Facebook und Twitter lediglich in den eigenen Internetauftritt zu integrieren, kann dieser nun auch auf zahlreichen Websites mit passendem redaktionellen Content, genutzt werden. Das auf InText-Werbung spezialisierte Unternehmen Vibrant, bietet hierzu ein entsprechendes Produkt für die Werbetreibenden an. Die sogenannten Live-Feeds können dabei nicht nur Tweets von beispielsweise Twitter enthalten, sondern auch Nachrichten, Börsenkurse oder Sportnachrichten. Auf diese Weise kann für die Internetnutzer auch ein Mehrwert aus der (eigentlichen) Werbung entstehen. Auch der Facebook „I like“ Button kann in die InText-Werbeanzeige integriert werden.

Problematiken

Auf Grund der Tatsache, dass die Interaktion zu 100 Prozent Nutzer-initiiert ist, sollte auch verstärkt darauf geachtet werden, dass dieser hochwertige Informationen und Beiträge angezeigt erhält. Allerdings ist User Generated Content ja bekanntlich schwer zu kontrollieren. Dies ist nur dann möglich, wenn sich ein Unternehmen beispielsweise dazu entschliesst, Pinnwand-Posts von Fans auf der Facebook Fanpage zu unterbinden. Allerdings würde dies dem grundlegenden Prinzip von Social Media widersprechen.

Fazit

Experten sehen die Kombination von InText-Werbung und Social Media eindeutig als interessant und erfolgsversprechend an. Allerdings ist derzeit noch nicht abschätzbar, ob die Werbeform wirklich einen Durchbruch erreichen wird. Dies hängt letztendlich deutlich von der Akzeptanz der Nutzer ab.

Wir sind gespannt, wie sich dieser Bereich im Online-Marketing weiter entwickeln wird.

[via] Webselling Ausgabe 01/11

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18
Februar

E-Mail-Marketing als optimaler „Conversiontreiber“

E-Mail-Marketing ist der optimale Conversion-Treiber. Zu diesem Ergebnis kam eine neue Studie von eCircle, welche in Zusammenarbeit mit dem Marktforschungsunternehmen Nielsen entstanden ist. Die Studie beschäftigt sich mit der Frage: „Wie sieht die Werbewirksamkeit von E-Mail-Marketing im Vergleich zu Displaywerbung aus?“ Die Studie erfolgte in Begleitung zu einer E-Mail-Marketing- und Display-Kampagne eines bestimmten Produktes. Wir stellen Ihnen die spannendsten Ergebnisse vor.

47 Prozent der Befragten E-Mail-Empfänger gaben an, dass die Newsletter -Werbung zum Kauf inspiriere. Damit steigert E-Mail-Marketing die Kaufintension deutlich stärker als Displaywerbung. Selbst die Kombination aus beiden Kanälen scheint schlechter abzuschneiden, als E-Mail-Werbung alleine. Allerdings kann der Unterschied von gerade einmal einem Prozent als sehr gering angesehen werden.

Kaufintension E-Mail
Bild Studie eCircle

Darüber hinaus ist auch die Akzeptanz von E-Mail-Werbung höher als bei Bannerwerbung. Demnach finden 42 Prozent Newsletter-Werbung mit interessanten Produktempfehlungen oder Angeboten sehr gut bis gut. Eine mögliche Erklärung stellt hier die Tatsache dar, dass diejenigen Nutzer, die bereits einen Newsletter abonniert haben, generelles Interesse an einem Unternehmen/Produkt besitzen. Displaywerbung hingegen funktioniert wohl eher beim Erstkontakt oder etwas negativer formulier bei der „Kaltakquise“.

Ein weiterer Vorteil der E-Mail Werbung liegt, laut der Studie, in dem gesteigerten viralen Potenzial (im Vergleich zur Displaywerbung). So leiten 45 Prozent der Mail Empfänger interessante Angebote auch an Freunde weiter.

Akzeptanz von E-Mail Werbung
Bild Studie eCircle

Media Mix steigert Werbeerinnerung und Traffic

Im Vergleich zu reiner Displaywerbung, steigert eine Kombination aus beiden Kanälen, die Werbeerinnerung um 13 Prozent. Die E-Mail war vor allem bei den Jüngeren (18- bis 40 jährigen) im Bezug auf die Werbewirksamkeit erfolgreicher. So lag diese bis zu 27 Prozent vor der reinen Displaykampagne.

Zudem konnte die Studie klar ermitteln, dass ein Kampagnen-Mix den Website-Traffic um das 4-fache steigert.

Fazit

Die Studie untersuchte ohne Frage eine interessante Fragestellung. Die gesamte Studie steht hier kostenlos zum Download bereit.

Allerdings ist es wenig überraschend, dass ein Mix aus verschiedenen Instrumenten am erfolgreichsten ist. Darüber hinaus muss kritisch hinterfragt werden, inwiefern die stark spezifischen Ergebnisse allgemeingültig sind. Es wäre hier interessant gewesen, mehrere Kampagnen zu untersuchen. So oder so: Online-Werbung und E-Mail-Marketing sind zwei attraktive Online-Marketing-Instrumente.

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11
Februar

Weitere Neuerungen im Twitter-Werbeprogramm

Bereits im letzten Jahr arbeitete Twitter intensiv an seinem Werbemodell. So konnte die Microblogging-Plattform im Jahr 2010 bereits 45 Millionen US Dollar erwirtschaften. Marketing-Experten rechnen dieses Jahr mit einer Verdreifachung des bisherigen Gewinns. Damit dies auch wirklich eintritt, arbeitet Twitter auch weiterhin intensiv an weiteren Möglichkeiten zur Monetarisierung . Wir stellen Ihnen die aktuellsten Neuerungen vor.

Verdreifachung des bisherigen Gewinns im Jahr 2011 erwartet

Im April 2010 startete Twitter sein Werbeprogramm „Promoted Tweets“. Marketingspezialisten setzten keine besonders hohen Erwartungen in dieses Angebot. Dieses Bild hat sich inzwischen gründlich geändert. Die Internet-Marketing-Experten von eMarketer erwarten dieses Jahr eine Verdreifachung des bisherigen Gewinnes – auf 150 Millionen US Dollar. Für das Jahr 2012 wird dann sogar mit 250 Millionen Gewinn gerechnet. Bisher konzentriert sich Twitter allerdings sehr stark auf den amerikanischen Markt. Experten raten daher, sich stärker auf den europäischen sowie asiatischen Markt zu konzentrieren. Derzeit sind rund 175 Millionen User auf Twitter angemeldet. Im Vergleich zu Facebook (mit ca. 600 Millionen Mitgliedern) ist die Mitgliederanzahl noch relativ gering…

Neues Online-Buchungsformular für Werbung

Anfang Dezember verkündete Twitter, den Unternehmen in Zukunft ein zentrales System für das Buchen von Werbung, bereitzustellen. Die Unternehmen können hier auswählen, auf welche Weise sie ihre Angebote bekannt machen möchten. Zur Wahl stehen die „Promoted Accounts“, „Promoted Tweets“ sowie „Promoted Trends“. Über ein einfaches Formular (siehe Grafik unten) können diese ihr monatliches Budget, den Starttermin der Kampagne und das gewünschte Land bzw. die Region (für die die Kampagne jeweils gilt) auswählen.

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Bildquelle

Twitter testet „Google AdWords“-ähnliches Werbemodell für Tweets

Derzeit testet Twitter eine neue Werbeplattform, auf der die Unternehmen, ähnlich wie bei Google AdWords, ihre Kampagnen selbst erstellen können. Zukünftig möchte Twitter damit nur noch die nötige Infrastruktur liefern und die Kampagnenerstellung den jeweiligen Werbetreibenden überlassen. Unter anderem testete bereits der Autor Guy Kawasaki, welcher bereits bei Apple gearbeitet hat, diese neue Möglichkeit um sein aktuelles Buch zu vermarkten. Noch diesen Monat sollen weitere Personen die Beta-Version testen.

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Bildquelle

Aktuell können die „Tester“ lediglich Kampagnen mit „Promoted Tweets“ oder „Promoted Accounts“ anlegen. Die Werbekampagnen werden über die Interessen der User sowie über Keywords gesteuert. Um Aufschluss über die jeweiligen Interessen eines Users zu erhalten, nimmt Twitter auf die Kurz-Bio Zugriff. Die Funktionsweise des Targeting mittels Keywords ist noch nicht bekannt.

Den Werbetreibenden stehen dabei zwei verschiedene Abrechnungsmodelle zur Verfügung:

  1. Pay for engagement events – kurz CPE. Hier kostet jeder Klick auf einen Link in einem Promoted Tweet mindestens 10 US-Cent. Auch abgerechnet werden Klicks auf Retweets, @Replies und als Favorit markierte Tweets.
  2. Pay for impressions – kurz CPM. Hier wird wie bereits von anderen Online-Marketing Bezahlmodellen bekannt ohne konkrete Klicks, sondern nur nach Impressions berechnet. Über die genauen Preise ist bislang noch nichts bekannt.

Das Werbemodell steht derzeit allerdings noch ganz am Anfang. Wir sind auf die weiteren Entwicklungen in diesem Bereich gespannt.

Fazit

Twitter setzt derzeit einen ganz klaren Fokus auf die Weiterentwicklung seines Werbemodells. Dies ist ohne Frage auch sinnvoll um die prognostizierten Gewinne, auch letztendlich zu erreichen. Wir halten Sie über weitere Entwicklungen bei Twitter natürlich weiterhin auf dem Laufenden.

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03
Februar

Search ReTargeting: Funktionsprinzip und Unterschied zu klassischem ReTargeting

Kürzlich stellten wir Ihnen das Prinzip des ReTargetings vor. Obwohl dieser Begriff noch nicht lange in der Fachwelt existiert, gibt es bereits eine Weiterentwicklung: das Search ReTargeting. Was verbirgt sich hinter dieser Bezeichnung und wo liegen die Unterschiede zum „klassischen“ ReTargeting?

Zur Erinnerung:

Unter ReTargeting versteht man eine Targeting-Form im Online-Marketing, bei der die Besucher einer Website, üblicherweise ein Webshop, markiert und anschliessend auf anderen Websites mit gezielter Werbung wieder angesprochen werden.

Wikipedia

Weitere Informationen finden sie in unserem Post zu diesem Thema.

Wofür steht der Begriff Search ReTargeting?

Mit Hilfe des Search ReTargetings können Marketer auch Nutzer gezielt ansprechen, welche mit Hilfe von Suchmaschinen auf eine bestimmte Website gelangt sind. Zudem können Kunden „markiert“ werden, welche nach relevanten Keywords bei Google gesucht haben. Es ist durchaus sinnvoll, auch diese User zu einem späteren Zeitpunkt erneut auf ein oder mehrere Produkte aufmerksam zu machen. Schliesslich war das Interesse an einem Produkt bereits so hoch, dass dieses per Google gesucht wurde.

Die technische Funktionsweise visualisiert unten stehende Grafik des Unternehmens Chango sehr anschaulich.

SearchRetargeting
Bildquelle

Unterschied zum „klassischen“ ReTargeting

Beim klassischen ReTargeting werden die Kunden, welche z.B. bereits in einem bestimmten Online-Shop waren, erneut angesprochen. Beim Search ReTargeting ist dies keine Voraussetzung. Hier reicht bereits die Eingabe bestimmter Keywords bei Google &Co. aus.

Fazit

Beide Funktionsprinzipien bieten die Möglichkeit, Kunden gezielt anzusprechen, welche bereits Interesse an einem Produkt, einer Dienstleistung oder an einer Marke haben. Die Wahrscheinlichkeit für eine Conversion wird auf diese Weise deutlich erhöht.

[via]

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28
Januar