Online-Video-Werbung: Die drei häufigsten Fehler vermeiden

Online-Videos sind bei den Usern sehr beliebt. So schauen 75 Prozent der US-amerikanischen Internet-User durchschnittlich drei Stunden monatlich Online-Videos und laut unserer Umfrage «Web 2.0 in der Schweiz» konsumiert mehr als die Hälfte der Befragten mindestens einmal die Woche Online-Videos. eMarketer prophezeite im letzten August sogar (web2blog berichtete), dass im Jahre 2011 die Viewers von Online-Movies 86 Prozent der gesamten Internet-User ausmachen werden. Was wiederum einer Steigerung von fast 24 Prozent in fünf Jahren entspricht.

Je mehr Online-Videos konsumiert werden, desto interessanter ist es für Werbetreibende, Online-Video-Werbung zu schalten. Nicht zuletzt auch dank der grossen Akzeptanz, welche dieses Werbeformat geniesst. Doch: Je mehr mit und in Online-Videos geworben wird, umso mehr können Fehler passieren. Online Video Insider schreibt in «Get In The Game, But Avoid Common Pitfalls» über die drei häufigsten Fehler bei Online-Video-Werbung.

Fehler Nr. 1: Die Site mit einer ganzen Sammlung unterschiedlicher Werbung zumüllen.

Die User von Online-Videos sind ganz auf die Box mit dem Clip konzentriert. Um die Aufmerksamkeit des Users zu kriegen, ist es aber wichtig, dass die Marken mit der Seite zusammenarbeiten. Damit müssen die Werbeinhalte auf den Inhalt des Online-Videos und die anderen Werbeeinheiten der Site abgestimmt werden.

Fehler Nr. 2: «Normale» TV-Werbungen verwenden

Zuschauer von Online-Videos haben nichts gegen Werbung und akzeptieren sie als Gegenleistung für kostenlose Videos. Allerdings sind alle Clips, die mehr als 15 Sekunden dauern, zu lang. Ziel wäre es, dass die Werbung keine Unterbrechung, sondern eine wertvolle Ergänzung darstellt. Online Video Insider beschreibt den idealen Fall folgendermassen:

Create 5-second brand centric pre-roll with 15-second entertainment centric post-roll that includes actionable value proposition or free stuff. As noted above, an accompanying banner might also refer to the value prop.

Fehler Nr. 3: Branded Entertainment, das nicht in die Website passt

Online-Zuschauer sind äusserst heikel, wenn es darum geht, vermarktet zu werden. Darum: Targeting ist ein Must.

Zusammenfassend lässt sich die wichtigste Regel wohl so formulieren: Passender Content ist King.

P.S.: Wer mehr über Online-Video-Werbeformen wissen möchte, soll doch einfach mal hier vorbeischauen…


Der Beitrag wurde am Mittwoch, den 2. April 2008 um 10:24 Uhr veröffentlicht und wurde unter Onlinewerbung, Streaming Media abgelegt.
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Eine Reaktion zu “Online-Video-Werbung: Die drei häufigsten Fehler vermeiden”

  1. 01

    [...] war an der Zeit, Standards zu definieren. Denn nachdem diverse Studien sich einig waren, dass Online-Videos und Online-Video-Werbung weiter an Beliebtheit …, ist dies sicher der richtige Schritt, um das relativ neue Werbeformat noch besser einzusetzen [...]

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