Mehr Erfolg im Internet durch Conversion Rate Optimization
Auch im Internet wird die Kundschaft mit immer härteren Bandagen umkämpft – Nur User auf die eigene Website zu „locken“, garantiert noch lange keine Verkaufserfolge. Die Besucher müssen zu einer Aktion überzeugt („konvertiert“) werden. Was es diesbezüglich braucht, ist eine Optimierung der Conversion Rate. Was bedeutet das für Unternehmen?
Conversion Rate – eine kurze Definition
Täglich besuchen x Personen, weitergeleitet zum Beispiel durch ein geschaltetes Banner, die Website eines Unternehmens, welches ein bestimmtes Produkt über den Online-Kanal verkauft. Diese x Personen dürfen aber nicht mit den Käufern gleichgesetzt werden – denn nur weil x Personen das Banner und somit meine Website angeklickt haben, bedeutet dies nicht, dass diese x Personen einen Kauf eines oder mehrerer Produkte getätigt haben.
Die Conversion Rate / Konversionsrate steht für die Anzahl der Kaufinteressierten (x) , die eine jeweilige Website besucht haben und auf dieser eine Aktion vollzogen (y), also beispielsweise ein Produkt gekauft haben – und somit vom Interessent zum Käufer konvertiert sind:
Conversion Rate = Käufe (y) ÷ Besucher der Website (x)
Beispiel: Kauft einer von hundert Besuchern ein Produkt, so liegt die Conversion Rate bei einem Prozent.
Daraus kann die Wirksamkeit einer Werbekampagne ermittelt werden.
Wie kann ein Unternehmen die Conversion Rate verbessern?
Werbemittel (beispielsweise Banner) und Landingpage (spezielle Landeseite, auf die der Klickende weitergeleitet wird) müssen unbedingt aufeinander abgestimmt sein – beispielsweise durch Wiederaufnahme der Elemente, die bereits im Banner den Betrachter ansprechen. Und hier gilt das alt bekannte AIDA-Prinzip: Attention: Das Banner zieht den Blick des Betrachtenden an. Die kurzen Informationen müssen das Interesse (Interest) und somit ein Bedürfnis (Desire) wecken. Schlussendlich muss eine Aktion (Action) und somit eine Konversion des Betrachtenden zum Käufer erfolgen. Für die Landingpage kann übrigens das AIDA-Prinzip ebenfalls angewandt werden. Die Landingpage ist sowieso sehr wichtig:
• Das Angebot deutlich, klar und übersichtlich formulieren: Das Angebot muss für den Betrachtenden übersichtlich und leicht verständlich gestaltet und formuliert sein – weniger ist manchmal mehr. Denn: Potenzielle Kunden möchten sich nicht durch Buchstabenberge und Bleiwüsten wühlen müssen. Die verkaufsstärksten Argumente sollten am prominentesten aufgeführt werden.
• Gleiches gilt auch für die Gestaltung: Überladene, unübersichtliche Seiten erschweren das Finden der wichtigen Elemente und können somit die Kundschaft möglicherweise vergraulen. Wichtig ist somit eine gute Leserführung („welchen Weg soll das betrachtende Auge zurücklegen?“) – aussagekräftige Bilder, beispielsweise des Produkts, können dies stark unterstützen. Schlussendlich muss das Auge auf der Handlungsaufforderung landen.
• Handlungsaufforderung: Wie soll der potenzielle Kunde nach Betrachten der Landingpage nun handeln? Und welches ist der effektive Nutzen dieser Handlung?
• Überprüfen des Nutzerverhaltens: Mittels Analyse-Programmen wie zum Beispiel Google Analytics lässt sich feststellen, wo die meisten Personen aus der Landingpage „aussteigen“ – und wo somit noch Verbesserungen notwendig sind.
Natürlich ist die Optimierung der Conversion Rate nicht ganz so simpel und nur von diesen Faktoren abhängig – doch sind dieses fundamentale Aspekte, die nicht vernachlässigt werden sollten.
Am 7. Juli 2009 findet in Zürich am Internet Briefing ein Vortrag zum Thema statt. Weitere Informationen können hier gefunden werden.
Der Beitrag wurde am Freitag, den 5. Juni 2009 um 10:00 Uhr veröffentlicht und wurde unter Affiliate-Marketing, Onlinewerbung, Trends abgelegt.
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