IAB Switzerland – Branchenverband für den digitalen Werbemarkt

Date: 25. Juni 2010 Kommentare: 0

iabswitzerland

Die Werbewoche sprach kürzlich mit Ueli Weber, Präsident des IAB Switzerland. Er stellte die Hintergründe zum IAB vor und unterhielt sich über die Themen Privacy Policy und Ausbildung&Forschung.

Hintergründe zum IAB
IAB Switzerland wurde im Oktober 2009 von 10 Gründungsmitgliedern gegründet.  IAB Switzerland ist der Branchenverband für den Online- und digitalen Werbemarkt. Die Organisation teilt sich in fünf Fachbereiche auf. Diese sind: Standards, Research, Ausbildung, Kommunikation und Public Affairs. Bereits heute hat die Organisation 50 Mitglieder, bestehend aus Firmen und einzelnen Experten der Online-Branche.

Thema Privacy Policy
Einer der Kernaufgaben des Verbandes ist es, nationale Standards für die Online-Branche zu erarbeiten.  Es ist wichtig, dass es in einem solch neuen Gebiet Richtlinien gibt, an die man sich halten kann. Auf der Homepage des IAB wurden bereits zwei Richtlinien verabschiedet.  Diese werden selbstverständlich  den Richtlinien von IAB Europe angepasst. IAB Europe in Brüssel ist ebenfalls dabei, eine Privacy Policy zu entwickeln und zu verabschieden. Die Politiker müssen darüber informiert werden, welche Chancen und welche allfälligen Risiken die Online-Werbung mit sich bringen kann.

Ausbildung&Forschung
Gemäss Ueli Weber fehlt es noch an Nachwuchs in der Online-Branche, darum bietet IAB Switerzland in Zusammenarbeit mit dem SIB ab Herbst den Lehrgang „Certified Digital Marketing Expert IAB/SIB“ an.  Auch möchte sich IAB Switzerland intensiver mit Marktforschung beschäftigen.  Die neuen Medien verändern sich täglich und die Marktforschung hängt leider hinterher. Die aktuellste Studie wird eine Studie zur Wertschöpfung von Online-Werbung sein. Sie geht der Frage nach: Wie viel bringt Online-Werbung?

Wer Mitglied werden möchten, kann sich unter www.iabswiterland.ch anmelden.

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PWCs Ausblick im Bereich Werbemedien

Date: 17. Juni 2010 Kommentare: 0

Neue Zahlen von PwC ergeben, dass der Onlinebereich in Deutschland den Printbereich deutlich überholen wird.

PwC_Studie_Media
 
PwC Forecast

Der “Global Entertainment and Media Outlook” von PwC untersucht weltweite Trends der Unterhaltungs- und Medienbranche und erarbeitet eine Prognosen des Medienmarktes weltweit. Zu den analysierten Segmenten zählen unter anderem Internet, Musik, Filme, Videospiele und Radio.

Wirtschaftskrise positiv für Online Markt

Im vergangenen Jahr beliefen sich die digitalen Medienumsätze, die sich unter anderem aus Entgelten für den Internet-Zugang, Musik- und Filmdownloads sowie Online-Werbeeinnahmen, aber auch Ausgaben für Video-on-Demand und E-Books zusammensetzen, auf rund 24 Prozent der weltweiten Branchenerlöse. Die Wirtschaftskrise hat die Digitalisierung in allen Märkten weiter beschleunigt .

11 Prozent Wachstum

In Deutschland wächst der Umsatz mit Werbung im Internet übrigens ebenfalls  stark, auch dazu gibt es neue Zahlen von PWC. “Online wird den Printbereich überholen, der in Deutschland bislang an erster Stelle rangiert”, sagt Kristina Müller, Senior Consultant bei PWC Deutschland. Bis 2014 wird der Online-Werbemarkt um gut 11 Prozent wachsen, glaubt Müller, während die klassischen Verlagshäuser ihren Werbeumsatz in der gleichen Zeit immerhin noch um 1,6 Prozent steigern könnten.

Via

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Wie wichtig sind Reichweiten-Daten von Websites in der Medienbranche?

Date: 11. Juni 2010 Kommentare: 0

reichweite

Ein Vergleich zwischen Google und NET-Metrix – und eine Umfrage.

Tools für die Reichweiten-Analyse von Websites
Bis anhin war es so, dass die halbjährliche Erhebung von NET-Metrix Profile Aufschluss  über die Online-Reichweitendaten von Schweizer Websites  lieferte. Mit Google Analytics und Google Ad Planner stehen  seit einiger Zeit Tools kostenlos zur Verfügung, welche diese Zahlen  ebenfalls erfassen können.  Zusatzfunktionen geben auch Auskunft über die demografische Verteilung und die mobile Nutzung. Wie verlässlich die Daten sind, ist allerdings schwer zu beurteilen, die Methodik ist nicht transparent.

Der Vorteil von Google ist, dass das Suchmaschinen-Unternehmen die Nutzung von allen Websites der Schweizer User analysiert, also auch von solchen aus dem Ausland. Der Vorteil der NET-Metrix-Daten dagegen ist, dass das Erhebungsverfahren transparent und klar definiert ist.  Google ist im Vergleich zu NET-Metrix auch nicht unabhängig und von der Branche getragen. Das  heisst, die Branche hätte kein Mitspracherecht und Google könnte die Information von heute auf morgen sperren.

Professionelle Onlinewerbeplanung
Als professioneller Dienstleister setzen wir auf ausgereifte Onlinewerbeplanungstools, welche den Anforderungen der Werbeindustrie gerecht werden und viele Aspekte und Zahlen berücksichtigen. Und natürlich spielt hier auch immer der Faktor Mensch mit, weil der geneigte Onlinewerbeplaner zusätzlich zu den Hilfsinstrumenten auf einen reichen Schatz an Erfahrung zurückgreifen kann.

Und: wir stehen zur Onlinewährung NET-Metrix. Denn die Forschung wird in Zukunft “allmedial” aufgebaut sein und NET-Metrix bietet diesbezüglich eine bessere Basis als Google.


Umfage – wie wichtig sind Reichweitenzahlen wirklich?

Die Werbewoche startet nun eine Umfrage um zu sehen, wie wichtig diese Reichweiten-Daten sind. Haben die erfassten Daten wirklich einen Einfluss auf das Verhalten in der Medienbranche?  Die Teilnahme der Umfrage findet auf www.wemad.org/umfrage statt.
Wir sind gespannt auf die Umfrageergebnisse.

[Bildquelle:pixelio]

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Die grossen Irrtümer des Internets

Date: 4. Juni 2010 Kommentare: 4

Immer wieder kommt es bei Online-Werbemassnahmen zu Irrtümern während den Kampagnen. Deshalb ist es an der Zeit einige davon klarzustellen:

“In Zukunft werden die Werbemassnahmen nur noch auf erfolgsbasierte Abrechnungsmodelle (Performance Marketing) ausgerichtet sein.”
Falsch. Das Internet bietet verschiedene Instrumente für unterschiedliche Kampagnenziele – Performance Marketing ist eines davon ist. Performance Instrumente sind deshalb eine gute Ergänzung im Media-Mix. Einige wichtige Kampagnenziele, wie beispielsweise die Steigerung der Bekanntheit, können mit Performance Marketing jedoch nicht erreicht werden.

“Es braucht keine teure Marktforschung, da Google alle Zahlen liefern kann.”
Falsch. Die Medienforschung (in der Schweiz ist es die NET-Metrix) liefert uns die Basis zur Planbarkeit des Mediums. Es ist zwar korrekt, dass für einige Disziplinen keine Währungsforschung benötigt wird (z.B. Suchmaschinen Marketing). Bei der Displaywerbung sind wir jedoch auf neutrale und vergleichbare Zahlen der einzelnen Werbeangebote angewiesen.

“Die Klickrate ist die wichtigste Messgrösse zur Beurteilung des Erfolgs.”
Falsch. Mit Internetwerbung können auch Ziele zur Steigerung der Bekanntheit erreicht werden. Solche Werte sind jedoch schwieriger zu messen (resp. nur anhand Marktforschungen). Es ist deshalb sinnvoll vor und ev. nach jeder Kampagne die Mediaziele (Reichweite, OTS usw.) und Werbewirkung zu messen.

“Internetwerbung kann sehr kurzfristig und einfach geplant werden.”
Falsch. Obwohl bei einigen Disziplinen die Werbung sehr kurzfristig (und automatisiert) platziert werden kann, müssen die Mehrheit der Disziplinen langfristig geplant werden und sind auch aufwändig bei der Betreuung, da laufend gemessen und kontrolliert werden muss. Im Bereich der Displaywerbung fehlt es zudem im Moment noch an geeigneten Buchungssystemen und die CPM-Buchungen machen das Internet wohl zum aufwändigsten Medium für die Mediaplanung (laufende Kontrolle der ausgelieferten AdImpressions, Verfügbarkeitsanfragen, Reservationen, Nachlieferungen usw.).

“Print ist tot und mit Internetwerbung lassen sich alle meine Verluste im Stammgeschäft refinanzieren.”
Falsch. Den Verlagen ist es mehrheitlich noch nicht gelungen die Internetangebote zu refinanzieren und die Rückgänge im Stammgeschäft zu kompensieren. Dies ist nicht erstaunlich, da im Internet für die Nutzer doch alle Inhalte gratis sind.

“Das Internet ist sozial (Wortspiel; Social Media).”
Falsch. Das Internet fördert primär Monopole (siehe Google). Aus Sicht der Nutzer ist es zwar korrekt, dass man sich auf Web 2.0 Plattformen austauschen kann und die Medienwelt “demokratisiert” wurde. Doch ist es tatsächlich sozial wenn man alle seine Wünsche, Probleme nur noch in Facebook veröffentlicht und der persönliche Kontakt verloren geht?!

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Social Media-Werbung wird 2010 weiter zunehmen – zumindest in Deutschland

Date: 3. Juni 2010 Kommentare: 1

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist die Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung in Deutschland. Dieser befragte eine Woche lang Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft zu Trends bezüglich Social Media. Und kam zu folgenden Ergebnissen:

Markenkommunikation und PR an der Spitze

Über 80 Prozent der Befragten der „Trend im Prozent“-Studie sprechen für ein höheres Budget im Bereich Social Media im Jahr 2010. Teilnehmende Agenturen geben an, Social Media-Aktivitäten vor allem in den Bereichen Markenkommunikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vermehrt umgesetzt zu haben. Ebenfalls verstärkt wurden Social Media-Massnahmen in den Bereichen CRM und Sales.

Online- und Mobile-Budgets steigen weiter

Neben Online-Werbung im Social Media-Umfeld sollen auch die Investitionen in Online-Werbung insgesamt und Mobile-Werbung weiter zulegen. Eher stagnierend oder abnehmend sehen die Befragten die Entwicklung von TV-, Radio- und Print-Werbung in diesem Jahr.

Wie schätzen Sie die Entwicklung im Bereich Social Media dieses Jahr in der Schweiz ein?

(via)

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