Date: 30. März 2010 Kommentare: 1
Streuverluste gehören in den meisten Marketing-Abteilungen zur Tagesordnung – Werbebotschaften werden über unpassende Kanäle verbreitet, Zielsegmente werden nicht adäquat angesprochen oder die Werbung trifft schlichtweg auf das falsche Publikum. Durch das Affiliate-Marketing kann diesen Phänomenen effektiv entgegengewirkt werden. Der folgende Artikel zeigt in einer kurzen Übersicht wie.

Was ist Affiliate Marketing?
Die Grundidee des Affiliate-Marketing ist folgende: Werbung wird gezielt platziert und entsprechend der erbrachten Leistung vergütet – die Grundlage für diese Vergütung bildet ein nachvollziehbares Reporting, welches über die Anzahl der Clicks, Leads oder Sales Auskunft gibt. Diese Daten werden im Zuge der Kampagne durch den Mittler generiert und an den Kunden weitergereicht. Somit wirkt das Affiliate Marketing nicht nur als eigentliche Werbemethodik, sondern auch als Reporting-Instrument, welches Erhebungen von Daten bezüglich der Zielgruppe ermöglicht. Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Reichweite durch zielgruppenspezifische Websites innerhalb des Affiliate-Netzwerken und den damit eingebundenen Partner-Sites. Durch die themenspezifische Klassifizierung des Kundenstamms ist ein virtuelles Vertriebsnetzwerk bereits vorhanden. Im Folgenden sind einige wichtige Punkte aufgeführt, welche für eine erfolgreiche Affiliate-Marketing-Kampagne zu beachten sind:
Ressourcen, Ausrichtung und Orientierung
An erster Stelle sollte die Frage stehen, was (und vor allem wen) man mit einer Affiliate-Kampagne erreichen möchte und wie sich die Entwicklung eines solchen Programms langfristig gestalten soll. Ausserdem ist es wichtig abzuklären, ob das Unternehmen über das technische Know-How bezüglich der angestrebten Kampagnen verfügt, oder ob externes Wissen mit einbezogen werden muss. Affiliate-Werbung folgt typischen Prinzipien und einem konkreten Geschäftsmodell. Trotz der hochgelobten Transparenz sollte man ein klares Budget für die einzusetzenden Ressourcen erarbeiten, da der langfristige Aufwand von Arbeitskräften, Zeit und Geld für einen erfolgreichen Verlauf unumgänglich sind. Die Zusammenstellung des eigenen Sortiments, Angaben über die Verfügbarkeit der Produkte, die richtige Preisgestaltung, die Wahl einer adäquaten Landingpage und die Ausgestaltung des Kaufprozesses an sich sollten mit Sorgfalt vorgenommen werden.
Reibungsloser Vertrieb der Produkte
Die Folge der Teil-Prozesse vom ersten View bis hin zum Empfang eines Produktes oder einer Dienstleistung, stellt für den Kunden ein zentrales Kriterium dar und muss deshalb reibungslos funktionieren. Ausserdem sollte man sich darüber im Klaren sein, ob das eigene Angebot überhaupt zum Geschäftsmodell des Affiliate-Marketings passt. Eine gute Beziehung zum Publisher und ein angemessenes Mass an persönlicher und regelmässiger Kommunikation sind, wie überall, für eine erfolgreiche Kampagne unumgänglich – pflegen Sie ihre Kontakte!
Provisionsstrukturen und Produktdaten
Um einen Publisher angemessen zu vergüten, sollte man die Einführung von Provisionsmodellen überprüfen. Besonders zu Beginn einer Partnerschaft oder der Suche nach einem potenziellen Partner, können attraktive Provisionsmodelle zu einer Beschleunigung des Aufbaus eines erfolgreichen Netzwerkes beitragen. Damit auch der Partner einen Eindruck über den Erfolg und den Verlauf der Zusammenarbeit erhält, sollte man ihn regelmässig mit neuen Werbemitteln und Produktdaten versorgen, da diese die eigentlichen Werkzeuge für das Erstellen eines passgenauen und interessanten Kunden-Angebots sind. Ausserdem ist die Weitergabe von selbst erhobenen Erkenntnissen aus dem Reporting oftmals ein Schlüssel für den Aufbau einer gegenseitigen Vertrauens-Beziehung und bietet eine entscheidende Grundlage für die Optimierung und Erneuerung der Geschäftsbeziehung durch neue Ideen.
Affiliate-Marketing als Marketingstrategie
Zu den erfolgreichen Geschäftsmodellen beim Affiliate-Marketing gehören nicht nur konventionelle Websites, die sich einem Thema oder einer Interessensgruppe widmen – auch Vergleichsdienste, Gutscheinanbieter, Suchmaschinen-Marketing-Experten, E-Mail-Publisher und sonstige Communities wie Social Networks bieten enormes Potenzial. Über das Affiliate-Marketing kann ein grosser Teil des Online-Marketing-Mix abgedeckt werden. Je nach Affiliate-Netzwerk gibt es in praktisch allen Bereichen Spezialisten, welche fast ausschliesslich in ihrem jeweiligen Vertriebskanal tätig sind und dementsprechend über ein hohe Reichweite verfügen.
Fazit
Die Wahl des Affiliate-Netzwerks und die Zusammenarbeit mit den darin eingebundenen Dienstleistern ist entscheidend. Je nach Verfügbarkeit von Know-How oder der Grösse eines Projekts macht es ausserdem Sinn, sich nach weiteren Partnern (beispielsweise einer spezialisierten Agentur) umzusehen. Mit der Entwicklung von neuen Produkten kann es ausserdem ratsam sein, sich einen umfangreichen Publisher-Pool zusammenzustellen, der zu jedem Angebot einen veritablen Absatzkanal mit einem spezifischen Publikum anbietet.
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Kategorien: Affiliate-Marketing, Agenturen, Allgemein, Campaigns, Facebook, Medien, Online-Community, Onlinewerbung, Social Network, Technologie, Trends, Vermarktung Technorati Tags: Affiliate, Affiliate-Marketing, affiliate-netzwerk, Communities, erfolgsfaktoren, Kampagne, klassifizierung, Marketing, produktdaten, provision, provisionsmodell, provisionsstrukturen, Publisher, Reporting, Social Network, Werbemittel
Date: 11. März 2010 Kommentare: 0
Gemäss einem Bericht der Outsell Inc. werden Werbetreibende in den USA noch in diesem Jahr mehr Mittel in die Online-Werbung investieren werden als in Print-Werbung.
Der Kuchen wird neu aufgeteilt
Von geschätzten 368 Mia. US$ werden in diesem Jahr voraussichtlich 32.5% in die Online-Werbung fliessen – für gedruckte Werbeträger werden schätzungsweise etwa 30.3% des landesweiten Budgets fliessen. Die breit angelegte Studie umfasste gemäss Wired rund 1‘000 Marketers und beobachtete deren Verhalten im Dezember 2009. Die Prognose der Zunahme im Bereich Online-Advertising beträgt 9.6% und das Segment der Print-Werbung wird um 1.9% zulegen. Über alles wird eine Zunahme der Marketingausgaben von gut 1.2% erwartet.
Der Zeitpunkt ist irrelevant
Gemäss Michael Learmonth, Hauptredakteur von Ad Age, ist der eigentliche Zeitpunkt für die Übernahme der Vorherrschaft durch das Digitale weniger entscheidend als die Tatsache, dass es tatsächlich früher oder später geschehen wird. Er vergleicht die Konstellation mit der Auf- und Überholjagd des Internets gegenüber dem Radio.Fakt ist, dass die digitale Welt weiter an Einfluss und Reichweite gewinnt und gemäss der Verteilung der anteiligen Kosten zum wichtigsten Kanal überhaupt wird. Dier Umstand impliziert ausserdem, dass das Online-Marketing beispielsweise nicht mehr nur über bereits etablierte Formen wie Display-Werbung, SEO-Marketing oder Multimedia stattfinden, sondern weitere Einzugsgebiete erschliessen wird, welche momentan noch vermehrt in Printmedien zu finden sind – beispielsweise spezifische Annoncen in Zeitungen oder Publikationen in Fachzeitschriften.
Fazit
Der Trend bezüglich der weiteren Entwicklung unserer digitalen Welt scheint relativ eindeutig. Digitale Inhalte werden das Bild der Medienlandschaft auch in Zukunft prägen. Die steigende Zunahme von mobilen und onlinefähigen Endgeräten wie Smartphones, iPads oder Laptops werden die Präferenzen der Benutzer und somit auch die Regeln für ein effektives Marketing nachhaltig verändern.
(vgl. Artikel “Online-Werbung auf Höhenflug“)
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Date: 25. November 2009 Kommentare: 1
Für welche der beiden Werbemittel Pre-Roll Video Ads oder Display Ads soll man sich entscheiden?? Um dies beurteilen zu können, hat Nielsen-Media in Zusammenarbeit mit smartclip eine crossmediale Kampagne für einen Hersteller von Computerhardware untersucht. Dabei kam zum Vorschein, dass über 50% der User, welche die Pre-Roll Ads gesehen haben, die Display Ads nicht wahrgenommen haben.

Die weiteren Erkenntnisse aus der Studie sprechen in erster Linie für die Pre-Roll Ads:
Die 20- bis 29-Jährigen Internetnutzer wurden durch die Pre-Roll Ads überdurchschnittlich erreicht. Und auch ältere Zielgruppen, wie über 50-Jährige, konnten mit den Pre-Roll Ads überproportional erreicht werden.
User, die neben den Display Ads auch die Pre-Rolls sahen, beurteilten Statements wie „ist innovativ“ und „liefert leistungsstarke Produkte“ klar besser. Dabei zeigt sich auch, dass die Kombination beider Online-Werbeformen als besonders erfolgreich gilt.
Trotz niedriger Frequenz führten die Pre-Roll Ads zu höheren Werbeerinnerungen und besseren Image-Werten.
User, die nur die Pre-Roll Ads sahen, beurteilten den Hersteller von Computerhardware deutlich zukunftsorientierter und qualitativ hochwertiger als User, die nur die Display-Ads kannten.
Insgesamt wurden mit der Kampagne 22% der aktiven User erreicht, mit einer durchschnittlichen Kontakt-Frequenz von 5,2. Bei Usern, welche die Pre-Roll- sowie Display-Ads gesehen haben, lag der Wert bei 7,0. Die Nutzungsintensität der Herstellerwebseite erhöhte sich durch die Werbekampagne, wobei Nielsen die Entwicklung nicht mit Zahlen bekundet; man spricht von „deutlich häufiger als zuvor“. Die Anfragen bei Suchmaschinen nach der Herstellermarke verdoppelten sich indes.
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Kategorien: Campaigns, Onlinewerbung, Studien, Umfrage Technorati Tags: Banner-Werbung, Display Ads, Pre-Roll-Ads, Studie, Werbekampagne
Date: 23. Oktober 2009 Kommentare: 0
Am 27. Oktober hält Dynamic Logic ein Webinar mit dem Titel „Top 10 Ways of Maximizing Brand Impact“. Die bereits bekannt gegebenen Ergebnisse der neuen Studie geben dabei Aufschluss darüber, wie entscheidend die Erstellung von gestalterisch hochqualitativen Online-Ads auf ihre Wirksamkeit ist.

Die graphische Qualität von Online-Werbemitteln stellt gemäss der Studie den Hauptfaktor für die Werbewirksamkeit dar und ist somit wichtiger, als die Ausrichtung, die Grösse oder das Format. Dabei kann die Studie aufzeigen, dass qualitativ minderwertige Online-Ads negative Auswirkungen auf den beworbenen Brand haben können. Die Studie versucht dabei, einfache Faustregeln zu identifizieren, die den Unterschied zwischen einer aussergewöhnlich erfolgreichen Online-Ad gegenüber einer, die sich nachteilig auf den Brand auswirkt, aufzuzeigen.
Dazu Ken Mallon, Dynamic Logic SVP Custom Solutions:
“Wenn es sich um die digitale Werbung handelt, wird viel Zeit mit der Wahl der Websites, Ad-Grösse, Format, Zielpublikum und anderen Faktoren verbracht. Dabei wird nicht genug Zeit für die Herstellung und Erprobung qualitativ hochwertige Anzeigen eingeplant. This study offers some basic principles for achieving better results.”Diese Studie bietet einige grundlegende Prinzipien um bessere Ergebnisse zu erzielen. “
Bereits jetzt wurden fünf „Creative Best Practices“ bekannt gegeben:
- Der Brand muss in einer Online-Kampagne immer präsent sein. Dies führt zu einer höheren Wirkung gegenüber einer „Versteck-Strategie“.
- Jedes Frame einer Online-Ad muss für sich alleine die Botschaft übermitteln können, um so die Brand-Bekanntheit zu steigern sowie auch das Kaufverhalten zu beeinflussen.
- Reveal-Ads gelten als wirkungslos. Als Ausnahme werden hierbei Video-Ads sowie Ads mit hohem Unterhaltungswert aufgezeigt, obwohl es auch hier immer noch als riskant einzuschätzen ist.
- Die zu übertragende Nachricht soll so einfach wie möglich gehalten werden. Die Ads dürfen nicht überladen sein und vermitteln idealerweise nicht mehr als zwei Botschaften.
- Der Einsatz menschlicher Charakter gilt als wichtig. Vor allem in Bereichen, die tendenziell textlastig sind, gilt die Einbindung von Charakteren als Schlüsselfaktor für den Erfolg von Online-Kampagnen.
Die gesamte Studie wird am Webinar vom 27. Oktober veröffentlicht (Registrierung erforderlich).
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Kategorien: Allgemein, Campaigns, Onlinewerbung, Studien, Targeting Technorati Tags: Online-Video-Werbung, Online-Werbung, Studie, Werbekampagne
Date: 10. September 2009 Kommentare: 0
Die neue Studie von comScore stellt die Effektivität der TV-Werbung gegenüber der Online-Werbung dar. Dabei sprechen die Resultate für sich: Im direkten Vergleich erhöhten sich die Umsätze durch Online-Kampagen um 9%, während die TV-Werbung 8% zulegen konnte.

Durch die Auswertung der dreimonatigen Studie kann zudem belegt werden, dass rund 80% der Online-Kampagnen zu signifikanten Umsatzerhöhungen der beworbenen Marke führen.
Um zu diesen Ergebnissen zu kommen, wurde von comScore das Kaufverhalten von zwei Millionen Internet-Benutzern untersucht. Der Fokus wurde auf 200‘000 Internet User gelegt, die Mitglieder von ‚Supermarket Loyality Programs‘ sind. Dabei lieferten die Daten von der Membership-Karte sowie das Online-Verhalten die Grundlage für den Vergleich. Um die Produktpalette zu begrenzen, wurden nur Unternehmen mit einem Angebot von CPG’s (consumer packaged goods) berücksichtigt.
Bill Pearce, Senior Vice President von Del Monte Foods, hebt bei der Studie das Potential hervor, wie Online-Kampagnen zu direktem Umsatzerfolg beitragen können. Gian Fulgoni von comScore bekräftigt dazu die Chance, dass mit Online-Kampagnen im Gegensatz zu TV-Werbung gezielt das gewünschte demografische Segment bedient werden kann. Dies sei der Schlüssel der Effektivität und somit des Erfolgs von Online-Kampagnen.
Wer hätte das gedacht
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Kategorien: Allgemein, Campaigns, Onlinewerbung, Studien, Trends Technorati Tags: Online-Marketing, Online-Werbung, Studie, TV, Werbekampagne
Date: 30. Juli 2009 Kommentare: 2
Display-Werbung hat einen schweren Stand, sie gilt zum Teil als lästig und wird manchmal gar durch Suchmaschinen-Werbung ersetzt. Allen Unkenrufen zum Trotz erzielt sie hohe Umsätze. Das beweist erneut eine Studie.

Die neue von der comScore durchgeführte Studie möchte die Attraktivität der Display-Werbung beweisen. Als Grundlage der Studie wurden im Zeitraum von einem Monat 80 Werbekampagnen für 53 Brands der 200 meistbesuchten Webseiten verfolgt und das Verhalten der Konsumenten untersucht.
Dabei kommt die Studie zum Ergebnis, dass die Zielgruppen der Brand-Kampagnen zu 50 % mehr Zeit als andere Nutzer auf den beworbenen Seiten verbringen. Zudem geben die Zielgruppen mehr Geld bzw. höhere Beträge für die beworbenen Marken und deren Produktkategorien aus. Ebenso werden die Webseiten der mit Display-Kampagnen werbenden Unternehmen häufiger besucht.
Hier geht’s zur Studie
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Kategorien: Allgemein, Campaigns, Onlinewerbung, Studien, Trends, Web 2.0 Technorati Tags: Online-Werbung, Studie, Videowerbung, Web 2.0
Date: 27. Juni 2009 Kommentare: 4
In Deutschland wird zurzeit eine Diskussion über die Abschaffung der PageImpressions geführt. Zwar wird auf der W&V-Website klargestellt, dass es sich lediglich um eine Darstellungsänderung und Neudefinition handeln soll. Sicher ist jedoch, dass PageImpressions durch neue Angebotsformen im Internet (Web 2.0, Web TV usw.) ihren Stellenwert verlieren. PageImpressions sind für die Online-Mediaplanung zurzeit dennoch unumgänglich, da sie die einzige Messgrösse der Kontaktsumme sind. Nur anhand der PageImpressions kann das Werbevolumen auf den Websites ausgerechnet werden (TKP x Impressions -> PageImpressions resp. AdImpressions).
Für Brandingkampagnen Festpreise und für Performance-Marketing CPX
Wenn jedoch wie gestern Aktualitäten von ausserordentlichem Ausmass geschehen, welche den Websites eine Impression-Lawine bescheren, sind sämtliche Vorberechnungen in den Mediaplanungen hinfällig. Die Folge ist, dass der geplante Werbedruck des Werbeauftraggebers nicht erreicht werden kann und das Werbemittel innert kürzester Zeit wieder von der Website verschwindet. Statt einem geplanten Werbedruck von 50% würde bei einer Verdoppelung der Impressions lediglich ein Werbedruck von 25% erreicht werden. Für mich stellt sich deshalb nicht nur die Frage “Sterben die PageImpressions?” sondern auch “Stirbt der TKP?”.
Über iBusiness bin ich auf einen interessanten Artikel zu diesem Thema gestossen: “Stirbt der TKP? Diese Frage sollte sich jeder Werbungtreibende der im Internet unterwegs ist und jede Agentur stellen. Untersuchungen zeigen, dass die Effizienz von klassischer Display-Werbung immer weiter zurückgeht. Das zeigt eine europaweit durchgeführte Klickanalyse des Onlinewerbe-Netzwerkes Adtech. Im Dezember 2008 wurde die durchschnittliche Klickrate mit 0,19 Prozent gemessen.”
Noch immer wird aufgrund des TKP-Preismodells die Grenze zwischen Branding- und Performance-Kampagnen verwischt. Deshalb müssten meiner Ansicht nach die Websites für Brandingkampagnen nur noch Festpreise offerieren und den TKP abschaffen. Performance-Kampagnen könnten über Cost per Click / Lead / Order abgerechnet werden. Dies würde einerseits eine klare Grenze zwischen den Disziplinen schaffen und andererseits würde sehr viel administrativer Aufwand bei Werbeauftraggebern und Websitebetreibern entfallen (Nachlieferungen, Controlling usw.). Und schlussendlich könnte man die PageImpressions dann definitiv beerdigen.
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Kategorien: Allgemein, Campaigns, Onlinewerbung, Vermarktung
Date: 11. Juni 2009 Kommentare: 0
Die Synergien zwischen Online und Print haben nun offenbar auch die Werbemittel erreicht. Auf Jungfrau-Zeitung.ch habe ich heute einen Schweinebauch-Banner entdeckt:

Da Migros und Coop die grössten Werbeauftraggeber der Schweiz sind, darf gehofft werden dass durch solche neue (mehr oder weniger attraktive) Werbemittel der Onlineanteil der Grossisten künftig steigen wird. Migros hat bekanntlich bereits vor einiger Zeit angekündigt, dass sie künftig mehr auf Onlinewerbung setzen werden.
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Kategorien: Allmedia, Campaigns, Onlinewerbung Technorati Tags: Online-Werbemarkt, Online-Werbung, Werbemittel
Date: 19. Mai 2009 Kommentare: 0

Ein weiteres Beispiel dafür, wie Unternehmen Social Media (langsam) für sich entdecken: Volkswagen verwendet in Zusammenhang mit einer Kampagne für den Golf GTI als erstes Unternehmen überhaupt „YouTube Mosaic“. Was ist „YouTube Mosaic“? Und welche Möglichkeiten bietet die Anwendung für Unternehmen?
Auf dem Volkswagen-Channel durften User für den „Volkswagen Movie Contest“ ihre eigens gedrehten Videos hochladen – einzige Bedingung dafür: Das Video muss sich in irgendeiner Art und Weise um (einen) VW drehen. Die dabei entstandenen Werke wurden von einer Jury bewertet und in ihrer Gesamtheit als „VW-Mosaik“ (jedes Video ist mittels einem Screenshot vertreten) dargestellt. Die einzelnen „Mosaikteilchen“ lassen sich anklicken und öffnen dann das jeweilige Video.
Mit der Aktion und mit den einzelnen Videos macht VW den YouTube-Channel bekannt, erhöht die Markenbekanntheit und positioniert sich als innovatives Unternehmen. Das ist virales Marketing mittels Social Media.
Mit „YouTube Mosaic“ kann aus beliebigen Bildern ein Mosaik gebildet werden – allerdings bleibt es vorerst Premium-Werbepartnern vorbehalten.
Wie der Pressemitteilung zu entnehmen ist, möchte VW auch in Zukunft vermehrt auf das Pferd „Social Media“ setzen – andere Autohersteller wie beispielsweise BMW machen dies jedoch schon lange…
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Kategorien: Campaigns, Onlinewerbung, Viral Marketing, Web 2.0 Technorati Tags: Anwendung, BMW, Video, Volkswagen, Volkswagen Movie Contest, VW, YouTube Mosaic