Die Angst vor Social Media

Date: 28. April 2010 Kommentare: 1

Viele Unternehmen entdecken erst jetzt, welch wertvollen Beitrag die sozialen Medien in einem ausgeglichenen Marketing-Mix leisten können. Warum werden die Hürden für einen erfolgreichen Einstieg nicht schneller in Angriff  genommen? Und aus welchem Grund hat die Thematik mit rigiden Denkmustern zu kämpfen?

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Sozialen Medien vs. rigide Denkmuster

Sandra Sieber, Professorin an der IESE in Barcelona, streicht in einem spannenden Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung heraus, dass sich soziale Medien in Firmen nicht wegen, sondern trotz des Managements zusehends durchsetzen. Die Hauptanwendungen liegen im Marketing und in der  PR und wurden meist durch auf die Eigeninitiative engagierter Mitarbeiter angestossen. Social Media-Projekte werden kaum von der traditionellen Firmenstruktur initiiert und laufen zu Beginn eigentlich immer hinter dem Rücken der Entscheidungsträger ab. Als Hauptgrund für diesen Zustand nennt Sieber das Alter der Führungskräfte und deren Mangel an Wissen über die Funktionsweise von Social Networks. Von denjenigen Führungskräften, welche bereits positive Erfahrungen gemacht haben, wird die erhöhte Reichweite in die Communities als Hauptvorteil gehandelt. Das Eigenleben der virtuellen Gemeinschaften und somit auch die viralen Komponenten der Netzwerke, gehören für die Befragten zu den eigentlichen Knackpunkten – der Kontrollverlust wird als sehr negativ aufgefasst.

Fazit

Es ist Tatsache, dass die meisten Unternehmen, die bereits soziale Medien verwenden, von den Möglichkeiten überzeugt sind und diese auch weiterhin nutzen wollen. Marketingleute verwenden Twitter zur schnellen Kommunikation, Communities werden über Plattformen in den Ideen- und Innovationsprozess eingebunden und  Personaler sparen sich durch Xing und LinkedIn kostspielige Head-Hunter. Die Überwindung der Angst vor Social Media im Business-Kontext und die Kreation neuer Instrumente für die Einbindung der entsprechenden Instrumente dürften für die meisten Unternehmen die grössten Herausforderungen darstellen.

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Studie: Das Internet hat positiven Einfluss auf Lebensqualität

Date: 23. April 2010 Kommentare: 0

Die neue Bitkom Studie behandelt die Aussagen von 1‘000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Internet und kam zu der Erkenntnis, dass neun von zehn Befragten das Web einen klar positiven Einfluss auf die Lebensqualität hat. 96% der Surfer sehen einen Gewinn dadurch, dass sie jederzeit  die Möglichkeit zum Auffinden nützlicher Informationen haben.

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Die wahrgenommenen Vorteile sind vielfältig

Das Internet wird aber nicht nur als beliebte Quelle für allgemeine Informationen wahrgenommen, sondern scheint für die Benutzer auch in puncto Flexibilität und Unterhaltung einiges zu bieten. Eine Effizienzsteigerung durch eine erhöhte Produktivität und ein besseres Zeitmanagement sind weitere Punkte, welche sowohl einen Einfluss auf das Privatleben, als auch auf die Geschäftsbeziehungen der Individuen haben. Erstaunlich ist ausserdem die Erkenntnis, dass die wahrgenommenen Vorteile bei sämtlichen Altersgruppen sehr ähnlich ausfallen. Diese Bereicherung geht soweit, dass acht von zehn Befragten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen könnten.

Das Web als Drehscheibe

Neben den bereits erwähnten Vorteilen wurden weitere Punkte wie etwa der Einfluss des Internets auf die individuelle Allgemeinbildung oder das Netzwerk an persönlichen Kontakten erwähnt. Rund 64% der Teilnehmer geben an, dass sie den eigenen Wissenshorizont bezüglich anderer Länder und Kulturen online erweitern konnten. Im Zusammenhang mit Social Media werden Kontakte auf der ganzen Welt geknüpft und gepflegt. Ratingportale machen den Markt ein wenig transparenter und erlauben es den Benutzern, sich bereits vor einem Kauf ausführlich über ein Produkt informieren zu können.

Das Internet ist toll – aber noch längst nicht alle haben Zugang

Während bei den Alterssegmenten der jüngeren Generationen beinahe alle Individuen regelmässig im Web surfen, tut dies bei den Senioren ab 65 Jahren nur rund ein Drittel. Es besteht also vor allem bei älteren Menschen ein Nachholbedarf, da diese ja genauso von den Vorzügen des Internets profitieren könnten.

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Im Web surfen und gleichzeitig fernsehen – ein neuer Trend

Date: 12. April 2010 Kommentare: 2

Eine neue Studie von Microsoft Advertising hat ergeben, dass 70% aller Europäer parallel im World Wide Web unterwegs sind, während sie fernsehen. In Bezug zu unserem letzten Artikel über das Thema der Parallelschaltung von Internet und TV in Bezug zu SEM liefert diese neue Studie interessante neue Erkenntnisse.

Gleichzeitiger Konsum von Internet und TV

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Das mediale Multi-Tasking, also der gleichzeitige Gebrauch unterschiedlicher Medien, gehört bereits zum Alltag der meisten Internetnutzer. Gut zwei Drittel aller User in Europa tun dies mindestens einmal wöchentlich und zwar unabhängig vom Geschlecht. Besonders verbreitet scheint die Kombination von Internet und TV beim Alterssegment der 16-24 jährigen – neun von zehn Nutzern dieser Gruppe verwenden die Kombination der beiden Medien täglich. Besonders beliebt ist das Zappen auf einen anderen Sender oder der Wechsel ins Internet bei Werbepausen. Während sich die Männer bei der Nutzung des Webs vorwiegend von Inhalten leiten lassen, tendieren Frauen stärker zum Gebrauch der verschiedenen Formen der Online-Kommunikation.

Multi-Tasking als Katalysator

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Gemäss den Aussagen von Microsoft Advertising erreichen beide Werbeformen (Online- und TV-Werbung) die Verbraucher auf ähnliche Weise in Bezug auf Breite, Bewusstsein sowie Interesse. Gemäss Microsoft hat jeder Dritte der untersuchten Multi-Tasker als Reaktion auf eine Online-Werbung auch einen Offline-Einkauf getätigt. Diese Quote fällt im direkten Vergleich mit der Fernsehwerbung niedrig aus.

Fazit

Es ist davon auszugehen, dass die Mehrheit des Fernsehpublikums parallel im World Wide Web unterwegs ist, währenddessen sie die TV-Inhalte auf sich wirken lässt. Eine Abstimmung zwischen diesen beiden Medien erlaubt die Verknüpfung von Inhalten – seien dies nun eine Marke, ein Produkt oder eine spezifische Information. Die Fragestellung lautet also nicht länger: „Wie präsentiere ich meine Inhalte dem Fernsehpublikum?“, sondern „Wie lade ich meine Zielgruppe dazu ein, die Konversation nach (oder gar während…) einem TV-Spot online aufzunehmen und in einen Dialog einzutreten?“.

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Erfolgsfaktoren für ein erfolgreiches Affiliate Marketing

Date: 30. März 2010 Kommentare: 1

Streuverluste gehören in den meisten Marketing-Abteilungen zur Tagesordnung – Werbebotschaften werden über unpassende Kanäle verbreitet, Zielsegmente werden nicht adäquat angesprochen oder die Werbung trifft schlichtweg auf das falsche Publikum. Durch das Affiliate-Marketing kann diesen Phänomenen effektiv entgegengewirkt werden. Der folgende Artikel zeigt in einer kurzen Übersicht wie.


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Was ist Affiliate Marketing?

Die Grundidee des Affiliate-Marketing ist folgende: Werbung wird gezielt platziert und entsprechend der erbrachten Leistung vergütet – die Grundlage für diese Vergütung bildet ein nachvollziehbares Reporting, welches über die Anzahl der Clicks, Leads oder Sales Auskunft gibt. Diese Daten werden im Zuge der Kampagne durch den Mittler generiert und an den Kunden weitergereicht. Somit wirkt das Affiliate Marketing nicht nur als eigentliche Werbemethodik, sondern auch als Reporting-Instrument, welches Erhebungen von Daten bezüglich der Zielgruppe ermöglicht. Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Reichweite durch zielgruppenspezifische Websites innerhalb des Affiliate-Netzwerken und den damit eingebundenen Partner-Sites. Durch die themenspezifische Klassifizierung des Kundenstamms ist ein virtuelles Vertriebsnetzwerk bereits vorhanden. Im Folgenden sind einige wichtige Punkte aufgeführt, welche für eine erfolgreiche Affiliate-Marketing-Kampagne zu beachten sind:

Ressourcen, Ausrichtung und Orientierung

An erster Stelle sollte die Frage stehen, was (und vor allem wen) man mit einer Affiliate-Kampagne erreichen möchte und wie sich die Entwicklung eines solchen Programms langfristig gestalten soll. Ausserdem ist es wichtig abzuklären, ob das Unternehmen über das technische Know-How bezüglich der angestrebten Kampagnen verfügt, oder ob externes Wissen mit einbezogen werden muss. Affiliate-Werbung folgt typischen Prinzipien und einem konkreten Geschäftsmodell. Trotz der hochgelobten Transparenz sollte man ein klares Budget für die einzusetzenden Ressourcen erarbeiten, da der langfristige Aufwand von Arbeitskräften, Zeit und Geld für einen erfolgreichen Verlauf unumgänglich sind. Die Zusammenstellung des eigenen Sortiments, Angaben über die Verfügbarkeit der Produkte, die richtige Preisgestaltung, die Wahl einer adäquaten Landingpage und die Ausgestaltung des Kaufprozesses an sich sollten mit Sorgfalt vorgenommen werden.

Reibungsloser Vertrieb der Produkte

Die Folge der Teil-Prozesse vom ersten View bis hin zum Empfang eines Produktes oder einer Dienstleistung, stellt für den Kunden ein zentrales Kriterium dar und muss deshalb reibungslos funktionieren. Ausserdem sollte man sich darüber im Klaren sein, ob das eigene Angebot überhaupt zum Geschäftsmodell des Affiliate-Marketings passt. Eine gute Beziehung zum Publisher und ein angemessenes Mass an persönlicher und regelmässiger Kommunikation sind, wie überall, für eine erfolgreiche Kampagne unumgänglich – pflegen Sie ihre Kontakte!

Provisionsstrukturen und Produktdaten

Um einen Publisher angemessen zu vergüten, sollte man die Einführung von Provisionsmodellen überprüfen. Besonders zu Beginn einer Partnerschaft oder der Suche nach einem potenziellen Partner, können attraktive Provisionsmodelle zu einer Beschleunigung des Aufbaus eines erfolgreichen Netzwerkes beitragen. Damit auch der Partner einen Eindruck über den Erfolg und den Verlauf der Zusammenarbeit erhält, sollte man ihn regelmässig mit neuen Werbemitteln und Produktdaten versorgen, da diese die eigentlichen Werkzeuge für das Erstellen eines passgenauen und interessanten Kunden-Angebots sind. Ausserdem ist die Weitergabe von selbst erhobenen Erkenntnissen aus dem Reporting oftmals ein Schlüssel für den Aufbau einer gegenseitigen Vertrauens-Beziehung und bietet eine entscheidende Grundlage für die Optimierung und Erneuerung der Geschäftsbeziehung durch neue Ideen.

Affiliate-Marketing als Marketingstrategie

Zu den erfolgreichen Geschäftsmodellen beim Affiliate-Marketing gehören nicht nur konventionelle Websites, die sich einem Thema oder einer Interessensgruppe widmen – auch Vergleichsdienste, Gutscheinanbieter, Suchmaschinen-Marketing-Experten, E-Mail-Publisher und sonstige Communities wie Social Networks bieten enormes Potenzial. Über das Affiliate-Marketing kann ein grosser Teil des Online-Marketing-Mix abgedeckt werden. Je nach Affiliate-Netzwerk gibt es in praktisch allen Bereichen Spezialisten, welche fast ausschliesslich in ihrem jeweiligen Vertriebskanal tätig sind und dementsprechend über ein hohe Reichweite verfügen.

Fazit

Die Wahl des Affiliate-Netzwerks und die Zusammenarbeit mit den darin eingebundenen Dienstleistern ist entscheidend. Je nach Verfügbarkeit von Know-How oder der Grösse eines Projekts macht es ausserdem Sinn, sich nach weiteren Partnern (beispielsweise einer spezialisierten Agentur) umzusehen. Mit der Entwicklung von neuen Produkten kann es ausserdem ratsam sein, sich einen umfangreichen Publisher-Pool zusammenzustellen, der zu jedem Angebot einen veritablen Absatzkanal mit einem spezifischen Publikum anbietet.

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Markenkontrolle im Web – oder wie sich der Einfluss auf den eigenen Namen verwässern kann

Date: 24. März 2010 Kommentare: 0

Im Zeitalter von Social Networks, Blogs, Foren und Unmengen anderer Web 2.0-Applikationen kann theoretisch jeder Internetnutzer frei über Unternehmen, Marken und Produkte diskutieren. Der grösste Teil des Volumens an Informationen, welches über ein Unternehmen publiziert wird, stammt längst nicht mehr von der dafür vorgesehenen Marketingabteilung, sondern generiert sich aus der Masse. Was sind die Konsequenzen? Welche Chancen und Gefahren birgt diese Gegebenheit?

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Kontrollverlust als Risiko

Beispiele für Situationen, in denen die Lage von unterschiedlichsten Anspruchsgruppen zur Eskalation getrieben wurde, gibt es zahlreiche: Sportbekleidungshersteller, Ölfirmen, Automobilhersteller – beinahe aus allen Branchen haben Qualitätsmängel, harsches Vorgehen oder schlichte Ignoranz dazu geführt, dass der Ruf eines Unternehmens nachhaltig geschädigt wurde. Während grosse und etablierte Firmen nach wie vor versuchen die Kontrolle über den eigenen ‚Brand‘ mit Konfrontation, Gegendarstellung und rechtlichen Schritten aufrechtzuerhalten, verstehen es die Internet-Massen sehr gut, eine kritische Differenzierung zwischen ‚echten‘ und ‚unechten‘ Meinungen vorzunehmen. Facebook-Seiten, Twitter Channels, Blogs und Wikipedia-Artikel werden erstellt, überprüft und gegebenenfalls so ‚angepasst‘, dass sie in einen für den Auftrag- oder Arbeitgeber vorteilhaften Tenor einstimmen. Eine fehlende Ausbildung zum Thema Online Reputation Management und das gängige Nichtvorhandensein von Leitfäden für den Umgang mit dem Thema Social Media, spitzen die Situation weiter zu.

Kontrollverlust als Chance

Obwohl sich die Kommunikation und die Interaktion mit einem Grossteil der Anspruchsgruppen zusehendes vereinfacht und die Hindernisse zwischen Sender und Empfänger durch neue Technologien weiter abgebaut werden, zählen vor allem zwei Dinge – nämlich Inhalt und Qualität einer Botschaft. Es ist also vorab wichtig zu definieren, an wen sich eine Botschaft richten soll. Endkunden haben wahrscheinlich nicht dieselben Ansprüche an eine Botschaft wie eine NPO oder eine Mitarbeitergewerkschaft. Ausserdem sollte man sich überlegen, wo sich die zu erreichende Zielgruppe im Internet aufhält und wie sie kommuniziert. Der Austausch fällt offensichtlich nicht bei allen Instrumenten gleich aus – so wird das Momentum an Interaktion und Involvement eines E-Mails kaum demjenigen einer Social Media- Plattform entsprechen.

Fazit

Um eine Anspruchsgruppe adäquat mit Informationen versorgen zu können, sind ausführliche Überlegungen bezüglich der Präferenzen und der Erreichbarkeit des Zielsegments unumgänglich. Unabhängig vom Medium sollte man den Rücklauf in Form von Hinweisen und Kritik behandeln. Die ‚Weisheit der Vielen‘ kann auch dazu verwendet werden, sich als Urheber einer Information ein objektives Bild bezüglich des eigenen Standpunktes zu verschaffen.

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Social Network goes Outlook

Date: 22. März 2010 Kommentare: 0

Ein neues Plugin soll den integrierten Datenaustausch zwischen Microsoft Office Outlook und dem Social Network Xing ermöglichen.

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Neue Form der Integration

Das an der Cebit vorgestellte Xing-Plugin soll nach einem Bericht von Xing alle relevanten Profilinformationen in den Personal Information Manager von Microsoft integrieren. So können die Informationen über Outlook verwaltet, angepasst und entsprechend synchronisiert werden. Auch eine direkte Kontaktaufnahme und die Verfolgung der Aktivitäten der vorhandenen Kontakte werden als mögliche Features genannt. Die Adressbücher werden automatisch abgeglichen – man weiss jederzeit, wo welcher Kontakt arbeitet und man kann weitere Freunde einfach in das eigene Netzwerk einladen. Gemäss Xing soll die Applikation im Juni dieses Jahr gleichzeitig mit dem neuen Office 2010 erscheinen und auch mit älteren Office-Versionen kompatibel sein.

Der nächste Schritt

Diese Form der Kombination von Office Suite und Social Network stellt ein Novum dar, welches in dieser Form noch nicht existiert. Die Möglichkeiten des Outlook Connectors scheinen viel versprechend. Gerade in den Bereichen der Arbeitseffizienz, der Übersicht oder der Pflege von Geschäftskontakten ergeben sich Felder, in denen man durch eine automatische Synchronisation viel Zeit, Nerven und schlussendlich auch Geld sparen kann. Eine Frage, die sich allerdings noch stellen wird, ist der Umfang, in welchem Daten an direkt Beteiligte oder allenfalls an Dritte weitergeben werden. Der Datenschutz spielt gerade in diesem professionellen Umfeld eine zentrale Rolle.

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Das Web als fester Bestandteil des Alltags

Date: 2. März 2010 Kommentare: 0

Eine neue Studie des Bitkom belegt, dass für sechs von zehn Deutschen ein Leben ohne das Web unvorstellbar ist. Das Internet stellt für die Nutzer einen integralen Bestandteil ihres Lebens dar – sei es als Kommunikationsplattform, als Partnerbörse oder als Handelsplatz. Die reale und die virtuelle Welt verschmelzen zusehends.

Bitkom

Kein Internet? Kein Handy? Undenkbar!

Die Reale und die virtuelle Welt sind durch das Internet bereits in vielen Bereichen verschmolzen. Das Web übt einen erheblichen Einfluss auf unser Leben aus. Vor TV, Radio und Print ist das Internet die Nummer Eins unter den Kommunikationskanälen bei Personen unter 29 Jahren. 71%, also beinahe drei Viertel aller Deutschen nutzen das Web.Eine weitere, erstaunliche Erkenntnis der Studie: Rund 25% aller Befragten hätten nichts gegen das Tragen eines Chips im eigenen Körper einzuwenden– vorausgesetzt es entstünde dadurch ein gewisser Nutzen.Auch in der Partnersuche ergeben sich neue Massstäbe; 8% aller Nutzer ab 14 Jahren (also beinahe 9 Millionen Menschen) haben über das Netz bereits einen festen Partner kennengelernt.

Ständige Erreichbarkeit durch Handy und Smartphone

Von den Befragten gaben ungefähr 85 Prozent der Berufstätigen an, sie seien auch während der Freizeit für die Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden per E-Mail, Handy oder Smartphone erreichbar.Um sich vor einem Kauf ein angemessenes Bild über ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen Anbieter machen zu können, greift rund die Hälfte aller Befragten auf Berichte und Bewertungen zurück, welche von anderen Konsumenten erstellt wurden.

Fazit

Das Internet gewinnt weiter an Bedeutung – sei dies nun als Mittel zum interaktiven Austausch oder auch als Instrument zur Schaffung von Transparenz. Weitere Downloads, die Präsentation mit entsprechenden Schaubildern und einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.

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Online-Kommunikation – Bald die Nummer eins der B2B Kommunikationsmassnahmen?

Date: 26. Februar 2010 Kommentare: 0

Wie eine von ‚Die Firma‘ und Consultic in Deutschland durchgeführte Studie zeigt, werden die Online- Kommunikationsmassnahmen in den kommenden drei Jahren eine führende Funktion in der B2B Kommunikation haben – so die befragten Experten.

B2b

Bei der Umfrage wurden insgesamt 175 Experten und Entscheidungsträger miteinbezogen. Eine deutliche Mehrheit von 94% gibt an, dass das Internet zum heutigen Zeitpunkt im Berufsalltag regelmässig als Informationsquelle genutzt und auch in Zukunft weiter  an Bedeutung gewinnen wird. Obwohl sich ein Grossteil der Befragten über diese Entwicklung einig ist, widerspiegeln die Budgets für die Kommunikationsausgaben eine etwas andere Sichtweise. So entfallen in 70% der befragten Unternehmen lediglich 20% der Mittel auf Online-Etats.

Die Ergebnisse über die Transparenz und den Nutzen von Online-Kontaktanfragen ist ebenfalls erstaunlich. Lediglich 13% der Befragten Unternehmen sind mit ihren generierten Online-Kontakten vollumfänglich zufrieden – 27% sind gar nicht zufrieden. Eine entsprechende Übersicht über die Anzahl der monatlich generierten Kontakte fehlt trotz Reporting-Systemen vielerorts.

Auch im Bereich Web 2.0 und Social Media werden vorhandene Potenziale noch kaum genutzt. Obwohl Communities, Blogs oder Social Networks eine solide Grundlage für einen Dialog und das Management von Kontakten darstellen können, gehören diese Instrumente in der Praxis (noch) nicht zum etablierten Inventar. Es sind nicht die Werkzeuge an sich, welchen per se keine Anwendungsmöglichkeit zugesprochen wird, sondern vielmehr das fehlende Know-How um die Möglichkeiten und die Integration in die bestehende Kommunikationsstrategie, welche sich hemmend auf die Entwicklung und den Gebrauch der Tools auswirken.

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Performance Marketing – Oder: Wie macht man dem Absatzwesen Beine?

Date: 25. Februar 2010 Kommentare: 0

Das Marketing seit jeher ein wichtiges Glied in der Kette des Anbahnungs- und Verkaufsprozesses. Das ist unbestritten. Allerdings stellt sich nach wie vor eine pragmatische Frage: Wo fällt der Nutzen explizit an? Das Internet ist in der Lage dieser Intransparenz entgegenzuwirken: Mit Performance Marketing.

SpeedoMeter

Um Leistung messen zu können, braucht man zwei Dinge: Zum einen muss man wissen, welcher Erfolg sich nach einer unternommenen Anstrengung eingestellt hat. Zum andern ist es notwendig,  Kenntnis darüber zu haben, wie wertvoll die eingesetzte Ressource war, welche man in ein Projekt reingesteckt hat. Genau hier findet sich der Kern der Problematik – und vielleicht auch der Grund dafür, dass noch immer viele Marketingabteilungen tagtäglich mit Vorwürfen der Praxisferne und damit auch mit ihrer eigentlichen Legitimation zu kämpfen haben. Mit dem Internet und der Spezialdisziplin «Online Performance Marketing» kann dieses «Problem» vermindert werden.

Performance Marketing – was ist das?

Die Fachgruppe Performance Marketing des deutschen Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) beschreibt das Performance- Marketing als Bestandteil des Mediamix, welcher in seiner Funktion der Gewinnung, als auch der Bindung von Kunden dient. Die gezielte Ansprache, den höchstmöglichen Grad an Interaktion und der Grundgedanke eines integrierenden Ansatzes stehen hierbei im Vordergrund.  Der Beitrag des Marketings zum eigentlichen Firmenwert einer Unternehmung wird von Hammerschmitt, Stockburger und Bauer als Marketing Performance beschrieben. Das Ziel einer derartigen Analyse kann, wie beispielsweise von der Web Analytics Association vorgeschlagen, das Verfolgen, Sammeln, Messen,  Darstellen und schlussendliche Bewerten von quantitativen Daten sein.

Auf Wikipedia wird folgende Definition vorgeschlagen:

Performance-Marketing (engl.: performance: Leistung) ist der Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten mit dem Ziel, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer zu erzielen; es entspricht damit dem Direktmarketing in interaktiven Medien. Eine leistungsbezogene Honorierung der Medien im Rahmen erfolgsbasierter Onlinemarketingmodelle, wie Pay per Click, Pay per Lead, oder Pay per Sale ist häufig anzutreffen, aber keine konstituierende Voraussetzung zur Abgrenzung zur Above-the-line-Kommunikation.

Und wie funktioniert das jetzt?

Der Grundgedanke hinter dem Performance Marketing ist derselbe, wie bei einer Kostenträgerrechnung: Die Aufwendungen sollen ihrem eigentlichen Verursacher zugerechnet werden. Während die Marketingaufwendungen oftmals ‚gepoolt‘ und dann als Gemeinkosten auf die produzierten, respektive verkauften Stückzahlen verteilt wurden, ist es anhand des Internets möglich eine exakte Zuweisung vorzunehmen.

Instrumente hierfür können beispielsweise die Besucherzahlen von Websites, Banner-Werbung, Ergebnisse von Suchmaschinen, E-Mail-Responses oder auch das Affiliate-Marketing sein. Suchmaschinen haben diese Einkommensmodelle bereits perfektioniert und bieten mit  AdSenses, Overture oder Oxado ein etabliertes Produkt an. Die Abrechnung erfolgt mit Einkommensmodellen wie PPC (Pay Per Click), CPM (Cost Per Thousand Impressions), PPL (Pay Per Lead), PPS (Pay Per Sale), konventioneller Bannerwerbung oder dem Sponsoring einer Seite. Auch Social Networks, wie beispielsweise Facebook, unternehmen Anstrengungen auf diesem Gebiet und ermöglichen die Schaltung von SocialAds. Der Preis von SocialAds auf Facebook richtet sich nach Grössen wie dem Umfang eines Zielsegments oder der Anzahl Schaltungen, respektive Klicks. Eine Dimension bildet der „interne Wert“ eines Schlagworts. Je beliebter das Wort in der Community, desto teurer wird es, wenn man damit Werbung machen möchte.

Vorteile des Performance Marketings

Der grosse Vorteil besteht primär in der eigentlichen Kostenzurechnung, welche Transparenz verschafft -  Der Werbetreibende bezahlt nur pro Klick, pro Anfrage oder pro Verkauf. Leistungsabhängig eben. Ein weiterer Vorteil ist der Zuwachs der Kenntnisse über die Zielgruppe und die eigentliche Wirksamkeit des Werbemittels – Wie lange verweilte der Besucher auf meiner Anzeige? Wie viele Besucher habe sie überhaupt betrachtet? Wie gestaltete sich der Verlauf der Besucherzahlen? Wird mein Produkt von einer Zielgruppe überhaupt als interessant betrachtet?

Fazit

Die Vorteile des Performance Marketings liegen auf der Hand – volles Marketing bei vollständiger Transparenz. Richtig angewendet kann das Konzept einen wichtigen Beitrag zur internen Kostenkontrolle beitragen. Die Möglichkeiten sollten allerdings nicht überschätzt werden, denn das Werkzeug ist nur dann effektiv, wenn es von seinem Besitzer auch mit Bedacht eingesetzt wird – und wenn Werbetreibende parallel genügend Branding betreiben.

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TV-Werbung mit Online-Anbindung – Synergien nutzen

Date: 19. Februar 2010 Kommentare: 0

Wie eine Werbewirkungsstudie des BVDW zeigt, sollten Fernsehwerbung und Online-Marketing gekoppelt werden, damit sich die  Wirkungskraft einer Kampagne voll entfalten kann.
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Obwohl sich die Budgets von klassischen Kanälen wie TV, Print oder Radio zu Online-Medien verschieben, bleiben Werbe-Konzepte,  welche sich auf ein einziges Medium beschränken, die Ausnahme – und dies auch mit gutem Grund. Das Internet stellt mit all seinen Facetten ein Medium dar, welches in der Lage ist, klassische Kanäle zu verlängern und mit weiterführenden Inhalten anzureichern.

Positives Zusammenspiel von Fernseh-Werbung und Suchmaschinen-Werbung

In der Studie des BVDW wird die Diskussion über die symbiotische Verbindung von TV-Werbung und Suchmaschinen-Werbung geführt – und welche Auswirkungen sie auf die Markenwahrnehmung hat. Untersucht wurde das Zusammenspiel der beiden Medien. Auf Kriterien wie Bekanntheit, Image und Relevanz wurde ein besonderes Augenmerk gelegt.Die Studie zeigt unter anderem, dass Suchmaschinen-Werbung parallel zum TV-Spot-    die ungestützte Markenbekanntheit um 42 Prozentpunkte erhöht.-    das Image um 28 Prozentpunkte erhöht.-    die Werbewirkung hinsichtlich Relevanz und Weiterempfehlung um 44 Prozentpunkte verbessert.-    die Kontaktdauer mit der Marke um knapp 50 Prozent erhöht.-    die Klickrate auf Suchwortanzeigen nahezu verdoppelt.

Fazit

Der gezielte Einsatz von Suchmaschinen-Werbung erhöht das Interaktionsmoment einer TV-Kampagne um ein Vielfaches – dieses Potenzial sollte bei jeder Werbekampagne gezielt genutzt werden.

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