Date: 4. Mai 2010 Kommentare: 0
Akamai Technologies gibt im jüngsten „Bericht zum Zustand des Internet“ einen interessanten Einblick über das vierte Quartal des Jahres 2009. Das Dokument enthält einen spannende Statistiken bezüglich Online-Attacken, der Verbreitung von Breitbandanschlüssen, den übertragenen Datenvolumina und weiteren Themen.

Die wichtigsten Trends
Wie schon in den vorangehenden Berichten, gehört das Rating über die „schnellsten Länder“ zu den besonders interessanten Themen. Die durchschnittlich schnellsten Verbindungen zum Internet stehen in Südkorea, gefolgt von Hong Kong und Japan. Auch im Städte-Ranking liegen die Asiaten vorne – von den 100 schnellsten Städten liegen 62 in fernen Osten, davon 48 alleine in Japan. Die Schweiz landet trotz einer marginalen Abnahme des Speeds mit 5.1 Mbps auf dem guten zehnten Platz.

Konnektivität – die Schweiz ist top
Eine massive Anpassung bezüglich der Konnektivität kann vor allem bei kleinen Ländern wie der Schweiz, Monaco oder Belgien beobachtet werden. 91% der Leitungen in der Schweiz verfügen über eine Übertragungsrate von 2 Mbps (!). Im Laufe des vierten Quartals 2009 beobachtete man bei 96 Ländern Übertragungsraten unter 1 MBit/s. Ein Rückgang zu den 103 im vorangegangenen Quartal gemessenen Ländern dieser Kategorie ist offensichtlich. Allerdings verringerte sich die Zahl der Länder, die sich mit einer Geschwindigkeit von unter 100 KBits zufrieden geben mussten gegenüber dem 3. Quartal 2009 von sieben auf drei.

Weitere interessante Ergebnisse können auf der State Of The Internet Site von Akamai eingesehen werden.
[via]
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Medien, Online-Community, Streaming Media, Targeting, Technologie, Trends, Umfrage, Web 2.0 Technorati Tags: Bandbreite, Breitband, Internet, Konnektivität, Rating, Studie, Traffic, Zustand
Date: 28. April 2010 Kommentare: 1
Viele Unternehmen entdecken erst jetzt, welch wertvollen Beitrag die sozialen Medien in einem ausgeglichenen Marketing-Mix leisten können. Warum werden die Hürden für einen erfolgreichen Einstieg nicht schneller in Angriff genommen? Und aus welchem Grund hat die Thematik mit rigiden Denkmustern zu kämpfen?

Sozialen Medien vs. rigide Denkmuster
Sandra Sieber, Professorin an der IESE in Barcelona, streicht in einem spannenden Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung heraus, dass sich soziale Medien in Firmen nicht wegen, sondern trotz des Managements zusehends durchsetzen. Die Hauptanwendungen liegen im Marketing und in der PR und wurden meist durch auf die Eigeninitiative engagierter Mitarbeiter angestossen. Social Media-Projekte werden kaum von der traditionellen Firmenstruktur initiiert und laufen zu Beginn eigentlich immer hinter dem Rücken der Entscheidungsträger ab. Als Hauptgrund für diesen Zustand nennt Sieber das Alter der Führungskräfte und deren Mangel an Wissen über die Funktionsweise von Social Networks. Von denjenigen Führungskräften, welche bereits positive Erfahrungen gemacht haben, wird die erhöhte Reichweite in die Communities als Hauptvorteil gehandelt. Das Eigenleben der virtuellen Gemeinschaften und somit auch die viralen Komponenten der Netzwerke, gehören für die Befragten zu den eigentlichen Knackpunkten – der Kontrollverlust wird als sehr negativ aufgefasst.
Fazit
Es ist Tatsache, dass die meisten Unternehmen, die bereits soziale Medien verwenden, von den Möglichkeiten überzeugt sind und diese auch weiterhin nutzen wollen. Marketingleute verwenden Twitter zur schnellen Kommunikation, Communities werden über Plattformen in den Ideen- und Innovationsprozess eingebunden und Personaler sparen sich durch Xing und LinkedIn kostspielige Head-Hunter. Die Überwindung der Angst vor Social Media im Business-Kontext und die Kreation neuer Instrumente für die Einbindung der entsprechenden Instrumente dürften für die meisten Unternehmen die grössten Herausforderungen darstellen.
[via]
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Corporate, Facebook, Medien, Online-Community, Social Network, Targeting, Technologie, Trends, Web 2.0, Weiterbildung Technorati Tags: Alter, Angst, b2b, B2C, Business, Funktionsweise, Innovationsprozess, Mangel, Marketing, Marketing-Mix, Recruiting, Rigide Denkmuster, Social Media, Wissen
Date: 23. April 2010 Kommentare: 0
Die neue Bitkom Studie behandelt die Aussagen von 1‘000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Internet und kam zu der Erkenntnis, dass neun von zehn Befragten das Web einen klar positiven Einfluss auf die Lebensqualität hat. 96% der Surfer sehen einen Gewinn dadurch, dass sie jederzeit die Möglichkeit zum Auffinden nützlicher Informationen haben.

Die wahrgenommenen Vorteile sind vielfältig
Das Internet wird aber nicht nur als beliebte Quelle für allgemeine Informationen wahrgenommen, sondern scheint für die Benutzer auch in puncto Flexibilität und Unterhaltung einiges zu bieten. Eine Effizienzsteigerung durch eine erhöhte Produktivität und ein besseres Zeitmanagement sind weitere Punkte, welche sowohl einen Einfluss auf das Privatleben, als auch auf die Geschäftsbeziehungen der Individuen haben. Erstaunlich ist ausserdem die Erkenntnis, dass die wahrgenommenen Vorteile bei sämtlichen Altersgruppen sehr ähnlich ausfallen. Diese Bereicherung geht soweit, dass acht von zehn Befragten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen könnten.
Das Web als Drehscheibe
Neben den bereits erwähnten Vorteilen wurden weitere Punkte wie etwa der Einfluss des Internets auf die individuelle Allgemeinbildung oder das Netzwerk an persönlichen Kontakten erwähnt. Rund 64% der Teilnehmer geben an, dass sie den eigenen Wissenshorizont bezüglich anderer Länder und Kulturen online erweitern konnten. Im Zusammenhang mit Social Media werden Kontakte auf der ganzen Welt geknüpft und gepflegt. Ratingportale machen den Markt ein wenig transparenter und erlauben es den Benutzern, sich bereits vor einem Kauf ausführlich über ein Produkt informieren zu können.
Das Internet ist toll – aber noch längst nicht alle haben Zugang
Während bei den Alterssegmenten der jüngeren Generationen beinahe alle Individuen regelmässig im Web surfen, tut dies bei den Senioren ab 65 Jahren nur rund ein Drittel. Es besteht also vor allem bei älteren Menschen ein Nachholbedarf, da diese ja genauso von den Vorzügen des Internets profitieren könnten.
[via]
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Medien, Online-Community, Social Network, Studien, Targeting, Technologie, Trends, Umfrage, Web 2.0 Technorati Tags: Allgemeinwissen, Drehscheibe, Internet, Positiver Einfluss, Social Networks, Studie, Web als Gewinn
Date: 6. April 2010 Kommentare: 0
Wie eine neue Studie von comScore zeigt, braucht es für den Erfolg von Display- und Videowerbung nicht primär eine hohe Klickrate. Um ein Gefühl für den Wert der eigenen Marke zu entwickeln, ist die Anzahl der Klicks kaum aussagekräftig.

Gewagte Behauptung
Die beschriebene These, welche comScore in Zusammenarbeit mit dem US-Medienkonzern Fox aufgestellt hat, begründen die Urheber mit dem Argument, dass neue und visuell reichhaltige Anzeigeformate dazu führen, dass Werbebotschaften durch das blosse Ansehen vermittelt werden – ein Klicken auf den entsprechenden Inhalt sei somit überflüssig geworden. Als Ausgangslage für die Untersuchung dienten vier Werbekampagnen, welche trotz niedriger Klickraten erstaunlich gute Resultate erzielten. Laut Expertenmeinung können auf Merkmale wie das Markenbewusstsein kaum Rückschlüsse gezogen werden, wenn sich eine Erhebung und die darauffolgende Analyse auf die Klickraten beschränken.
Videos sind beliebt
Bei der Wahl des Werbemediums konnte gezeigt werden, dass Videos im Schnitt 28 Prozent mehr Nutzer auf die beworbene Seite ziehen und fast doppelt so viele Suchanfragen generieren, als dies rein bildbasierte Kampagnen tun.
Fazit
Nur schon die Präsenz von Bildern und Videos führt dazu, dass das Konsumverhalten der Benutzer zu Gunsten des Werbetreibenden beeinflusst wird – ob die Anzeige schlussendlich angeklickt wird oder nicht, spielt daher eine untergeordnete Rolle.
[via]
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Medien, Onlinewerbung, Studien, Targeting, Trends, Vermarktung, Web 2.0 Technorati Tags: Anzeigeformat, Display, Display Ads, Display Werbung, Klick, Klick-Rate, Klickrate, Konsumverhalten, Markenbewustsein, Rate, Studie, Video, Werbebotschaft, Werbekampagne
Date: 24. März 2010 Kommentare: 0
Im Zeitalter von Social Networks, Blogs, Foren und Unmengen anderer Web 2.0-Applikationen kann theoretisch jeder Internetnutzer frei über Unternehmen, Marken und Produkte diskutieren. Der grösste Teil des Volumens an Informationen, welches über ein Unternehmen publiziert wird, stammt längst nicht mehr von der dafür vorgesehenen Marketingabteilung, sondern generiert sich aus der Masse. Was sind die Konsequenzen? Welche Chancen und Gefahren birgt diese Gegebenheit?

Kontrollverlust als Risiko
Beispiele für Situationen, in denen die Lage von unterschiedlichsten Anspruchsgruppen zur Eskalation getrieben wurde, gibt es zahlreiche: Sportbekleidungshersteller, Ölfirmen, Automobilhersteller – beinahe aus allen Branchen haben Qualitätsmängel, harsches Vorgehen oder schlichte Ignoranz dazu geführt, dass der Ruf eines Unternehmens nachhaltig geschädigt wurde. Während grosse und etablierte Firmen nach wie vor versuchen die Kontrolle über den eigenen ‚Brand‘ mit Konfrontation, Gegendarstellung und rechtlichen Schritten aufrechtzuerhalten, verstehen es die Internet-Massen sehr gut, eine kritische Differenzierung zwischen ‚echten‘ und ‚unechten‘ Meinungen vorzunehmen. Facebook-Seiten, Twitter Channels, Blogs und Wikipedia-Artikel werden erstellt, überprüft und gegebenenfalls so ‚angepasst‘, dass sie in einen für den Auftrag- oder Arbeitgeber vorteilhaften Tenor einstimmen. Eine fehlende Ausbildung zum Thema Online Reputation Management und das gängige Nichtvorhandensein von Leitfäden für den Umgang mit dem Thema Social Media, spitzen die Situation weiter zu.
Kontrollverlust als Chance
Obwohl sich die Kommunikation und die Interaktion mit einem Grossteil der Anspruchsgruppen zusehendes vereinfacht und die Hindernisse zwischen Sender und Empfänger durch neue Technologien weiter abgebaut werden, zählen vor allem zwei Dinge – nämlich Inhalt und Qualität einer Botschaft. Es ist also vorab wichtig zu definieren, an wen sich eine Botschaft richten soll. Endkunden haben wahrscheinlich nicht dieselben Ansprüche an eine Botschaft wie eine NPO oder eine Mitarbeitergewerkschaft. Ausserdem sollte man sich überlegen, wo sich die zu erreichende Zielgruppe im Internet aufhält und wie sie kommuniziert. Der Austausch fällt offensichtlich nicht bei allen Instrumenten gleich aus – so wird das Momentum an Interaktion und Involvement eines E-Mails kaum demjenigen einer Social Media- Plattform entsprechen.
Fazit
Um eine Anspruchsgruppe adäquat mit Informationen versorgen zu können, sind ausführliche Überlegungen bezüglich der Präferenzen und der Erreichbarkeit des Zielsegments unumgänglich. Unabhängig vom Medium sollte man den Rücklauf in Form von Hinweisen und Kritik behandeln. Die ‚Weisheit der Vielen‘ kann auch dazu verwendet werden, sich als Urheber einer Information ein objektives Bild bezüglich des eigenen Standpunktes zu verschaffen.
[via]
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Corporate, Facebook, Medien, Online-Community, Onlinewerbung, Social Network, Studien, Targeting, Technologie, Trends, Web 2.0 Technorati Tags: Email, Facebook, Kontrollverlust, Markenkontrolle, Marketing, Reputation Management, Ruf, Social Network, Wisdom Of The Crowds
Date: 11. März 2010 Kommentare: 0
Gemäss einem Bericht der Outsell Inc. werden Werbetreibende in den USA noch in diesem Jahr mehr Mittel in die Online-Werbung investieren werden als in Print-Werbung.
Der Kuchen wird neu aufgeteilt
Von geschätzten 368 Mia. US$ werden in diesem Jahr voraussichtlich 32.5% in die Online-Werbung fliessen – für gedruckte Werbeträger werden schätzungsweise etwa 30.3% des landesweiten Budgets fliessen. Die breit angelegte Studie umfasste gemäss Wired rund 1‘000 Marketers und beobachtete deren Verhalten im Dezember 2009. Die Prognose der Zunahme im Bereich Online-Advertising beträgt 9.6% und das Segment der Print-Werbung wird um 1.9% zulegen. Über alles wird eine Zunahme der Marketingausgaben von gut 1.2% erwartet.
Der Zeitpunkt ist irrelevant
Gemäss Michael Learmonth, Hauptredakteur von Ad Age, ist der eigentliche Zeitpunkt für die Übernahme der Vorherrschaft durch das Digitale weniger entscheidend als die Tatsache, dass es tatsächlich früher oder später geschehen wird. Er vergleicht die Konstellation mit der Auf- und Überholjagd des Internets gegenüber dem Radio.Fakt ist, dass die digitale Welt weiter an Einfluss und Reichweite gewinnt und gemäss der Verteilung der anteiligen Kosten zum wichtigsten Kanal überhaupt wird. Dier Umstand impliziert ausserdem, dass das Online-Marketing beispielsweise nicht mehr nur über bereits etablierte Formen wie Display-Werbung, SEO-Marketing oder Multimedia stattfinden, sondern weitere Einzugsgebiete erschliessen wird, welche momentan noch vermehrt in Printmedien zu finden sind – beispielsweise spezifische Annoncen in Zeitungen oder Publikationen in Fachzeitschriften.
Fazit
Der Trend bezüglich der weiteren Entwicklung unserer digitalen Welt scheint relativ eindeutig. Digitale Inhalte werden das Bild der Medienlandschaft auch in Zukunft prägen. Die steigende Zunahme von mobilen und onlinefähigen Endgeräten wie Smartphones, iPads oder Laptops werden die Präferenzen der Benutzer und somit auch die Regeln für ein effektives Marketing nachhaltig verändern.
(vgl. Artikel “Online-Werbung auf Höhenflug“)
[via]
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Campaigns, Medien, Online-Community, Onlinewerbung, Studien, Targeting, Technologie, Trends, Umfrage Technorati Tags: digitale Medien, Marketing, Medienlandschaft, Multi, Multimedia Content, Online, Online advertising, Online-Werbung, Print, Print-Werbung, SEO, SEO-Marketing, Studie
Date: 25. Februar 2010 Kommentare: 0
Das Marketing seit jeher ein wichtiges Glied in der Kette des Anbahnungs- und Verkaufsprozesses. Das ist unbestritten. Allerdings stellt sich nach wie vor eine pragmatische Frage: Wo fällt der Nutzen explizit an? Das Internet ist in der Lage dieser Intransparenz entgegenzuwirken: Mit Performance Marketing.

Um Leistung messen zu können, braucht man zwei Dinge: Zum einen muss man wissen, welcher Erfolg sich nach einer unternommenen Anstrengung eingestellt hat. Zum andern ist es notwendig, Kenntnis darüber zu haben, wie wertvoll die eingesetzte Ressource war, welche man in ein Projekt reingesteckt hat. Genau hier findet sich der Kern der Problematik – und vielleicht auch der Grund dafür, dass noch immer viele Marketingabteilungen tagtäglich mit Vorwürfen der Praxisferne und damit auch mit ihrer eigentlichen Legitimation zu kämpfen haben. Mit dem Internet und der Spezialdisziplin «Online Performance Marketing» kann dieses «Problem» vermindert werden.
Performance Marketing – was ist das?
Die Fachgruppe Performance Marketing des deutschen Bundesverbands Digitale Wirtschaft (BVDW) beschreibt das Performance- Marketing als Bestandteil des Mediamix, welcher in seiner Funktion der Gewinnung, als auch der Bindung von Kunden dient. Die gezielte Ansprache, den höchstmöglichen Grad an Interaktion und der Grundgedanke eines integrierenden Ansatzes stehen hierbei im Vordergrund. Der Beitrag des Marketings zum eigentlichen Firmenwert einer Unternehmung wird von Hammerschmitt, Stockburger und Bauer als Marketing Performance beschrieben. Das Ziel einer derartigen Analyse kann, wie beispielsweise von der Web Analytics Association vorgeschlagen, das Verfolgen, Sammeln, Messen, Darstellen und schlussendliche Bewerten von quantitativen Daten sein.
Auf Wikipedia wird folgende Definition vorgeschlagen:
Performance-Marketing (engl.: performance: Leistung) ist der Einsatz von Onlinemarketinginstrumenten mit dem Ziel, eine messbare Reaktion und/oder Transaktion mit dem Nutzer zu erzielen; es entspricht damit dem Direktmarketing in interaktiven Medien. Eine leistungsbezogene Honorierung der Medien im Rahmen erfolgsbasierter Onlinemarketingmodelle, wie Pay per Click, Pay per Lead, oder Pay per Sale ist häufig anzutreffen, aber keine konstituierende Voraussetzung zur Abgrenzung zur Above-the-line-Kommunikation.
Und wie funktioniert das jetzt?
Der Grundgedanke hinter dem Performance Marketing ist derselbe, wie bei einer Kostenträgerrechnung: Die Aufwendungen sollen ihrem eigentlichen Verursacher zugerechnet werden. Während die Marketingaufwendungen oftmals ‚gepoolt‘ und dann als Gemeinkosten auf die produzierten, respektive verkauften Stückzahlen verteilt wurden, ist es anhand des Internets möglich eine exakte Zuweisung vorzunehmen.
Instrumente hierfür können beispielsweise die Besucherzahlen von Websites, Banner-Werbung, Ergebnisse von Suchmaschinen, E-Mail-Responses oder auch das Affiliate-Marketing sein. Suchmaschinen haben diese Einkommensmodelle bereits perfektioniert und bieten mit AdSenses, Overture oder Oxado ein etabliertes Produkt an. Die Abrechnung erfolgt mit Einkommensmodellen wie PPC (Pay Per Click), CPM (Cost Per Thousand Impressions), PPL (Pay Per Lead), PPS (Pay Per Sale), konventioneller Bannerwerbung oder dem Sponsoring einer Seite. Auch Social Networks, wie beispielsweise Facebook, unternehmen Anstrengungen auf diesem Gebiet und ermöglichen die Schaltung von SocialAds. Der Preis von SocialAds auf Facebook richtet sich nach Grössen wie dem Umfang eines Zielsegments oder der Anzahl Schaltungen, respektive Klicks. Eine Dimension bildet der „interne Wert“ eines Schlagworts. Je beliebter das Wort in der Community, desto teurer wird es, wenn man damit Werbung machen möchte.
Vorteile des Performance Marketings
Der grosse Vorteil besteht primär in der eigentlichen Kostenzurechnung, welche Transparenz verschafft - Der Werbetreibende bezahlt nur pro Klick, pro Anfrage oder pro Verkauf. Leistungsabhängig eben. Ein weiterer Vorteil ist der Zuwachs der Kenntnisse über die Zielgruppe und die eigentliche Wirksamkeit des Werbemittels – Wie lange verweilte der Besucher auf meiner Anzeige? Wie viele Besucher habe sie überhaupt betrachtet? Wie gestaltete sich der Verlauf der Besucherzahlen? Wird mein Produkt von einer Zielgruppe überhaupt als interessant betrachtet?
Fazit
Die Vorteile des Performance Marketings liegen auf der Hand – volles Marketing bei vollständiger Transparenz. Richtig angewendet kann das Konzept einen wichtigen Beitrag zur internen Kostenkontrolle beitragen. Die Möglichkeiten sollten allerdings nicht überschätzt werden, denn das Werkzeug ist nur dann effektiv, wenn es von seinem Besitzer auch mit Bedacht eingesetzt wird – und wenn Werbetreibende parallel genügend Branding betreiben.
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Affiliate-Marketing, Facebook, Online-Community, Onlinewerbung, Social Network, Suchmaschinen, Targeting Technorati Tags: Above, Absatzwesen, AdSenses, Affiliate-Marketing, Analyse, Banner-Werbung, Bundesverband, BVDW, CPM, Deutscher, Digitale, E-Mail-Responses, Ergebnisse, Fachrgruppe, Interaktion, Line, Marketing, Marketingabteilungen, Mediamix, Onlinemarketinginstrumenten, Overture, Oxado, Pay per Click, Pay per Lead, Pay per Sale, Performance Marketing, PPC, PPL, PPS, Reaktion, Reporting, Social Media, Suchmaschinen, The, Transaktion, Web Analytics, Websites, Wirtschaft
Date: 24. Februar 2010 Kommentare: 0
Innofact Studie belegt: Online-Werbung auf Nachrichtensites wirkt auf die Benutzer überdurchschnittlich seriös und glaubwürdig.

Zu dieser Erkenntnis gelangt eine Studie der Innofact AG, welche sich mit der „Werbewirkung auf Nachrichtenwebsites“ befasste. Gemäss den Ergebnissen ist es aus der Perspektive der Benutzer besonders wichtig, dass die Werbung relevant, seriös und glaubwürdig wirkt. Im Rahmen der Studie wurden 4‘000 Internetnutzer bezüglich ihres Onlineverhaltens und ihrer individuellen Wahrnehmung von Werbebotschaften befragt. Die Studie kommt zum Schluss, dass Werbemassnahmen auf Nachrichtenwebsites um über 80 Prozent seriöser und um rund 60 Prozent glaubwürdiger wirken, als auf anderen Seiten.
Die Werbung wird von zwei Dritteln als „notwendig“ betrachtet, die Hälfte der Befragten empfindet sie als „nicht störend“ und rund ein Drittel gibt an, diese Form des Marketings sogar als sympathisch einzustufen. Der Geschäftsleiter der Innofact AG Hamburg erwähnt: „Während Internetnutzer Onlinewerbung im Allgemeinen eher skeptisch gegenüberstehen, bewirkt die Werbeschaltung auf Nachrichtenwebsites eine deutliche Steigerung der wahrgenommenen Seriosität und Glaubwürdigkeit von Werbeinhalten und beworbener Marke.“
Gelten nur Nachrichtenwebsites als attraktives Umfeld für Werbetreibende? Wohl kaum, wenn man andere Studien vergleicht. Denn: Online-Werbung wirkt – so oder so.
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Affiliate-Marketing, Allgemein, Medien, Onlinewerbung, Suchmaschinen, Targeting, Umfrage, Vermarktung, Web 2.0 Technorati Tags: Marketing, Nachrichten, Nachrichtensites, Nachrichtenwebsites, Online-Marketing, Online-Werbung, Onlineverhalten, Wahrnehmung, Werbebotschaften, Werbeinhalte, Werbemassnahmen, Werbewirkung, Werbung
Date: 4. November 2009 Kommentare: 1
Die neue Studie von TargetCast tcm belegt, dass Offline-Werbung, z.B. in Zeitungen, immer noch die höchste Kundenaufmerksamkeit auf sich zieht und auch den Kaufanreiz massgeblich beeinflusst. Dennoch wächst die Beliebtheit von Online-News kontinuierlich. Bei den Jugendlichen zeichnet sich eine digitale Revolution ab.

Für die Studie wurden 895 Amerikaner im Alter von 18 – 64 aufgrund ihrer Nutzung von Massenmedien befragt. So gab die Mehrheit der Befragten an, dass sie voraussichtlich nächstes Jahr die gleiche Menge der verschiedenen Medien nutzen werden. Gedruckte Medien punkten dabei mit ihrem Lesekomfort bei den Befragten; sie werden aber nicht als vertrauenswürdiger gegenüber Online-News betrachtet.
Besonders bei Männern zeigt sich der Online-Trend. So bestätigen vor allem Männer, dass Online-News das Bedürfnis nach gedruckten Informationen und Magazinen ersetzt hat und somit auch bei der Unterhaltung sowie bei der Informationsbeschaffung dem Internet Vorrang gegeben wird. Dennoch sind über 70% der Befragten nicht bereit, für Online-News und –Magazine zu bezahlen; vor allem News sollen grundsätzlich kostenlos erhältlich sein…
Digitale Revolution bei Jugendlichen
Des Weiteren zeigt die Studie auf, dass bei der jüngeren Generation der Befragten von 18 – 34 Jahren die digitale Revolution bereits Einzug gehalten hat. So werden grundsätzlich digitalen Medien Vorzug gegeben, sei es MP3 gegenüber Radio oder Online-TV gegenüber originärem TV.
Weitere Schlüsselergebnisse lassen sich wie folgt zusammenfassen:
- Männer und Frauen benutzen Medieninhalte unterschiedlich
- Männer taxieren gedruckte Medien weniger als relevante Quelle von News und Informationen und sind positiv gegenüber den Online-Pendants eingestellt
- Newspapers und Magazine werden heutzutage von beiden Geschlechtern als nicht mehr relevant betrachtet und sind am einfachsten ausser Acht zu lassen
- Besonders bei Männern im Alter von 18 – 34 Jahren sank die Benutzung von Zeitungen, Magazinen und Radio am meisten
- TV und Internet sind die wichtigsten Medien:
- Besonders 18-34-jährige betrachten das Internet wichtiger als TV
Gerade durch diese Erkenntnisse der Studie wird ersichtlich, dass der Umbuch der traditionellen Medien weitergeht. Es gilt insbesondere die Kundenaufmerksamkeit bei Werbung in gedruckten Medien in die Online-Pendants zu transformieren.
Hier geht’s zur Studie
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Medien, Onlinewerbung, Studien, Targeting, Trends Technorati Tags: Internetnutzung, Internetverhalten, Offline-Werbung, Online-Trends, Online-Werbung, Studie
Date: 23. Oktober 2009 Kommentare: 0
Am 27. Oktober hält Dynamic Logic ein Webinar mit dem Titel „Top 10 Ways of Maximizing Brand Impact“. Die bereits bekannt gegebenen Ergebnisse der neuen Studie geben dabei Aufschluss darüber, wie entscheidend die Erstellung von gestalterisch hochqualitativen Online-Ads auf ihre Wirksamkeit ist.

Die graphische Qualität von Online-Werbemitteln stellt gemäss der Studie den Hauptfaktor für die Werbewirksamkeit dar und ist somit wichtiger, als die Ausrichtung, die Grösse oder das Format. Dabei kann die Studie aufzeigen, dass qualitativ minderwertige Online-Ads negative Auswirkungen auf den beworbenen Brand haben können. Die Studie versucht dabei, einfache Faustregeln zu identifizieren, die den Unterschied zwischen einer aussergewöhnlich erfolgreichen Online-Ad gegenüber einer, die sich nachteilig auf den Brand auswirkt, aufzuzeigen.
Dazu Ken Mallon, Dynamic Logic SVP Custom Solutions:
“Wenn es sich um die digitale Werbung handelt, wird viel Zeit mit der Wahl der Websites, Ad-Grösse, Format, Zielpublikum und anderen Faktoren verbracht. Dabei wird nicht genug Zeit für die Herstellung und Erprobung qualitativ hochwertige Anzeigen eingeplant. This study offers some basic principles for achieving better results.”Diese Studie bietet einige grundlegende Prinzipien um bessere Ergebnisse zu erzielen. “
Bereits jetzt wurden fünf „Creative Best Practices“ bekannt gegeben:
- Der Brand muss in einer Online-Kampagne immer präsent sein. Dies führt zu einer höheren Wirkung gegenüber einer „Versteck-Strategie“.
- Jedes Frame einer Online-Ad muss für sich alleine die Botschaft übermitteln können, um so die Brand-Bekanntheit zu steigern sowie auch das Kaufverhalten zu beeinflussen.
- Reveal-Ads gelten als wirkungslos. Als Ausnahme werden hierbei Video-Ads sowie Ads mit hohem Unterhaltungswert aufgezeigt, obwohl es auch hier immer noch als riskant einzuschätzen ist.
- Die zu übertragende Nachricht soll so einfach wie möglich gehalten werden. Die Ads dürfen nicht überladen sein und vermitteln idealerweise nicht mehr als zwei Botschaften.
- Der Einsatz menschlicher Charakter gilt als wichtig. Vor allem in Bereichen, die tendenziell textlastig sind, gilt die Einbindung von Charakteren als Schlüsselfaktor für den Erfolg von Online-Kampagnen.
Die gesamte Studie wird am Webinar vom 27. Oktober veröffentlicht (Registrierung erforderlich).
del.icio.us
•
Digg it
•
Furl
•
Wink
•
Kategorien: Allgemein, Campaigns, Onlinewerbung, Studien, Targeting Technorati Tags: Online-Video-Werbung, Online-Werbung, Studie, Werbekampagne