Date: 12. August 2010 Kommentare: 0
Bereits 70% der Internetnutzer schauen Online-Videos. Zu diesem Ergebnis kam das Marktforschungsinstitut Nielsen in seiner neuen Studie. Die Deutschen hingegen liegen im internationalen Vergleich auf den hintersten Plätzen.
In seiner neuen Studie “How People Watch – A Global Nielsen Consumer Report” befragte das Unternehmen 27.000 Online-Konsumenten aus 55 verschiedenen Ländern. Insgesamt sollen bereits 70 Prozent der Internetnutzer auch Videos online konsumieren. Im internationalen Vergleich ist Deutschland allerdings auf Platz 51 von 55 zu finden. Dieses Ergebnis lässt noch zu wünschen übrig. Die vorderen Plätze belegen dabei der asiatisch-pazifische Raum, Latein Amerika und der Mittlere Osten. Für die Schweiz wurden keine Zahlen bekannt gegeben.

Quelle
Doch woran liegt das?
Auch auf diese Frage weiss das Marktforschungsinstitut eine Antwort. Die meisten deutschen TV-Sender sind gerade erst dabei ihre ausgestrahlten Formate auch online zur Verfügung zu stellen. Sender wie Pro7 stellen beispielsweise nur einige ausgewählte TV-Formate online. Die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD und ZDF hingegen stellen in ihrer Mediathek jeweils das komplette Fernsehprogramm online. Um ihr Angebot auszubauen wollen RTL und Pro7Sat1 eine gemeinsame TV-Plattform anbieten. Wird das Angebot entsprechend verbessert ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch in Deutschland mehr Online-Videos konsumiert werden.
Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass es sich bei Online-Videos natürlich nicht nur um Videos handelt die grosse TV –Sender hochgeladen haben, sondern auch um Videos die beispielsweise über Portale wie YouTube geschaut werden.
Zusätzlich erhofft sich Nielsen von den immer wichtiger werdenden Tablet PCs nochmals einen erheblichen Schub. So besitzen immerhin bereits 11% der Internetnutzer einen TabletPC (wie beispielsweise das iPad) oder planen innerhalb des nächsten Jahres den Kauf eines solchen Gerätes.
Fazit
Sobald ein grösseres Angebot von Videos auf dem deutschen Markt verfügbar ist, ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Nutzung ansteigt. Online-Videos erlauben letztendlich eine grössere Flexibilität und weil im Leben nichts umsonst ist könnte diese Entwicklung auch für das Online Video Advertising einen neuen Schub bedeuten.
Wir sind gespannt wie sich das gesamte Themengebiet weiterentwickeln wird und werden sie über jede Neuerung informieren.
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Kategorien: Allgemein, Studien, Umfrage Technorati Tags: Online-Videos, Studie, Umfrage, Video Advertising
Date: 11. Juni 2010 Kommentare: 0

Ein Vergleich zwischen Google und NET-Metrix – und eine Umfrage.
Tools für die Reichweiten-Analyse von Websites
Bis anhin war es so, dass die halbjährliche Erhebung von NET-Metrix Profile Aufschluss über die Online-Reichweitendaten von Schweizer Websites lieferte. Mit Google Analytics und Google Ad Planner stehen seit einiger Zeit Tools kostenlos zur Verfügung, welche diese Zahlen ebenfalls erfassen können. Zusatzfunktionen geben auch Auskunft über die demografische Verteilung und die mobile Nutzung. Wie verlässlich die Daten sind, ist allerdings schwer zu beurteilen, die Methodik ist nicht transparent.
Der Vorteil von Google ist, dass das Suchmaschinen-Unternehmen die Nutzung von allen Websites der Schweizer User analysiert, also auch von solchen aus dem Ausland. Der Vorteil der NET-Metrix-Daten dagegen ist, dass das Erhebungsverfahren transparent und klar definiert ist. Google ist im Vergleich zu NET-Metrix auch nicht unabhängig und von der Branche getragen. Das heisst, die Branche hätte kein Mitspracherecht und Google könnte die Information von heute auf morgen sperren.
Professionelle Onlinewerbeplanung
Als professioneller Dienstleister setzen wir auf ausgereifte Onlinewerbeplanungstools, welche den Anforderungen der Werbeindustrie gerecht werden und viele Aspekte und Zahlen berücksichtigen. Und natürlich spielt hier auch immer der Faktor Mensch mit, weil der geneigte Onlinewerbeplaner zusätzlich zu den Hilfsinstrumenten auf einen reichen Schatz an Erfahrung zurückgreifen kann.
Und: wir stehen zur Onlinewährung NET-Metrix. Denn die Forschung wird in Zukunft “allmedial” aufgebaut sein und NET-Metrix bietet diesbezüglich eine bessere Basis als Google.
Umfage – wie wichtig sind Reichweitenzahlen wirklich?
Die Werbewoche startet nun eine Umfrage um zu sehen, wie wichtig diese Reichweiten-Daten sind. Haben die erfassten Daten wirklich einen Einfluss auf das Verhalten in der Medienbranche? Die Teilnahme der Umfrage findet auf www.wemad.org/umfrage statt.
Wir sind gespannt auf die Umfrageergebnisse.
[Bildquelle:pixelio]
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Date: 4. Mai 2010 Kommentare: 0
Akamai Technologies gibt im jüngsten „Bericht zum Zustand des Internet“ einen interessanten Einblick über das vierte Quartal des Jahres 2009. Das Dokument enthält einen spannende Statistiken bezüglich Online-Attacken, der Verbreitung von Breitbandanschlüssen, den übertragenen Datenvolumina und weiteren Themen.

Die wichtigsten Trends
Wie schon in den vorangehenden Berichten, gehört das Rating über die „schnellsten Länder“ zu den besonders interessanten Themen. Die durchschnittlich schnellsten Verbindungen zum Internet stehen in Südkorea, gefolgt von Hong Kong und Japan. Auch im Städte-Ranking liegen die Asiaten vorne – von den 100 schnellsten Städten liegen 62 in fernen Osten, davon 48 alleine in Japan. Die Schweiz landet trotz einer marginalen Abnahme des Speeds mit 5.1 Mbps auf dem guten zehnten Platz.

Konnektivität – die Schweiz ist top
Eine massive Anpassung bezüglich der Konnektivität kann vor allem bei kleinen Ländern wie der Schweiz, Monaco oder Belgien beobachtet werden. 91% der Leitungen in der Schweiz verfügen über eine Übertragungsrate von 2 Mbps (!). Im Laufe des vierten Quartals 2009 beobachtete man bei 96 Ländern Übertragungsraten unter 1 MBit/s. Ein Rückgang zu den 103 im vorangegangenen Quartal gemessenen Ländern dieser Kategorie ist offensichtlich. Allerdings verringerte sich die Zahl der Länder, die sich mit einer Geschwindigkeit von unter 100 KBits zufrieden geben mussten gegenüber dem 3. Quartal 2009 von sieben auf drei.

Weitere interessante Ergebnisse können auf der State Of The Internet Site von Akamai eingesehen werden.
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Date: 23. April 2010 Kommentare: 0
Die neue Bitkom Studie behandelt die Aussagen von 1‘000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Internet und kam zu der Erkenntnis, dass neun von zehn Befragten das Web einen klar positiven Einfluss auf die Lebensqualität hat. 96% der Surfer sehen einen Gewinn dadurch, dass sie jederzeit die Möglichkeit zum Auffinden nützlicher Informationen haben.

Die wahrgenommenen Vorteile sind vielfältig
Das Internet wird aber nicht nur als beliebte Quelle für allgemeine Informationen wahrgenommen, sondern scheint für die Benutzer auch in puncto Flexibilität und Unterhaltung einiges zu bieten. Eine Effizienzsteigerung durch eine erhöhte Produktivität und ein besseres Zeitmanagement sind weitere Punkte, welche sowohl einen Einfluss auf das Privatleben, als auch auf die Geschäftsbeziehungen der Individuen haben. Erstaunlich ist ausserdem die Erkenntnis, dass die wahrgenommenen Vorteile bei sämtlichen Altersgruppen sehr ähnlich ausfallen. Diese Bereicherung geht soweit, dass acht von zehn Befragten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen könnten.
Das Web als Drehscheibe
Neben den bereits erwähnten Vorteilen wurden weitere Punkte wie etwa der Einfluss des Internets auf die individuelle Allgemeinbildung oder das Netzwerk an persönlichen Kontakten erwähnt. Rund 64% der Teilnehmer geben an, dass sie den eigenen Wissenshorizont bezüglich anderer Länder und Kulturen online erweitern konnten. Im Zusammenhang mit Social Media werden Kontakte auf der ganzen Welt geknüpft und gepflegt. Ratingportale machen den Markt ein wenig transparenter und erlauben es den Benutzern, sich bereits vor einem Kauf ausführlich über ein Produkt informieren zu können.
Das Internet ist toll – aber noch längst nicht alle haben Zugang
Während bei den Alterssegmenten der jüngeren Generationen beinahe alle Individuen regelmässig im Web surfen, tut dies bei den Senioren ab 65 Jahren nur rund ein Drittel. Es besteht also vor allem bei älteren Menschen ein Nachholbedarf, da diese ja genauso von den Vorzügen des Internets profitieren könnten.
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Date: 12. April 2010 Kommentare: 2
Eine neue Studie von Microsoft Advertising hat ergeben, dass 70% aller Europäer parallel im World Wide Web unterwegs sind, während sie fernsehen. In Bezug zu unserem letzten Artikel über das Thema der Parallelschaltung von Internet und TV in Bezug zu SEM liefert diese neue Studie interessante neue Erkenntnisse.
Gleichzeitiger Konsum von Internet und TV

Das mediale Multi-Tasking, also der gleichzeitige Gebrauch unterschiedlicher Medien, gehört bereits zum Alltag der meisten Internetnutzer. Gut zwei Drittel aller User in Europa tun dies mindestens einmal wöchentlich und zwar unabhängig vom Geschlecht. Besonders verbreitet scheint die Kombination von Internet und TV beim Alterssegment der 16-24 jährigen – neun von zehn Nutzern dieser Gruppe verwenden die Kombination der beiden Medien täglich. Besonders beliebt ist das Zappen auf einen anderen Sender oder der Wechsel ins Internet bei Werbepausen. Während sich die Männer bei der Nutzung des Webs vorwiegend von Inhalten leiten lassen, tendieren Frauen stärker zum Gebrauch der verschiedenen Formen der Online-Kommunikation.
Multi-Tasking als Katalysator

Gemäss den Aussagen von Microsoft Advertising erreichen beide Werbeformen (Online- und TV-Werbung) die Verbraucher auf ähnliche Weise in Bezug auf Breite, Bewusstsein sowie Interesse. Gemäss Microsoft hat jeder Dritte der untersuchten Multi-Tasker als Reaktion auf eine Online-Werbung auch einen Offline-Einkauf getätigt. Diese Quote fällt im direkten Vergleich mit der Fernsehwerbung niedrig aus.
Fazit
Es ist davon auszugehen, dass die Mehrheit des Fernsehpublikums parallel im World Wide Web unterwegs ist, währenddessen sie die TV-Inhalte auf sich wirken lässt. Eine Abstimmung zwischen diesen beiden Medien erlaubt die Verknüpfung von Inhalten – seien dies nun eine Marke, ein Produkt oder eine spezifische Information. Die Fragestellung lautet also nicht länger: „Wie präsentiere ich meine Inhalte dem Fernsehpublikum?“, sondern „Wie lade ich meine Zielgruppe dazu ein, die Konversation nach (oder gar während…) einem TV-Spot online aufzunehmen und in einen Dialog einzutreten?“.
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Date: 11. März 2010 Kommentare: 0
Gemäss einem Bericht der Outsell Inc. werden Werbetreibende in den USA noch in diesem Jahr mehr Mittel in die Online-Werbung investieren werden als in Print-Werbung.
Der Kuchen wird neu aufgeteilt
Von geschätzten 368 Mia. US$ werden in diesem Jahr voraussichtlich 32.5% in die Online-Werbung fliessen – für gedruckte Werbeträger werden schätzungsweise etwa 30.3% des landesweiten Budgets fliessen. Die breit angelegte Studie umfasste gemäss Wired rund 1‘000 Marketers und beobachtete deren Verhalten im Dezember 2009. Die Prognose der Zunahme im Bereich Online-Advertising beträgt 9.6% und das Segment der Print-Werbung wird um 1.9% zulegen. Über alles wird eine Zunahme der Marketingausgaben von gut 1.2% erwartet.
Der Zeitpunkt ist irrelevant
Gemäss Michael Learmonth, Hauptredakteur von Ad Age, ist der eigentliche Zeitpunkt für die Übernahme der Vorherrschaft durch das Digitale weniger entscheidend als die Tatsache, dass es tatsächlich früher oder später geschehen wird. Er vergleicht die Konstellation mit der Auf- und Überholjagd des Internets gegenüber dem Radio.Fakt ist, dass die digitale Welt weiter an Einfluss und Reichweite gewinnt und gemäss der Verteilung der anteiligen Kosten zum wichtigsten Kanal überhaupt wird. Dier Umstand impliziert ausserdem, dass das Online-Marketing beispielsweise nicht mehr nur über bereits etablierte Formen wie Display-Werbung, SEO-Marketing oder Multimedia stattfinden, sondern weitere Einzugsgebiete erschliessen wird, welche momentan noch vermehrt in Printmedien zu finden sind – beispielsweise spezifische Annoncen in Zeitungen oder Publikationen in Fachzeitschriften.
Fazit
Der Trend bezüglich der weiteren Entwicklung unserer digitalen Welt scheint relativ eindeutig. Digitale Inhalte werden das Bild der Medienlandschaft auch in Zukunft prägen. Die steigende Zunahme von mobilen und onlinefähigen Endgeräten wie Smartphones, iPads oder Laptops werden die Präferenzen der Benutzer und somit auch die Regeln für ein effektives Marketing nachhaltig verändern.
(vgl. Artikel “Online-Werbung auf Höhenflug“)
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Date: 2. März 2010 Kommentare: 0
Eine neue Studie des Bitkom belegt, dass für sechs von zehn Deutschen ein Leben ohne das Web unvorstellbar ist. Das Internet stellt für die Nutzer einen integralen Bestandteil ihres Lebens dar – sei es als Kommunikationsplattform, als Partnerbörse oder als Handelsplatz. Die reale und die virtuelle Welt verschmelzen zusehends.

Kein Internet? Kein Handy? Undenkbar!
Die Reale und die virtuelle Welt sind durch das Internet bereits in vielen Bereichen verschmolzen. Das Web übt einen erheblichen Einfluss auf unser Leben aus. Vor TV, Radio und Print ist das Internet die Nummer Eins unter den Kommunikationskanälen bei Personen unter 29 Jahren. 71%, also beinahe drei Viertel aller Deutschen nutzen das Web.Eine weitere, erstaunliche Erkenntnis der Studie: Rund 25% aller Befragten hätten nichts gegen das Tragen eines Chips im eigenen Körper einzuwenden– vorausgesetzt es entstünde dadurch ein gewisser Nutzen.Auch in der Partnersuche ergeben sich neue Massstäbe; 8% aller Nutzer ab 14 Jahren (also beinahe 9 Millionen Menschen) haben über das Netz bereits einen festen Partner kennengelernt.
Ständige Erreichbarkeit durch Handy und Smartphone
Von den Befragten gaben ungefähr 85 Prozent der Berufstätigen an, sie seien auch während der Freizeit für die Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden per E-Mail, Handy oder Smartphone erreichbar.Um sich vor einem Kauf ein angemessenes Bild über ein Produkt, eine Dienstleistung oder einen Anbieter machen zu können, greift rund die Hälfte aller Befragten auf Berichte und Bewertungen zurück, welche von anderen Konsumenten erstellt wurden.
Fazit
Das Internet gewinnt weiter an Bedeutung – sei dies nun als Mittel zum interaktiven Austausch oder auch als Instrument zur Schaffung von Transparenz. Weitere Downloads, die Präsentation mit entsprechenden Schaubildern und einen ausführlichen Bericht finden Sie hier.
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Date: 26. Februar 2010 Kommentare: 0
Wie eine von ‚Die Firma‘ und Consultic in Deutschland durchgeführte Studie zeigt, werden die Online- Kommunikationsmassnahmen in den kommenden drei Jahren eine führende Funktion in der B2B Kommunikation haben – so die befragten Experten.

Bei der Umfrage wurden insgesamt 175 Experten und Entscheidungsträger miteinbezogen. Eine deutliche Mehrheit von 94% gibt an, dass das Internet zum heutigen Zeitpunkt im Berufsalltag regelmässig als Informationsquelle genutzt und auch in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen wird. Obwohl sich ein Grossteil der Befragten über diese Entwicklung einig ist, widerspiegeln die Budgets für die Kommunikationsausgaben eine etwas andere Sichtweise. So entfallen in 70% der befragten Unternehmen lediglich 20% der Mittel auf Online-Etats.
Die Ergebnisse über die Transparenz und den Nutzen von Online-Kontaktanfragen ist ebenfalls erstaunlich. Lediglich 13% der Befragten Unternehmen sind mit ihren generierten Online-Kontakten vollumfänglich zufrieden – 27% sind gar nicht zufrieden. Eine entsprechende Übersicht über die Anzahl der monatlich generierten Kontakte fehlt trotz Reporting-Systemen vielerorts.
Auch im Bereich Web 2.0 und Social Media werden vorhandene Potenziale noch kaum genutzt. Obwohl Communities, Blogs oder Social Networks eine solide Grundlage für einen Dialog und das Management von Kontakten darstellen können, gehören diese Instrumente in der Praxis (noch) nicht zum etablierten Inventar. Es sind nicht die Werkzeuge an sich, welchen per se keine Anwendungsmöglichkeit zugesprochen wird, sondern vielmehr das fehlende Know-How um die Möglichkeiten und die Integration in die bestehende Kommunikationsstrategie, welche sich hemmend auf die Entwicklung und den Gebrauch der Tools auswirken.
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Date: 24. Februar 2010 Kommentare: 0
Innofact Studie belegt: Online-Werbung auf Nachrichtensites wirkt auf die Benutzer überdurchschnittlich seriös und glaubwürdig.

Zu dieser Erkenntnis gelangt eine Studie der Innofact AG, welche sich mit der „Werbewirkung auf Nachrichtenwebsites“ befasste. Gemäss den Ergebnissen ist es aus der Perspektive der Benutzer besonders wichtig, dass die Werbung relevant, seriös und glaubwürdig wirkt. Im Rahmen der Studie wurden 4‘000 Internetnutzer bezüglich ihres Onlineverhaltens und ihrer individuellen Wahrnehmung von Werbebotschaften befragt. Die Studie kommt zum Schluss, dass Werbemassnahmen auf Nachrichtenwebsites um über 80 Prozent seriöser und um rund 60 Prozent glaubwürdiger wirken, als auf anderen Seiten.
Die Werbung wird von zwei Dritteln als „notwendig“ betrachtet, die Hälfte der Befragten empfindet sie als „nicht störend“ und rund ein Drittel gibt an, diese Form des Marketings sogar als sympathisch einzustufen. Der Geschäftsleiter der Innofact AG Hamburg erwähnt: „Während Internetnutzer Onlinewerbung im Allgemeinen eher skeptisch gegenüberstehen, bewirkt die Werbeschaltung auf Nachrichtenwebsites eine deutliche Steigerung der wahrgenommenen Seriosität und Glaubwürdigkeit von Werbeinhalten und beworbener Marke.“
Gelten nur Nachrichtenwebsites als attraktives Umfeld für Werbetreibende? Wohl kaum, wenn man andere Studien vergleicht. Denn: Online-Werbung wirkt – so oder so.
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Date: 16. Dezember 2009 Kommentare: 0
Entgegen den Studienergebnissen der BCG über die hohe Zahlungsbereitschaft der Internet-User belegt das Marktforschungsinstituts GfK, dass die Mehrheit der Internet-User doch noch nicht bereit ist, für Inhalte im Internet zu bezahlen. Gerade für die leidgeplagten Verlage besteht daher Handlungsbedarf, um die Internet-User von ihren Bezahlinhalten zu überzeugen.

In der Studie wurden total 16‘800 Personen aus 16 europäischen Ländern und der USA befragt. Dabei kamen Zusammenhänge der Nutzungsgewohnheit und der Zahlungsbereitschaft zum Vorschein; so sind europäische Internet-User, die bevorzugt eFinance, Erotikangebote und eServices, wie Online-Buchungen von Konzert- und Reisetickets, nutzen, offener gegenüber Bezahlinhalten eingestellt. Auch regionale Unterschiede wurden festgestellt: In Ländern wie Schweden, England und USA sind die Internet-User positiver gegenüber Bezahlinhalten eingestellt, während gerade einmal bis 5 % der befragten Personen in Rumänien und Polen bereit sind, für Online-Inhalte ohne Werbung zu bezahlen.
Was gratis ist muss gratis bleiben
Insgesamt sprachen sich über 80 % der befragten Personen gegen zu bezahlende Inhalte im Web speziell im Bereich News, Unterhaltung und Allgemeinwissen (z.B. Wikipedia) aus. Ein Drittel der Befragten gab an, dass Internetinhalte generell kosten- und werbefrei zu sein haben. Hingegen ist rund die Hälfte der Befragten bereit, für Gratisinhalte Werbung in Kauf zu nehmen. Gerade einmal 13 % der Befragten können sich vorstellen, für Online-Informationen zu bezahlen, wobei davon 8 % dafür auf Werbung verzichten möchten.
Es wird sich zeigen, ob gerade Verlage entgegen den Ergebnissen der Studie ihre Bezahlinhalte durchsetzen können werden. Ein interessantes Beispiel ist der Axel Springer Verlag in Deutschland, welcher mit seiner neuen „Premium-Initiative“ den Wandel zu Bezahlinhalten im Journalismus einleiten möchte, wobei die Blogosphäre diesem Unterfangen analog der GfK- Studie bereits seit Ankündigung kritisch gegenübersteht.
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