Mehr Erfolg mit Facebook Ads

Date: 5. August 2010 Kommentare: 0

Das Social Network Facebook boomt, das steht ausser Frage. 500 Millionen aktive, registrierte Nutzer auf der ganzen Welt und 2 Millionen aktive Schweizer Nutzer. Damit bietet Facebook gerade für Unternehmen Potenzial um mit Werbemassnahmen eine grosse Anzahl an potenziellen Kunden zu erreichen. Eine Möglichkeit sind die sogenannten Facebook Ads. Wie funktionieren diese und was gibt es dabei zu beachten?

Facebbok_Werbeanzeigen1. Was genau sind Facebook Ads?
Facebook Ads sind Werbeanzeigen die dem registrierten Facebook Nutzer angezeigt werden. Im Gegensatz zu Google AdWords werden die Anzeigen allerdings nicht anhand der eingegebenen Suchwörter ausgewählt, sondern anhand von Angaben die der Nutzer auf Facebook gemacht hat. Beispielhaft können hier der Wohnort, spezielle Lieblingsbands oder ähnliches genannt werden. Zudem lassen Facebook Ads mehr Freiraum bei der Gestaltung der Werbeanzeigen zu, als Google AdWords. So dienen hier insbesondere Bilder als Eyecatcher.

Genau wie bei anderen Abrechnungsmodellen im Internet auch kann hier zwischen Pay per View oder Pay per Click gewählt werden. Die Errechnung der Position an der die Werbeanzeige erscheint erfolgt dabei, ähnlich wie bei Google AdWords auch, über ein sogenanntes Auktionsverfahren. Facebook ermittelt dabei automatisch welchen Preis der Werber bezahlen muss um auf erster Position und entsprechend oft über den Tag verteilt, zu erscheinen. Das Budget was man für Werbung ausgeben möchte kann dabei flexibel festgelegt und geändert werden. Auf diese Weise ist eine hohe Kostenkontrolle gewährleistet.

Auf den ersten Blick sind keine signifikanten Unterschiede zu dem bereits erwähnten Google AdWords zu erkennen. Lediglich die Option Bilder zu verwenden scheint attraktiv. Allerdings birgt Facebook auf den zweiten Blick einige Vorteile die für jedes Unternehmen interessant sein könnten.
Facebook ist inzwischen bei vielen Nutzern ein fixer Bestandteil des Tages, man möchte sogar bei vielen– des Lebens sagen, geworden. So werden selbstverständlich Daten wie der Wohnort, den Beziehungsstatus, Lieblingsbands oder Serien oder ehemalige besuchte Hochschulen angegeben. Schliesslich sollen die Freunde, für eine optimale Selbstdarstellung, möglichst viele Informationen über eine Person erhalten.

Genau in dieser Tatsache liegt ein grosser Vorteil der Facebook Ads. Auf Grund dieser Daten ist eine wesentlich besseres Targeting möglich. So kann ein Unternehmen im Vorfeld die relevante Zielgruppe bereits exakt definieren und nur diese gezielt ansprechen. Dies spart auf der einen Seite natürlich Geld, weil die Streuverluste minimiert werden und auf der anderen Seite ist die Chance wesentlich höher dass der Nutzer die Werbeanzeige auch anklickt.

2. Erfolgsfaktoren

Allerdings warten auch bei Facebook die Nutzer nicht unbedingt auf Ihre Werbung, daher gilt es folgendes zu beachten:

1. Genaue Zielgruppendefinition und Kampagnenziel festlegen
Wie bereits erwähnt ist es für den Erfolg einer Kampagne unerlässlich, die jeweilige Zielgruppe zu definieren. Darüber hinaus sollte klar festgelegt werden, welche Ziele mit dieser Werbeanzeige konkret erreicht werden wollen. Mehr Traffic auf der Website? Mehr Fans auf der eigenen Fanpage? Mehr Produkte verkaufen oder doch eher das Branding stärken? Auf Grund der verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten die Facebook bietet muss sich im Vorfeld auf ein Ziel beschränkt werden. Ist es beispielsweise das Ziel das Branding zu stärken ist es sinnvoll den „Gefällt mir“ Button in den Fokus zu rücken und die Nutzer damit zu animieren diesen zu klicken. Der virale Effekt der dann auftritt kann dem Unternehmen eine erhöhte Wahrnehmung verschaffen. Sollen dagegen eher Produkte (z.B. in einem Online-Shop) verkauft werden, dann ist eine Weiterleitung bei Klick auf die Werbung auf eine optimierte LandingPage sinnvoller.

2. Nützlichen Content anbieten

werbeanzeige

Bildquelle
Für den Erfolg einer Werbeanzeige ist es unerlässlich den Usern nützlichen Content anzubieten. Sie fragen sich jetzt was bitte „Nützlicher Content“ denn genau sein soll? Folgendes Beispiel verdeutlicht die Aussage: Die Firma CM Photographic fokussierte ihre Facebook Werbeanzeige direkt an Frauen, welche verlobt sind und im Alter zwischen 24 und 30 Jahren sind. Folgender Anzeigentext animierte die Frauen dazu diese Firma für ihre Hochzeit zu engagieren.

Dieses Best Practice zeigt, dass die gesamte Anzeige den Nutzer direkt ansprechen muss und für diesen einen erkenntlichen Mehrwert bietet. Sind die nachfolgenden Seiten (wie beispielsweise die LandingPage) auf diese spezielle Anzeige hin optimiert so sind die Erfolgschancen relativ hoch.

Fazit

Derzeit nutzen noch wenige Firmen das oben beschriebene Angebot auf Facebook. Allerdings kann das Social Network, selbstverständlich abhängig von dem jeweiligen Produkt/dem Unternehmen und der Zielgruppe, eine echte Option sein um eine Kampagne zu lancieren. Allerdings ist selbstverständlich auch hier keine Erfolgsgarantie gegeben und eine sorgfältige Vorbereitung absolut unerlässlich.
[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Darum Social Media fürs Personal Branding

Date: 8. Juli 2010 Kommentare: 0

Falls Sie zu den Skeptikern gehören, welche nichts mit Social Media anfangen können, dann sollten Sie nicht mehr weiterlesen. Falls Sie jedoch zu den Menschen gehören, welche sich noch nicht entschliessen konnten,  ob und warum Social Media gut sein sollte, dann kann Sie dieser Artikel vielleicht überzeugen.

Medien als Informationsquelle

Vielleicht mögen Sie sich noch an die Zeit erinnern, bevor wir ein Handy, einen Laptop oder ein Smartphone hatten. Und wenn das so war, dann wissen Sie bestimmt, dass unser soziales Leben draussen stattgefunden hat. Draussen, wo wir unsere Freunde und Bekannten trafen, da, wo wir die meisten Neuigkeiten erfahren haben. Mit dem Berufsleben wurde die Zeit immer weniger, in welcher wir uns draussen trafen und die Medien haben die Informationsquelle ersetzt (oder zumindest stark ergänzt…). Heute gehen wir kaum noch aus dem Haus, ohne den Wetterbericht im Radio zu hören. Wir informieren uns täglich in den Medien.

Mein „Ich“- Brand

Und weil wir heute immer häufiger am Arbeitsplatz statt draussen anzutreffen sind, informieren wir unsere Bekannten, Freunde und auch Noch-Nicht-Freunde dank Social Media übers Internet. Wir haben die Möglichkeit, uns im Internet selbst zu präsentieren. Auch wenn eine übertriebene und zu exzessive Selbstdarstellung vielleicht einen eher negativen Aspekt haben kann, so sollten Sie sie dennoch in Erwägung ziehen, ihre eigene Marke in die Welt hinaus tragen. Denn: Personal Branding ist wichtig.

Ich bin, weil ich schreibe

Personal Branding unterscheidet sich nicht sehr viel von dem Marketing für Firmen oder für Produkten. Wer nichts über sich im Internet kommuniziert, der wird im Web auch nicht gefunden – und ist damit eigentlich inexistent. Für gewisse Berufsgattungen wie zum Beispiel Kreative ist Selbstmarketing die einzige Möglichkeit, um gefunden zu werden. So lange Sie über sich selbst reden, steuern Sie, was über Sie gesagt wird. Und das ist besser als die Gerüchteküche.

So wie früher, als Sie noch nach draussen gingen.

Via

del.icio.usDigg itFurlWink

Quartalsbericht zum Zustand des Internet

Date: 4. Mai 2010 Kommentare: 0

Akamai Technologies gibt im jüngsten „Bericht zum Zustand des Internet“ einen interessanten Einblick über das vierte Quartal des Jahres 2009. Das Dokument enthält einen spannende Statistiken bezüglich Online-Attacken, der Verbreitung von Breitbandanschlüssen, den übertragenen Datenvolumina und weiteren Themen.

20100428_Zustand_des_Internets_Breitband

Die wichtigsten Trends

Wie schon in den vorangehenden Berichten, gehört das Rating über die „schnellsten Länder“ zu den besonders interessanten Themen. Die durchschnittlich schnellsten Verbindungen zum Internet stehen in Südkorea, gefolgt von Hong Kong und Japan. Auch im Städte-Ranking liegen die Asiaten vorne – von den 100 schnellsten Städten liegen 62 in fernen Osten, davon 48 alleine in Japan. Die Schweiz landet trotz einer marginalen Abnahme des Speeds mit 5.1 Mbps auf dem guten zehnten Platz.

20100428_Zustand_des_Internets_Breitband_Figure7
Konnektivität – die Schweiz ist top

Eine massive Anpassung bezüglich der Konnektivität kann vor allem bei kleinen Ländern wie der Schweiz, Monaco oder Belgien beobachtet werden. 91% der Leitungen in der Schweiz verfügen über eine Übertragungsrate von 2 Mbps (!). Im Laufe des vierten Quartals 2009 beobachtete man bei 96 Ländern Übertragungsraten unter 1 MBit/s. Ein Rückgang zu den 103 im vorangegangenen Quartal gemessenen Ländern dieser Kategorie ist offensichtlich. Allerdings verringerte sich die Zahl der Länder, die sich mit einer Geschwindigkeit von unter 100 KBits zufrieden geben mussten gegenüber dem 3. Quartal 2009 von sieben auf drei.

20100428_Zustand_des_Internets_Breitband_Figure18

Weitere interessante Ergebnisse können auf der State Of The Internet Site von Akamai eingesehen werden.

[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Die Angst vor Social Media

Date: 28. April 2010 Kommentare: 1

Viele Unternehmen entdecken erst jetzt, welch wertvollen Beitrag die sozialen Medien in einem ausgeglichenen Marketing-Mix leisten können. Warum werden die Hürden für einen erfolgreichen Einstieg nicht schneller in Angriff  genommen? Und aus welchem Grund hat die Thematik mit rigiden Denkmustern zu kämpfen?

20100427_Angst_Vor_Social_Media_Fear_Rigide_Denkmuster

Sozialen Medien vs. rigide Denkmuster

Sandra Sieber, Professorin an der IESE in Barcelona, streicht in einem spannenden Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung heraus, dass sich soziale Medien in Firmen nicht wegen, sondern trotz des Managements zusehends durchsetzen. Die Hauptanwendungen liegen im Marketing und in der  PR und wurden meist durch auf die Eigeninitiative engagierter Mitarbeiter angestossen. Social Media-Projekte werden kaum von der traditionellen Firmenstruktur initiiert und laufen zu Beginn eigentlich immer hinter dem Rücken der Entscheidungsträger ab. Als Hauptgrund für diesen Zustand nennt Sieber das Alter der Führungskräfte und deren Mangel an Wissen über die Funktionsweise von Social Networks. Von denjenigen Führungskräften, welche bereits positive Erfahrungen gemacht haben, wird die erhöhte Reichweite in die Communities als Hauptvorteil gehandelt. Das Eigenleben der virtuellen Gemeinschaften und somit auch die viralen Komponenten der Netzwerke, gehören für die Befragten zu den eigentlichen Knackpunkten – der Kontrollverlust wird als sehr negativ aufgefasst.

Fazit

Es ist Tatsache, dass die meisten Unternehmen, die bereits soziale Medien verwenden, von den Möglichkeiten überzeugt sind und diese auch weiterhin nutzen wollen. Marketingleute verwenden Twitter zur schnellen Kommunikation, Communities werden über Plattformen in den Ideen- und Innovationsprozess eingebunden und  Personaler sparen sich durch Xing und LinkedIn kostspielige Head-Hunter. Die Überwindung der Angst vor Social Media im Business-Kontext und die Kreation neuer Instrumente für die Einbindung der entsprechenden Instrumente dürften für die meisten Unternehmen die grössten Herausforderungen darstellen.

[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Studie: Das Internet hat positiven Einfluss auf Lebensqualität

Date: 23. April 2010 Kommentare: 0

Die neue Bitkom Studie behandelt die Aussagen von 1‘000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Internet und kam zu der Erkenntnis, dass neun von zehn Befragten das Web einen klar positiven Einfluss auf die Lebensqualität hat. 96% der Surfer sehen einen Gewinn dadurch, dass sie jederzeit  die Möglichkeit zum Auffinden nützlicher Informationen haben.

Internet_Noten2010_Download(1)

Die wahrgenommenen Vorteile sind vielfältig

Das Internet wird aber nicht nur als beliebte Quelle für allgemeine Informationen wahrgenommen, sondern scheint für die Benutzer auch in puncto Flexibilität und Unterhaltung einiges zu bieten. Eine Effizienzsteigerung durch eine erhöhte Produktivität und ein besseres Zeitmanagement sind weitere Punkte, welche sowohl einen Einfluss auf das Privatleben, als auch auf die Geschäftsbeziehungen der Individuen haben. Erstaunlich ist ausserdem die Erkenntnis, dass die wahrgenommenen Vorteile bei sämtlichen Altersgruppen sehr ähnlich ausfallen. Diese Bereicherung geht soweit, dass acht von zehn Befragten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen könnten.

Das Web als Drehscheibe

Neben den bereits erwähnten Vorteilen wurden weitere Punkte wie etwa der Einfluss des Internets auf die individuelle Allgemeinbildung oder das Netzwerk an persönlichen Kontakten erwähnt. Rund 64% der Teilnehmer geben an, dass sie den eigenen Wissenshorizont bezüglich anderer Länder und Kulturen online erweitern konnten. Im Zusammenhang mit Social Media werden Kontakte auf der ganzen Welt geknüpft und gepflegt. Ratingportale machen den Markt ein wenig transparenter und erlauben es den Benutzern, sich bereits vor einem Kauf ausführlich über ein Produkt informieren zu können.

Das Internet ist toll – aber noch längst nicht alle haben Zugang

Während bei den Alterssegmenten der jüngeren Generationen beinahe alle Individuen regelmässig im Web surfen, tut dies bei den Senioren ab 65 Jahren nur rund ein Drittel. Es besteht also vor allem bei älteren Menschen ein Nachholbedarf, da diese ja genauso von den Vorzügen des Internets profitieren könnten.

[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Wenig Klicks – viel Erfolg

Date: 6. April 2010 Kommentare: 0

Wie eine neue Studie von comScore zeigt, braucht es für den Erfolg von Display- und Videowerbung nicht primär eine hohe Klickrate. Um ein Gefühl für den Wert der eigenen Marke zu entwickeln, ist die Anzahl der Klicks kaum aussagekräftig.

Klick_Rate_Display_Werbung

Gewagte Behauptung

Die beschriebene These, welche comScore in Zusammenarbeit mit dem US-Medienkonzern Fox aufgestellt hat, begründen die Urheber mit dem Argument, dass neue und visuell reichhaltige Anzeigeformate dazu führen, dass Werbebotschaften durch das blosse Ansehen vermittelt werden – ein Klicken auf den entsprechenden Inhalt sei somit überflüssig geworden. Als Ausgangslage für die Untersuchung dienten vier Werbekampagnen, welche trotz niedriger Klickraten erstaunlich gute Resultate erzielten. Laut Expertenmeinung können auf Merkmale wie das Markenbewusstsein kaum Rückschlüsse gezogen werden, wenn sich eine Erhebung und die darauffolgende Analyse auf die Klickraten beschränken.

Videos sind beliebt

Bei der Wahl des Werbemediums konnte gezeigt werden, dass Videos im Schnitt 28 Prozent mehr Nutzer auf die beworbene Seite ziehen und fast doppelt so viele Suchanfragen generieren, als dies rein bildbasierte Kampagnen tun.

Fazit

Nur schon die Präsenz von Bildern und Videos führt dazu, dass das Konsumverhalten der Benutzer zu Gunsten des Werbetreibenden beeinflusst wird – ob die Anzeige schlussendlich angeklickt wird oder nicht,  spielt daher eine untergeordnete Rolle.

[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Markenkontrolle im Web – oder wie sich der Einfluss auf den eigenen Namen verwässern kann

Date: 24. März 2010 Kommentare: 0

Im Zeitalter von Social Networks, Blogs, Foren und Unmengen anderer Web 2.0-Applikationen kann theoretisch jeder Internetnutzer frei über Unternehmen, Marken und Produkte diskutieren. Der grösste Teil des Volumens an Informationen, welches über ein Unternehmen publiziert wird, stammt längst nicht mehr von der dafür vorgesehenen Marketingabteilung, sondern generiert sich aus der Masse. Was sind die Konsequenzen? Welche Chancen und Gefahren birgt diese Gegebenheit?

Markenkontrolle_Reputation_Online_Monitoring

Kontrollverlust als Risiko

Beispiele für Situationen, in denen die Lage von unterschiedlichsten Anspruchsgruppen zur Eskalation getrieben wurde, gibt es zahlreiche: Sportbekleidungshersteller, Ölfirmen, Automobilhersteller – beinahe aus allen Branchen haben Qualitätsmängel, harsches Vorgehen oder schlichte Ignoranz dazu geführt, dass der Ruf eines Unternehmens nachhaltig geschädigt wurde. Während grosse und etablierte Firmen nach wie vor versuchen die Kontrolle über den eigenen ‚Brand‘ mit Konfrontation, Gegendarstellung und rechtlichen Schritten aufrechtzuerhalten, verstehen es die Internet-Massen sehr gut, eine kritische Differenzierung zwischen ‚echten‘ und ‚unechten‘ Meinungen vorzunehmen. Facebook-Seiten, Twitter Channels, Blogs und Wikipedia-Artikel werden erstellt, überprüft und gegebenenfalls so ‚angepasst‘, dass sie in einen für den Auftrag- oder Arbeitgeber vorteilhaften Tenor einstimmen. Eine fehlende Ausbildung zum Thema Online Reputation Management und das gängige Nichtvorhandensein von Leitfäden für den Umgang mit dem Thema Social Media, spitzen die Situation weiter zu.

Kontrollverlust als Chance

Obwohl sich die Kommunikation und die Interaktion mit einem Grossteil der Anspruchsgruppen zusehendes vereinfacht und die Hindernisse zwischen Sender und Empfänger durch neue Technologien weiter abgebaut werden, zählen vor allem zwei Dinge – nämlich Inhalt und Qualität einer Botschaft. Es ist also vorab wichtig zu definieren, an wen sich eine Botschaft richten soll. Endkunden haben wahrscheinlich nicht dieselben Ansprüche an eine Botschaft wie eine NPO oder eine Mitarbeitergewerkschaft. Ausserdem sollte man sich überlegen, wo sich die zu erreichende Zielgruppe im Internet aufhält und wie sie kommuniziert. Der Austausch fällt offensichtlich nicht bei allen Instrumenten gleich aus – so wird das Momentum an Interaktion und Involvement eines E-Mails kaum demjenigen einer Social Media- Plattform entsprechen.

Fazit

Um eine Anspruchsgruppe adäquat mit Informationen versorgen zu können, sind ausführliche Überlegungen bezüglich der Präferenzen und der Erreichbarkeit des Zielsegments unumgänglich. Unabhängig vom Medium sollte man den Rücklauf in Form von Hinweisen und Kritik behandeln. Die ‚Weisheit der Vielen‘ kann auch dazu verwendet werden, sich als Urheber einer Information ein objektives Bild bezüglich des eigenen Standpunktes zu verschaffen.

[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Social Network goes Outlook

Date: 22. März 2010 Kommentare: 0

Ein neues Plugin soll den integrierten Datenaustausch zwischen Microsoft Office Outlook und dem Social Network Xing ermöglichen.

plugXingOutl

Neue Form der Integration

Das an der Cebit vorgestellte Xing-Plugin soll nach einem Bericht von Xing alle relevanten Profilinformationen in den Personal Information Manager von Microsoft integrieren. So können die Informationen über Outlook verwaltet, angepasst und entsprechend synchronisiert werden. Auch eine direkte Kontaktaufnahme und die Verfolgung der Aktivitäten der vorhandenen Kontakte werden als mögliche Features genannt. Die Adressbücher werden automatisch abgeglichen – man weiss jederzeit, wo welcher Kontakt arbeitet und man kann weitere Freunde einfach in das eigene Netzwerk einladen. Gemäss Xing soll die Applikation im Juni dieses Jahr gleichzeitig mit dem neuen Office 2010 erscheinen und auch mit älteren Office-Versionen kompatibel sein.

Der nächste Schritt

Diese Form der Kombination von Office Suite und Social Network stellt ein Novum dar, welches in dieser Form noch nicht existiert. Die Möglichkeiten des Outlook Connectors scheinen viel versprechend. Gerade in den Bereichen der Arbeitseffizienz, der Übersicht oder der Pflege von Geschäftskontakten ergeben sich Felder, in denen man durch eine automatische Synchronisation viel Zeit, Nerven und schlussendlich auch Geld sparen kann. Eine Frage, die sich allerdings noch stellen wird, ist der Umfang, in welchem Daten an direkt Beteiligte oder allenfalls an Dritte weitergeben werden. Der Datenschutz spielt gerade in diesem professionellen Umfeld eine zentrale Rolle.

[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Online-Kommunikation – Bald die Nummer eins der B2B Kommunikationsmassnahmen?

Date: 26. Februar 2010 Kommentare: 0

Wie eine von ‚Die Firma‘ und Consultic in Deutschland durchgeführte Studie zeigt, werden die Online- Kommunikationsmassnahmen in den kommenden drei Jahren eine führende Funktion in der B2B Kommunikation haben – so die befragten Experten.

B2b

Bei der Umfrage wurden insgesamt 175 Experten und Entscheidungsträger miteinbezogen. Eine deutliche Mehrheit von 94% gibt an, dass das Internet zum heutigen Zeitpunkt im Berufsalltag regelmässig als Informationsquelle genutzt und auch in Zukunft weiter  an Bedeutung gewinnen wird. Obwohl sich ein Grossteil der Befragten über diese Entwicklung einig ist, widerspiegeln die Budgets für die Kommunikationsausgaben eine etwas andere Sichtweise. So entfallen in 70% der befragten Unternehmen lediglich 20% der Mittel auf Online-Etats.

Die Ergebnisse über die Transparenz und den Nutzen von Online-Kontaktanfragen ist ebenfalls erstaunlich. Lediglich 13% der Befragten Unternehmen sind mit ihren generierten Online-Kontakten vollumfänglich zufrieden – 27% sind gar nicht zufrieden. Eine entsprechende Übersicht über die Anzahl der monatlich generierten Kontakte fehlt trotz Reporting-Systemen vielerorts.

Auch im Bereich Web 2.0 und Social Media werden vorhandene Potenziale noch kaum genutzt. Obwohl Communities, Blogs oder Social Networks eine solide Grundlage für einen Dialog und das Management von Kontakten darstellen können, gehören diese Instrumente in der Praxis (noch) nicht zum etablierten Inventar. Es sind nicht die Werkzeuge an sich, welchen per se keine Anwendungsmöglichkeit zugesprochen wird, sondern vielmehr das fehlende Know-How um die Möglichkeiten und die Integration in die bestehende Kommunikationsstrategie, welche sich hemmend auf die Entwicklung und den Gebrauch der Tools auswirken.

[via]

del.icio.usDigg itFurlWink

Vertrauenswürdige Online-Werbung

Date: 24. Februar 2010 Kommentare: 0

Innofact Studie belegt: Online-Werbung auf Nachrichtensites wirkt auf die Benutzer überdurchschnittlich seriös und glaubwürdig.

bnap

Zu dieser Erkenntnis gelangt eine Studie der Innofact AG, welche sich mit der „Werbewirkung auf Nachrichtenwebsites“  befasste. Gemäss den Ergebnissen ist es aus der Perspektive der Benutzer besonders wichtig, dass die Werbung relevant, seriös und glaubwürdig wirkt. Im Rahmen der Studie wurden 4‘000 Internetnutzer bezüglich ihres Onlineverhaltens und ihrer individuellen Wahrnehmung von Werbebotschaften befragt. Die Studie kommt zum Schluss, dass Werbemassnahmen auf Nachrichtenwebsites um über 80 Prozent seriöser und um rund 60 Prozent glaubwürdiger wirken, als auf anderen Seiten.

Die Werbung wird von zwei Dritteln als „notwendig“ betrachtet, die Hälfte der Befragten empfindet sie als „nicht störend“ und rund ein Drittel gibt an, diese Form des Marketings sogar als sympathisch einzustufen. Der Geschäftsleiter der Innofact AG Hamburg erwähnt: „Während Internetnutzer Onlinewerbung im Allgemeinen eher skeptisch gegenüberstehen, bewirkt die Werbeschaltung auf Nachrichtenwebsites eine deutliche Steigerung der wahrgenommenen Seriosität und Glaubwürdigkeit von Werbeinhalten und beworbener Marke.“

Gelten nur Nachrichtenwebsites als attraktives Umfeld für Werbetreibende? Wohl kaum, wenn man andere Studien vergleicht. Denn: Online-Werbung wirkt – so oder so.

del.icio.usDigg itFurlWink