Date: 16. Juli 2010 Kommentare: 0

Gemäss einer neuen Studie wird das Internet immer öfters als Bildungsquelle benutzt.
1‘000 Haushalte befragt, die Mehrheit nutzt das Internet zur Bildung
Der BITKOM hat 1‘000 deutschsprachige Haushalte zum Bildungsangebot im Internet befragt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass 76 Prozent der Befragten ihre Bildung durch das Internet verbessern. Sei es durch allgemeines Wissen oder auch durch sehr spezifische Fragen, welche gerade aufgekommen sind. Der einhellige Tenor der Befragten: Detaillierte Auskünfte über jede erdenkliche Frage findet man heute im Internet.
E-Learning wird immer wichtiger
Männliche Benutzer (68 Prozent) verbessern häufiger ihr Wissen im Internet als Frauen (56 Prozent). Junge Nutzer (71 Prozent) brauchen das World Wide Web, um ihr Allgemeinwissen auf den neuesten Stand zu bringen. In der Berufswelt sind es 63 Prozent der Befragten, welche mehr über ihre Arbeit lernen. Hauptsächlich Fachkräfte erfahren viel über ihren Job via Fachforen oder E-Learning Tools.
Der Vorteil von E-Learning ist der, dass man Dinge lernt, welche gerade nötig sind – und nicht Stoff vorbüffeln muss. „Für Bürger und Unternehmen wird E-Learning künftig zu einem ganz selbstverständlichen Bildungsangebot.“ Sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.
Wie nutzen Jugendliche das Internet?
Die Swisscom geht dieser Frage ebenfalls nach und hat unter www.swisscom.ch/enter interessante Infos zusammengetragen.
Und: Wie nutzen Sie das Internet?
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Kategorien: Internetnutzung, Weiterbildung Technorati Tags: Bildung, Bitkom, Internet, Jugendliche, Medium, Nutuzung, Studie
Date: 25. Juni 2010 Kommentare: 0

Die Werbewoche sprach kürzlich mit Ueli Weber, Präsident des IAB Switzerland. Er stellte die Hintergründe zum IAB vor und unterhielt sich über die Themen Privacy Policy und Ausbildung&Forschung.
Hintergründe zum IAB
IAB Switzerland wurde im Oktober 2009 von 10 Gründungsmitgliedern gegründet. IAB Switzerland ist der Branchenverband für den Online- und digitalen Werbemarkt. Die Organisation teilt sich in fünf Fachbereiche auf. Diese sind: Standards, Research, Ausbildung, Kommunikation und Public Affairs. Bereits heute hat die Organisation 50 Mitglieder, bestehend aus Firmen und einzelnen Experten der Online-Branche.
Thema Privacy Policy
Einer der Kernaufgaben des Verbandes ist es, nationale Standards für die Online-Branche zu erarbeiten. Es ist wichtig, dass es in einem solch neuen Gebiet Richtlinien gibt, an die man sich halten kann. Auf der Homepage des IAB wurden bereits zwei Richtlinien verabschiedet. Diese werden selbstverständlich den Richtlinien von IAB Europe angepasst. IAB Europe in Brüssel ist ebenfalls dabei, eine Privacy Policy zu entwickeln und zu verabschieden. Die Politiker müssen darüber informiert werden, welche Chancen und welche allfälligen Risiken die Online-Werbung mit sich bringen kann.
Ausbildung&Forschung
Gemäss Ueli Weber fehlt es noch an Nachwuchs in der Online-Branche, darum bietet IAB Switerzland in Zusammenarbeit mit dem SIB ab Herbst den Lehrgang „Certified Digital Marketing Expert IAB/SIB“ an. Auch möchte sich IAB Switzerland intensiver mit Marktforschung beschäftigen. Die neuen Medien verändern sich täglich und die Marktforschung hängt leider hinterher. Die aktuellste Studie wird eine Studie zur Wertschöpfung von Online-Werbung sein. Sie geht der Frage nach: Wie viel bringt Online-Werbung?
Wer Mitglied werden möchten, kann sich unter www.iabswiterland.ch anmelden.
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Kategorien: Onlinewerbung, Studien, Weiterbildung Technorati Tags: Ausbildung, Certified Digital Marketing Expert IAB/SIB, Forschung, IAB, Studie, Switzerland
Date: 28. April 2010 Kommentare: 1
Viele Unternehmen entdecken erst jetzt, welch wertvollen Beitrag die sozialen Medien in einem ausgeglichenen Marketing-Mix leisten können. Warum werden die Hürden für einen erfolgreichen Einstieg nicht schneller in Angriff genommen? Und aus welchem Grund hat die Thematik mit rigiden Denkmustern zu kämpfen?

Sozialen Medien vs. rigide Denkmuster
Sandra Sieber, Professorin an der IESE in Barcelona, streicht in einem spannenden Interview der Frankfurter Allgemeinen Zeitung heraus, dass sich soziale Medien in Firmen nicht wegen, sondern trotz des Managements zusehends durchsetzen. Die Hauptanwendungen liegen im Marketing und in der PR und wurden meist durch auf die Eigeninitiative engagierter Mitarbeiter angestossen. Social Media-Projekte werden kaum von der traditionellen Firmenstruktur initiiert und laufen zu Beginn eigentlich immer hinter dem Rücken der Entscheidungsträger ab. Als Hauptgrund für diesen Zustand nennt Sieber das Alter der Führungskräfte und deren Mangel an Wissen über die Funktionsweise von Social Networks. Von denjenigen Führungskräften, welche bereits positive Erfahrungen gemacht haben, wird die erhöhte Reichweite in die Communities als Hauptvorteil gehandelt. Das Eigenleben der virtuellen Gemeinschaften und somit auch die viralen Komponenten der Netzwerke, gehören für die Befragten zu den eigentlichen Knackpunkten – der Kontrollverlust wird als sehr negativ aufgefasst.
Fazit
Es ist Tatsache, dass die meisten Unternehmen, die bereits soziale Medien verwenden, von den Möglichkeiten überzeugt sind und diese auch weiterhin nutzen wollen. Marketingleute verwenden Twitter zur schnellen Kommunikation, Communities werden über Plattformen in den Ideen- und Innovationsprozess eingebunden und Personaler sparen sich durch Xing und LinkedIn kostspielige Head-Hunter. Die Überwindung der Angst vor Social Media im Business-Kontext und die Kreation neuer Instrumente für die Einbindung der entsprechenden Instrumente dürften für die meisten Unternehmen die grössten Herausforderungen darstellen.
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Kategorien: Allgemein, Corporate, Facebook, Medien, Online-Community, Social Network, Targeting, Technologie, Trends, Web 2.0, Weiterbildung Technorati Tags: Alter, Angst, b2b, B2C, Business, Funktionsweise, Innovationsprozess, Mangel, Marketing, Marketing-Mix, Recruiting, Rigide Denkmuster, Social Media, Wissen
Date: 21. Oktober 2009 Kommentare: 1
Nun hat es auch das Online Video Marketing zu einem Buch gebracht. Die 5 Autoren arbeiten seit Jahrzenten in der Werbe- und Kommunikationsbranche und erläutern mit diesem Werk die Erfolgskriterien der Online Video Ads.

Dabei wird im ersten Teil des Buches auf die Rahmenbedingungen für Online Video Marketing erläutert. Dazu werden die Entwicklung des Online Video Marketing wie auch die Akzeptanz und Nutzung der Online-User definiert. Der zweite Teil des Buches konzentriert sich auf die Frage, wie die Online Video Ads in den Marketingprozess integriert werden sollen. Dabei werden auch die TV-Spots als vielversprechendes Instrument im Bereich der Online Ads auf ihre Werbewirkung untersucht. Mit Fallbeispielen wird auf die Erfolgskriterien für die Kreation von Online Video Ads eingegangen.
Das Buch ist ab sofort erhältlich, z.B. bei Amazon.
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Kategorien: Allgemein, Onlinewerbung, Weiterbildung Technorati Tags: Buch, Online Video, Online-Marketing, Online-Video-Werbung, Videowerbung
Date: 7. September 2009 Kommentare: 0

Letzte Woche hatten wir bezüglich einer neuen Mediamessgrösse einige interessante Diskussionen.
Zur Beurteilung von Medien in einer Mediaplanung werden mehrheitlich die Reichweiten sowie die Affinitäten als Messgrössen eingesetzt. Doch weshalb die beiden Messgrössen nicht in einem Wert kombinieren? Die Berechnung würde Reichweite in % x Affinität lauten. Dies ergäbe ähnlich wie beim GRP einen Mediawert mit zwei Messgrössen – den RAP (Reach Affinity Points).
Aus dem Wert kann man herauslesen mit welchen Medientiteln man die höchste Reichweite mit dem tiefsten Streuverlust in der Zielgruppe erreichen kann.
Wir haben im Verlauf der internen Diskussionen erfahren, dass einige grosse Agenturen diesen Wert bereits einsetzen. Nun stellt sich die Frage ob der Wert sich im Dschungel der Messgrössen tatsächlich etablieren kann oder ob dieser nur zusätzliche Verunsicherungen provoziert.
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Kategorien: Allgemein, Allmedia, Trends, Weiterbildung