Pre-Roll-Ads wirken

Date: 3. März 2009 Kommentare: 1

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Für Werbung im Internet gibt es viele Möglichkeiten: Display-Anzeigen, AdWords oder auch E-Mail-Werbung – um nur einige Beispiele zu nennen. Populär sind auch Pre-Roll-Ads: Dabei wird in einem Online-Video ein Werbefilm vorgeschaltet. Eine Studie hat nun die Wirksamkeit dieser Werbemöglichkeit nachgewiesen. Das Gute dabei: Video-Portale boomen weiterhin.

Pre-Roll-Advertising ist effektiv. Zu diesem Schluss kommt eine gemeinsame Studie einer Online-Mediaagentur und der Marktforschungsabteilung von MediaLogics. Für die Studienergebnisse wurde Probanden aus verschiedenen Testgruppen Fernsehwerbungen und Pre-Roll-Ads vorgeführt. Ergebnis: Während bei den Fernseh-Probanden bei verschiedensten Produkten jeweils die ungestützte Markenbekanntheit nur um 9 Prozent gestiegen ist, so resultierte bei den Pre-Roll-Versuchspersonen eine Zunahme um die 46 Prozent (Gestützte Markenbekanntheit bei TV-Probanden: Zunahme um 6 Prozent; bei Pre-Roll-Probanden: Zunahme um 39 Prozent). Zudem sei genau messbar, wie viele Personen ein Pre-Roll gesehen hätten (im Gegensatz: Wie viele Personen haben wohl meine Werbung im Fernsehen gesehen?).

Steigender Online-Video-Konsum

Besonders effektiv ist diese Werbemethode natürlich, da sich immer mehr Personen Online-Videos anschauen: Gemäss einer Studie der Marktforschungsunternehmung Parks Associates betreffend des europäischen Videokonsums, hätten sich rund 20 Prozent aller Europäerinnen und Europäer in den letzten sechs Monaten einen Film oder eine Fernsehsendung online angesehen. Auch wenn das klassische Kino-Erlebnis oft noch am meisten favorisiert wird (Frankreich: 78 Prozent der Studienteilnehmer) und der DVD-Konsum immer noch hoch ist (Grossbritannien: 62 Prozent der Studienteilnehmer), so ist die Tendenz zur Nutzung von Online-Angeboten doch steigend.

YouTube nach wie vor führend

Besonders beliebt ist dabei der Online-Video-Anbieter YouTube: Gemäss comScore wurden in Deutschland von 28,5 Millionen Nutzern rund drei Milliarden Online-Videos angeschaut (Stand: Dezember 2008). Fast die Hälfte (rund 51 Prozent) bei Google-Angeboten wie z.B. YouTube.

YouTube verzeichnet mit einer Zunahme von 48 Prozent das grösste Wachstum in der Branche, an die 20 Millionen User sind darauf aktiv. Danach folgen die Seiten von Universal Music (8,6 Millionen Zuschauer, Zunahme um 19 Prozent) und die Angebote von ProSiebenSat.1 (6,5 Millionen Zuschauer, Zunahme um 37 Prozent).


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Mobile Soziale Netzwerke im Trend

Date: 12. Februar 2009 Kommentare: 0

Soziale Netzwerke wie z. B Facebook oder Myspace erfahren seit Monaten einen starken Boom. Eine Analyse der Internet-Marktforschungsunternehmung comScore über den europäischen Markt zeigt, dass Soziale Netzwerke immer häufiger auch mobil genutzt werden.

Während der Zugfahrt noch schnell die Ferienfotos vom Arbeitskollegen auf Facebook betrachten oder sich über den neusten Klatsch und Tratsch informieren – die mobile Nutzung von Social Networks wird immer beliebter. Betrachtet man die Zahlen der Analyse von comScore, so sticht dies sofort ins Auge: Während im November 2007 noch ungefähr 4,8 Millionen Westeuropäerinnen und Westeuropäer die mobilen Netzwerke nutzten, so liegt die Zahl der User im November 2009 schon bei ca. 12,1 Millionen, dies ist eine Zunahme von rund 152 Prozent. Grossbritannien verzeichnet dabei die meisten Zuwächse. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die europäische Markteinführung des Apple-Gerätes iPhone, das durch einfache Technik besticht und dadurch auch weniger Technik-Begeisterten den einfachen Einstieg in die mobile Internetwelt ermöglicht.

Gemessen an der Gesamtzahl der deutschen Mobilfunknutzerinnen und Mobilfunknutzer verwenden zwar nur 3,3 Prozent User mobile Soziale Netzwerke (Vergleich GB: 9,2 Prozent), aber 39,1 Prozent der Personen, welche das Web mobil besuchen, verwenden ihren Zugang ausschliesslich für Social Networks. (GB: 46,5 Prozent)

Generation Millenium

Besonders 14- bis 20-Jährige nutzen oft und gerne mobile soziale Netzwerke, für z. B Foto- und Video-Sharing, Games, Blogs oder Instant-Messaging. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Marktforschers In-Stat. Ihre Prognose sagt 229,5 Millionen mobile Abonnenten weltweit bis 2012 voraus.

Probleme und Gefahren mobiler Social Networks

Der mobile Gebrauch von Sozialen Netzwerken bringt aber auch einige Gefahren und Probleme mit sich:

  • Sicherheitslücken: 93 Prozent aller 25- bis 34-jähriger deutscher Mobilfunknutzer wurden schon mit Handy-Spam konfrontiert. Sie wurden dabei aufgefordert, eine kostenintensive Nummer anzurufen oder dubiose Websites wurden verlinkt. 12 Prozent dieser User wurden schon Opfer eines Phishing-Versuchs (Aufforderung, sensible Daten wie z.B. Passwörter, Kreditkartennummern, … zu senden). Dies führt zu einem starken Vertrauensverlust der Kundinnen- und Kunden.
  • Wie verdient man Geld mit sozialen Diensten? Viele Anbieter und Entwickler wissen nicht, wie sie zu Geld kommen können. Jill Meyers, In-Stat, sieht drei Möglichkeiten: Premium-Upgrades, Werbung und Abonnentendienste.

Fazit

Mobile Social Networks können in Zukunft sicherlich noch mehr Geld verdienen, besonders durch den prognostizierten grossen Zuwachs an neuen Usern. Jedoch müssen die Anbieter und Entwickler sich noch vermehrt um die virtuelle Sicherheit kümmern.

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Mobile Suche auf dem Vormarsch

Date: 22. September 2008 Kommentare: 0

Mobile Suche
[Bildquelle: shoppingzweinull.de]

Laut dem neusten «comScore M:Metrics Report» wird die mobile Suche immer populärer.

Die Mobile Suche ist auf dem Vormarsch. Nicht nur in den USA. Auch in Europa: 4,5 Millionen Europäer haben im Juni 2008 ihr Handy für Suchvorgänge benutzt. Das ist eine Zunahme von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Interessant dabei, dass Google auch im mobilen Internet die Nase vorn hat. Yahoo muss wie auch im Internet hinten anstehen:

Google is the preferred brand for browser-based searches with a 60 percent share of mobile searchers (“mobile searcher penetration”)  in all countries measured by comScore M:Metrics. Yahoo! ranks second in Germany, Italy, UK and the U.S.

Schade, wie immer: Zahlen für die Schweiz fehlen.

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Internetnutzung – Nordeuropa top, Osten holt auf und die Schweiz bleibt stark

Date: 11. Dezember 2007 Kommentare: 0

Letzten Monat veröffentlichte comScore eine Studie über die Internetnutzung in Europa zwischen September 2006 und September 2007. Die wichtigsten Ergebnisse: Europa verzeichnet bei den Unique Visitors neue Spitzenwerte. In der Schweiz stieg die Zahl der Einzelbesucher um 11 Prozent und zwei Drittel der Schweizer sind online.

Stetes Wachstum der Einzelbesucher

Das grösste Wachstum der Unique Visitors innerhalb eines Jahres hatte Russland mit knapp 25 Prozent. Allerdings sind in Russland erst 12 Prozent der über 15-jährigen Bevölkerung online. Bob Ivins, geschäftsführender Direktor für internationale Märkte bei comScore, kommentiert:

Russland (…) scheint einem beträchtlichen Wachstum entgegenzugehen.

Die Gesamtzahl der europäischen Internetgemeinde ist um 5 Prozent gewachsen – noch nie wurden in Europa so viele Einzelbesucher verzeichnet. Im September 2007 gab es in ganz Europa 226.7 Millionen Einzelbesucher. Nur gerade in Portugal stieg die Anzahl der Einzelbesucher nicht weiter an, in allen anderen Ländern gab es mehr Unique Visitors als noch vor einem Jahr.

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In der Schweiz stieg die Zahl der Einzelbesucher zwischen September 2006 und September 2007 um 11 Prozent. Erstaunlich dabei: Die Schweiz hat bereits eine relativ hohe Internetdurchdringung mit 66 Prozent. Grossbritannien und Deutschland zusammen machen fast einen Drittel der europäischen Internetnutzer aus.

Höchste Internetverbreitung in den Niederlanden und skandinavischen Ländern

Die Niederlande liegen abgeschlagen auf dem ersten Platz bei der Internetdurchdringung. Im Land der Grachten sind 82 Prozent der über 15-Jährigen online. Europäischer Durchschnitt ist 37 Prozent. Mit durchschnittlich 26.3 im Internet verbrachten Stunden und 3.1 Seiten pro Besuch sind die Holländer eine der aktivsten Online-Gemeinden in Europa. Nur die Schweden und Briten verbringen mehr Zeit online.

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Wie in der Grafik erkennbar ist, liegt die Schweiz mit einer Internetverbreitung von 66 Prozent auf dem sechsten Platz. Die Schweiz liegt damit noch vor Grossbritannien, Deutschland oder Frankreich.

In Schweden sind 73 und in Norwegen und Dänemark 72 Prozent der Bevölkerung über 15 Jahre online. Mit durchschnittlich 3.9 aufgerufenen Seiten pro Besuch sind die Schweden zugleich die aktivste Online-Gemeinde Europas.

Wer oft online ist, besucht mehr Seiten

Die Briten sind mit 33 Stunden, die sie im September 2007 im Internet verbrachten, am längsten online in Europa. Auch rufen sie nach den Schweden am meisten Seiten auf (3.3 Seiten pro Besuch). Interessant: Die Schweden, die durchschnittlich 3.8 Seiten pro Besuch besichtigten, sind zugleich auch weit vorne mit der verbrachten Zeit im Internet (30.1 Stunden im Monat September). Auch bei den Niederländern bestätigt sich die Aussage: Wer viel Zeit im Internet verbringt, ruft auch mehr Seiten auf. In der Schweiz stimmt die These soweit, dass die Schweizer User weder besonders lange im Internet sind, noch sind sie sehr aktiv. So liegt die Schweiz zwei Mal auf dem siebt letzten Platz.

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Die Internet-Gemeinde Europas wächst und wächst

Wie die Studie zeigte, geht das Wachstum des Internets in Europa auch nach 13 Jahren praktisch ungebrochen weiter. Besonders die östlichen Länder haben noch extrem grosses Potenzial. So sind in Russland erst 12 Prozent der Bevölkerung online. Auch in der Schweiz scheint der Boom des Internets noch nicht gestoppt. Bereits sind zwei Drittel der Bevölkerung der Schweiz online – und ein Ende ist (noch) nicht in Sicht.

Bob Ivins bestätigt das Potenzial:

Viele europäische Länder zeigen nach wie vor ein solides Wachstum in puncto Internetnutzung. Und angesichts der geringen Internetdurchdringung in zahlreichen grösseren Ländern Europas ist das Potential auf dem europäischen Markt noch lange nicht ausgeschöpft

Warten wir gespannt auf die nächsten Zahlen von ComScore.

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