Stellenwert von mobilen Medien im Mediamix wird steigen – Studie und Nutzerzahlen

Date: 5. Mai 2009 Kommentare: 3

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Gemäss einer aktuellen Studie des Marktforschungsunternehmens Nielsen wird der Stellenwert von mobilen Medien im Mediamix dieses Jahr noch weiter steigen. Durchgeführt wurde die Studie für Deutschland, welches mit rund 66,1 Millionen Handynutzern im ersten Quartal 2009 zu den grössten Mobilmärkten in ganz Europa gehört.

Was sind die wichtigsten Ergebnisse der Studie?

• Hoch im Kurs stehen bei den meisten Handynutzern weiterhin die „klassischen“ Verwendungszwecke: Am häufigsten, nämlich von 62 Prozent der Befragten, wird das Handy zum Versenden von SMS-Kurzmitteilungen verwendet. An zweiter Stelle steht das Vergnügen mit vorinstallierten Spielanwendungen (20 Prozent), auf Platz drei das Versenden von MMS-Nachrichten (14 Prozent).

• Interessant: Rund neun Prozent (entspricht rund 6,2 Millionen aller Handynutzer) der Zielgruppe verwendet das Handy, um mobil im Internet zu surfen – dies scheint allerdings bis dato eher ein Trend unter männlichen Mobilnutzer zu sein – 70 Prozent der mobilen Surfer sind männlich.

• Die am häufigsten besuchten Websites sind Internet-Portale wie beispielsweise Google oder T-Online, welche von 5,5 Millionen Besuchern / 86 Prozent aller aktiven Mobilnutzer genutzt wurden (Die Suchmaschine Google zum Beispiel wurde von 2,3 Millionen Usern besucht, dies entspricht mehr als einem Drittel (35 Prozent) aller Internet-Benutzer). An zweiter Stelle folgen E-Mail-Accounts, genutzt von 3,2 Millionen Usern.  Websites mit News- und Informationsinhalten konnten rund 1,7 Millionen Besucher anziehen.

Das mobile Surfen im Netz scheint immer mehr an Bedeutung zu gewinnen. Für die Werbebranche birgt dieser Trend viele neue Chancen, besonders in der momentanen „Krisenzeit“. Da Online-Werbung über das mobile Internet noch in der Anfangsphase steckt, ist der Markt (noch) nicht gesättigt. Sie bietet gute Möglichkeiten, eine Zielgruppe genau, effizient und verhältnismässig kostengünstig zu bewerben. Der starke Boom von Sozialen Netzwerken, mobil genutzt über Geräte wie das begehrte iPhone, dürften dies zusätzlich unterstützen.

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