Mehr Erfolg mit Facebook Ads

Date: 5. August 2010 Kommentare: 0

Das Social Network Facebook boomt, das steht ausser Frage. 500 Millionen aktive, registrierte Nutzer auf der ganzen Welt und 2 Millionen aktive Schweizer Nutzer. Damit bietet Facebook gerade für Unternehmen Potenzial um mit Werbemassnahmen eine grosse Anzahl an potenziellen Kunden zu erreichen. Eine Möglichkeit sind die sogenannten Facebook Ads. Wie funktionieren diese und was gibt es dabei zu beachten?

Facebbok_Werbeanzeigen1. Was genau sind Facebook Ads?
Facebook Ads sind Werbeanzeigen die dem registrierten Facebook Nutzer angezeigt werden. Im Gegensatz zu Google AdWords werden die Anzeigen allerdings nicht anhand der eingegebenen Suchwörter ausgewählt, sondern anhand von Angaben die der Nutzer auf Facebook gemacht hat. Beispielhaft können hier der Wohnort, spezielle Lieblingsbands oder ähnliches genannt werden. Zudem lassen Facebook Ads mehr Freiraum bei der Gestaltung der Werbeanzeigen zu, als Google AdWords. So dienen hier insbesondere Bilder als Eyecatcher.

Genau wie bei anderen Abrechnungsmodellen im Internet auch kann hier zwischen Pay per View oder Pay per Click gewählt werden. Die Errechnung der Position an der die Werbeanzeige erscheint erfolgt dabei, ähnlich wie bei Google AdWords auch, über ein sogenanntes Auktionsverfahren. Facebook ermittelt dabei automatisch welchen Preis der Werber bezahlen muss um auf erster Position und entsprechend oft über den Tag verteilt, zu erscheinen. Das Budget was man für Werbung ausgeben möchte kann dabei flexibel festgelegt und geändert werden. Auf diese Weise ist eine hohe Kostenkontrolle gewährleistet.

Auf den ersten Blick sind keine signifikanten Unterschiede zu dem bereits erwähnten Google AdWords zu erkennen. Lediglich die Option Bilder zu verwenden scheint attraktiv. Allerdings birgt Facebook auf den zweiten Blick einige Vorteile die für jedes Unternehmen interessant sein könnten.
Facebook ist inzwischen bei vielen Nutzern ein fixer Bestandteil des Tages, man möchte sogar bei vielen– des Lebens sagen, geworden. So werden selbstverständlich Daten wie der Wohnort, den Beziehungsstatus, Lieblingsbands oder Serien oder ehemalige besuchte Hochschulen angegeben. Schliesslich sollen die Freunde, für eine optimale Selbstdarstellung, möglichst viele Informationen über eine Person erhalten.

Genau in dieser Tatsache liegt ein grosser Vorteil der Facebook Ads. Auf Grund dieser Daten ist eine wesentlich besseres Targeting möglich. So kann ein Unternehmen im Vorfeld die relevante Zielgruppe bereits exakt definieren und nur diese gezielt ansprechen. Dies spart auf der einen Seite natürlich Geld, weil die Streuverluste minimiert werden und auf der anderen Seite ist die Chance wesentlich höher dass der Nutzer die Werbeanzeige auch anklickt.

2. Erfolgsfaktoren

Allerdings warten auch bei Facebook die Nutzer nicht unbedingt auf Ihre Werbung, daher gilt es folgendes zu beachten:

1. Genaue Zielgruppendefinition und Kampagnenziel festlegen
Wie bereits erwähnt ist es für den Erfolg einer Kampagne unerlässlich, die jeweilige Zielgruppe zu definieren. Darüber hinaus sollte klar festgelegt werden, welche Ziele mit dieser Werbeanzeige konkret erreicht werden wollen. Mehr Traffic auf der Website? Mehr Fans auf der eigenen Fanpage? Mehr Produkte verkaufen oder doch eher das Branding stärken? Auf Grund der verschiedenen Interaktionsmöglichkeiten die Facebook bietet muss sich im Vorfeld auf ein Ziel beschränkt werden. Ist es beispielsweise das Ziel das Branding zu stärken ist es sinnvoll den „Gefällt mir“ Button in den Fokus zu rücken und die Nutzer damit zu animieren diesen zu klicken. Der virale Effekt der dann auftritt kann dem Unternehmen eine erhöhte Wahrnehmung verschaffen. Sollen dagegen eher Produkte (z.B. in einem Online-Shop) verkauft werden, dann ist eine Weiterleitung bei Klick auf die Werbung auf eine optimierte LandingPage sinnvoller.

2. Nützlichen Content anbieten

werbeanzeige

Bildquelle
Für den Erfolg einer Werbeanzeige ist es unerlässlich den Usern nützlichen Content anzubieten. Sie fragen sich jetzt was bitte „Nützlicher Content“ denn genau sein soll? Folgendes Beispiel verdeutlicht die Aussage: Die Firma CM Photographic fokussierte ihre Facebook Werbeanzeige direkt an Frauen, welche verlobt sind und im Alter zwischen 24 und 30 Jahren sind. Folgender Anzeigentext animierte die Frauen dazu diese Firma für ihre Hochzeit zu engagieren.

Dieses Best Practice zeigt, dass die gesamte Anzeige den Nutzer direkt ansprechen muss und für diesen einen erkenntlichen Mehrwert bietet. Sind die nachfolgenden Seiten (wie beispielsweise die LandingPage) auf diese spezielle Anzeige hin optimiert so sind die Erfolgschancen relativ hoch.

Fazit

Derzeit nutzen noch wenige Firmen das oben beschriebene Angebot auf Facebook. Allerdings kann das Social Network, selbstverständlich abhängig von dem jeweiligen Produkt/dem Unternehmen und der Zielgruppe, eine echte Option sein um eine Kampagne zu lancieren. Allerdings ist selbstverständlich auch hier keine Erfolgsgarantie gegeben und eine sorgfältige Vorbereitung absolut unerlässlich.
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Markenkontrolle im Web – oder wie sich der Einfluss auf den eigenen Namen verwässern kann

Date: 24. März 2010 Kommentare: 0

Im Zeitalter von Social Networks, Blogs, Foren und Unmengen anderer Web 2.0-Applikationen kann theoretisch jeder Internetnutzer frei über Unternehmen, Marken und Produkte diskutieren. Der grösste Teil des Volumens an Informationen, welches über ein Unternehmen publiziert wird, stammt längst nicht mehr von der dafür vorgesehenen Marketingabteilung, sondern generiert sich aus der Masse. Was sind die Konsequenzen? Welche Chancen und Gefahren birgt diese Gegebenheit?

Markenkontrolle_Reputation_Online_Monitoring

Kontrollverlust als Risiko

Beispiele für Situationen, in denen die Lage von unterschiedlichsten Anspruchsgruppen zur Eskalation getrieben wurde, gibt es zahlreiche: Sportbekleidungshersteller, Ölfirmen, Automobilhersteller – beinahe aus allen Branchen haben Qualitätsmängel, harsches Vorgehen oder schlichte Ignoranz dazu geführt, dass der Ruf eines Unternehmens nachhaltig geschädigt wurde. Während grosse und etablierte Firmen nach wie vor versuchen die Kontrolle über den eigenen ‚Brand‘ mit Konfrontation, Gegendarstellung und rechtlichen Schritten aufrechtzuerhalten, verstehen es die Internet-Massen sehr gut, eine kritische Differenzierung zwischen ‚echten‘ und ‚unechten‘ Meinungen vorzunehmen. Facebook-Seiten, Twitter Channels, Blogs und Wikipedia-Artikel werden erstellt, überprüft und gegebenenfalls so ‚angepasst‘, dass sie in einen für den Auftrag- oder Arbeitgeber vorteilhaften Tenor einstimmen. Eine fehlende Ausbildung zum Thema Online Reputation Management und das gängige Nichtvorhandensein von Leitfäden für den Umgang mit dem Thema Social Media, spitzen die Situation weiter zu.

Kontrollverlust als Chance

Obwohl sich die Kommunikation und die Interaktion mit einem Grossteil der Anspruchsgruppen zusehendes vereinfacht und die Hindernisse zwischen Sender und Empfänger durch neue Technologien weiter abgebaut werden, zählen vor allem zwei Dinge – nämlich Inhalt und Qualität einer Botschaft. Es ist also vorab wichtig zu definieren, an wen sich eine Botschaft richten soll. Endkunden haben wahrscheinlich nicht dieselben Ansprüche an eine Botschaft wie eine NPO oder eine Mitarbeitergewerkschaft. Ausserdem sollte man sich überlegen, wo sich die zu erreichende Zielgruppe im Internet aufhält und wie sie kommuniziert. Der Austausch fällt offensichtlich nicht bei allen Instrumenten gleich aus – so wird das Momentum an Interaktion und Involvement eines E-Mails kaum demjenigen einer Social Media- Plattform entsprechen.

Fazit

Um eine Anspruchsgruppe adäquat mit Informationen versorgen zu können, sind ausführliche Überlegungen bezüglich der Präferenzen und der Erreichbarkeit des Zielsegments unumgänglich. Unabhängig vom Medium sollte man den Rücklauf in Form von Hinweisen und Kritik behandeln. Die ‚Weisheit der Vielen‘ kann auch dazu verwendet werden, sich als Urheber einer Information ein objektives Bild bezüglich des eigenen Standpunktes zu verschaffen.

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Wann und wo: Online Video-Werbung und die Sozialen Netzwerke

Date: 5. Dezember 2009 Kommentare: 0

Online Video-Werbung bleibt das Schlagwort, wenn es um erfolgreich einzusetzende Online-Werbemittel geht. Ihre bescheinigte Werbewirksamkeit ist jedoch nicht überall gleich, sodass die Platzierung auf den richtigen Seiten und Plattformen mit Bedacht zu geschehen hat.

wann und wo

Eyeblaster hat hierzu in seinem aktuellen Report die Werbewirksamkeit von Online Display Ads untersucht und sich dazu auf die Formate In-Banner, Floating und In-Stream Video Advertising fokussiert.  Dabei kommt man zur Erkenntnis, dass gerade in den häufig frequentierten Bereichen wie Soziale Netzwerke und Online-Games, aber auch im Gebiet des Mobile-Internet, die Offenheit gegenüber den Werbeformen nicht bestätigt wird. Die User auf den Portalen verbringen dort zwar viel Zeit, neigen aber vielmehr zum aktiven Seitenwechseln, sodass sie nie lange auf einer Seite verharren. Dementsprechend sind Video Ads, insbesondere mit längerer Dauer, nicht von Vorteil, um die Aufmerksamkeit dieser User an sich zu ziehen.

Es sind eher statische Seiten in den Bereichen News, Sport, Musik und aus dem finanziellen Sektor, die den positiven Einfluss von Video Ads nutzen können. Bestätigt wird dies durch eine um 20% höhere Verbleibzeit auf den besagten Webseiten. Dabei ist das Format von Video Clips, die durch die Rollover-Funktion, also das Darüberfahren mit dem Mauszeiger, aktiviert werden, am effektivsten; selbständig startende Video-Ads sowie manuell zu aktivierende Video-Ads zeigen sich hierbei weniger erfolgreich. Zeitlich gesehen haben die Video-Ads während den Bürozeiten ihren Höhepunkt…, sowie auch tagsüber am Wochenende.

Dazu Christoph Benning, Geschäftsführer Eyeblaster:

„Online-Werbung mit Video hat weiterhin eine große Zukunft vor sich: In den nächsten vier Jahren werden sich die Ausgaben für Online-Videowerbung vervierfachen. Entwicklungspotential sehen wir zum Beispiel in den Bereichen Social Media und Mobile, denn dort ist die Akzeptanz von Videowerbung noch vergleichsweise gering. Wir gehen aber davon aus, dass sich das bald ändern wird“.

Die Frage, wie oder durch was diese Änderung erfolgen wird, lässt man aber vorerst noch offen.

Hier geht’s zur Studie (Registrierung erforderlich)

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Facebook schafft den Einstieg unter die Top Ten Brands bei Videostreams

Date: 28. Oktober 2009 Kommentare: 0

Online-Video-Advertising bleibt weiterhin das Schlagwort, wenn es um die gezielte und akzeptierte Weise geht, Online zu werben.  Die steigende Anzahl an Streams und Unique Viewers verdeutlichen diese Entwicklung umso mehr. 

Nielsen

Gemäss jüngster Studie von Nielsen Online ist dabei die Anzahl an Online-Video-Nutzer in den USA im Jahresvergleich zum September über 12% gestiegen. Zugleich stieg auch die Zeit, die die Nutzer mit Online-Videos verbringen, um 25% an.

Bei der Anzahl Streams ist Branchenriese YouTube weiterhin mit Abstand führend, vor Hulu und Yahoo!. Dies obwohl die Total Streams sowie auch Unique Viewers gegenüber August von YouTube gesunken sind.

Facebook hat dank seinem Fokus auf Online-Videos mit Live-Streams in Zusammenarbeit mit Ustream sowie auch der Vereinfachung des User-Content Up- und Download den Einstieg in die Top Ten Brands bei Videostreams geschafft. Mit über 23 Millionen Unique Viewers landet Facebook sogar auf Platz 3 der Top Online Brands.

Betrachtet man die Entwicklung unter dem Fokus der Beliebtheit von TV-Inhalten im Internet sowie auch die Werbewirksamkeit und Kontaktqualität der Online-Videos, so ist der Trend für Werbende klar ersichtlich: Es gilt der gezielte Einsatz der Online-Werbemittel wie Overlay Ads oder Pre-Rolls in beliebten Video-Contents, also TV-Inhalte und weitere professionell hergestellte Online-Videos. Somit kann man die Werbewirkung auf den beworbenen Brand besser steuern und muss auch keine negativen Auswirkungen befürchten, wie z.B. bei nutzergenerierten Online-Videos. Dieser Trend zeigt sich auch im Hinblick auf die Werbemöglichkeiten von Mobile Videos, gemäss einer Studie von comScore, da viele Nutzer die gleichen Angebote auf ihrem Smartphone wie über ihren PC nutzen.

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„Pay with Facebook“ – plattformeigenes Zahlungssystem in Versuchsphase

Date: 9. Juni 2009 Kommentare: 1

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Mit über 200 Millionen Mitgliedern weltweit hat Facebook mehr „Einwohner“ als viele Staaten dieser Welt – nun soll die Plattform eine eigene „Währung“, also ein eigenes, speziell konzipiertes Zahlungssystem einführen. Was bedeutet dies für die User des Sozialen Netzwerks?

Bis dato war es über zwei Wege möglich, Zahlungen über Facebook zu tätigen – über den „Giftshop“, bei welchem Credits für den Kauf von virtuellen Geschenken erworben werden, sowie für die Schaltung von Werbeanzeigen.

Testphase „Pay with Facebook“

Über die Applikation „GroupCard“, mittels welcher die Benutzer einander Grusskarten zusenden können, testet Facebook momentan die neue Zahlungsfunktion „Pay with Facebook“. Damit verknüpft wurde der „Wechselkurs“ zwischen Dollar und Credits geändert: Erhielt früher ein User für einen Dollar hundert Credits, so beläuft sich die Anzahl Credits für einen Dollar nun auf zehn Stück. Dadurch erhofft sich Facebook eine höhere Aktivität seitens der User: Die Credits sollen in Zukunft vielfältiger genutzt werden können, als „bloss“ für Virtual Gifts. So könnten die User beispielsweise interessante Beiträge, spezielle Fotos oder andere Aktivitäten, die auf der Plattform platziert werden, mittels der Vergabe von „Credits“ belohnen. Das Ziel des Tests ist es, früher oder später eine neue Internet-Währung zu etablieren.

Eigenfinanzierung (?)

Es ist kein Geheimnis, dass verschiedenste Soziale Netzwerke und andere Plattformen bis dato grosse Mühe haben, die hohen anfallenden internen Aufwände zu decken – denn: die generierten Werbeeinnahmen oder Spenden reichen nicht aus. Es müssen neue Wege gefunden werden, um Geld zu erwirtschaften – mit der Umwandlung von einer bisher kostenlosen zu einer kostenpflichtigen Plattform würde sich Facebook in das eigene Fleisch schneiden (und sicherlich viele Benutzer verlieren).

Fakt ist, dass bei dem konstanten Wachstum eine Lösung zu einer Monetarisierung gefunden werden muss – die Einführung dieses Währungssystems könnte eine Möglichkeit sein. Denn vermutlich wird Facebook von jeder Aktion finanziell profitieren.

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Sind YouTube, Facebook, Twitter & Co. profitabel?

Date: 14. April 2009 Kommentare: 1

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Die Video-Plattform YouTube wird dieses Jahr einen Verlust von bis zu einer halben Milliarde US-Dollar einfahren. Dies sagt ein Analyst der Credit Suisse voraus. Andere Plattformen wie Facebook und Twitter kämpfen mit ähnlichen Problemen.

Analyst Spencer Wang, Analyst der Credit Suisse im Bereich Medien und Internet, prophezeit dem Online-Video-Anbieter eine düstere Zukunft. Obwohl YouTube, wie andere Web 2.0-Plattformen weiterhin steigende Nutzerzahlen verzeichnen kann (auch wenn keine offiziellen Zahlen herausgegeben werden: über 100 Millionen Videos sind auf der Plattform zu finden), so sind die Finanzen ein existenzielles Problem. Da das Videoportal (bis dato) kostenfrei benutzt werden kann und konstant immense finanzielle Aufwände verbucht werden (Löhne für Mitarbeitende, Strom, Urheberrechtsklagen, …), steht ein langfristiges Überleben von YouTube weiterhin in den Sternen. Diese Finanzprobleme können mit knapp 240 Millionen US-Dollar Werbeeinnahmen niemals gedeckt werden.

Auch anderen geht es nicht besser…

Ähnliche Probleme plagen auch das Soziale Netzwerk Facebook: Obwohl die Benutzerzahlen weiterhin explodieren (über 175 Millionen User sind angemeldet), fehlt immer mehr die finanzielle Grundlage; das meiste Geld der Werbeeinnahmen wird durch interne Kosten verschlungen.

In die gleiche Richtung geht es mit der Microblogging-Plattform Twitter: Weil das Netzwerk gegenwärtig einen riesigen Ansturm verzeichnet (über sieben Millionen Registrierte, kann die Technik oftmals nicht mehr mithalten und es kommt zu Ausfällen.

Das Finanzproblem von Twitter könnte sich aber auch bald lösen: Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Google werden immer lauter.

Was wären mögliche Lösungen?

Youtube:

• Müsste YouTube über Premium-Accounts – beispielsweise für Unternehmen – spezielle Features anbieten?

Facebook

• Vermutlich wird es keinen anderen Weg geben, mehr Einnahmen zu erzielen, indem Teile der Plattform, respektive gewisse Zusatz-Services kostenpflichtig gemacht werden. Eine Möglichkeit wäre vielleicht ein ähnliches Modell wie bei der Business-Plattform Xing: User können auswählen, ob sie eine kostenfreien Account mit limitierten Funktionalitäten oder die kostenpflichtige Premium-Version möchten.

Twitter

• Die Übernahme durch Google würde zwar für zusätzliche Liquidität sorgen, aber ein neues Business-Modell ist damit noch nicht erfunden. Vielleicht könnte die Plattform dann allerdings über AdWords finanziert werden? Allerdings hat der Kauf von YouTube durch bis dato auch nicht dazu geführt, dass die Plattform profitabel wurde.

Soziale Netzwerke erleben gegenwärtig einen regelrechten Boom. Spannend bleibt die Frage, ob sich der Traffic und die Profile künftig monetarisieren lassen – und wie die einzelnen Plattformen die Probleme angehen werden. Wie sieht die Web 2.0-Welt wohl in ein paar Jahren aus?

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Westsiders – die Berner Einkaufscommunity

Date: 25. März 2009 Kommentare: 0

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Auch Schweizerinnen und Schweizer sind innovativ in Sachen Web 2.0: Unter der Leitung von Webmaster Christian Leu ist das Facebook-ähnliche Social Network „westsiders – Die Bern West Community“ rund um das Berner Einkaufszentrum Westside entstanden.

Ideen braucht der Mensch – Christian Leu hat diese: Für das Berner Einkaufszentrum Westside hat er eine eigene, darauf ausgerichtete Social Networking-Plattform ins Leben gerufen: „westsiders – Die Bern West Community“.

Kreiert über die „Social Network – Selbstbau-Plattform“ Ning, ist Westsiders ähnlich aufgebaut wie Branchenriese Facebook: Angemeldete Benutzerinnen und Benutzer können Videos und Fotos hochladen, in verschiedenen Foren diskutieren. Es gibt einen Veranstaltungskalender, ein eigenes Blog, eine Sparte mit News aus der Filmwelt, Links, eine Sparte über Aktuelles der Region Bern und noch vieles mehr. Die Aktivitäten auf der Seite sind im Newsfeed dokumentiert.

Auch ein dazugehöriges Twitter-Profil darf nicht fehlen: Unter „westsiders_news“, gehostet von „leumund“ (Christian Leu), können Tweets gepostet und kommentiert werden.

Auf die Idee mit der Plattform sei Leu gekommen, da sich viele Personen, die im Westside anzutreffen seien, mit dem Einkaufszentrum identifizieren würden. Damit ein Kontakt unter den sonst untereinander anonymen Einkäuferinnen und Einkäufer entstände, habe er das Netzwerk auf die Beine gestellt.

Auch ein reales Treffen der „Westsiders“ habe schon stattgefunden.

Die Idee, für ein Einkaufszentrum eine Online-Community zu errichten, ist sehr interessant. Besonders auch die Verantwortlichen des Einkaufszentrums werden ihre Freude daran finden: Wie und wo kommen sie sonst so leicht mit Konsumentinnen und Konsumenten in Kontakt? In dasselbe Horn stösst auch Westside-Sprecherin Andrea Grepper: Ihrer Meinung nach sei es „interessant nachzulesen, was Besucherinnen und Besucher im Westside erleben“.

Ob die Plattform ein grosser Erfolg werden wird, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Bis dato sind bereits mehr als 100 Mitglieder registriert. Dies wird sich aber vermutlich noch ändern.

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Unterwegs facebooken: Immer beliebter

Date: 17. Dezember 2008 Kommentare: 0

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Facebook gehört zu den erfolgreichsten sozialen Netzwerken. Jetzt macht jedes achte Mitglied sogar mobil davon Gebrauch.

Facebook gehört zu den erfolgreichsten sozialen Netzwerken auf dem Netz, überhaupt. Im November zählte die Seite 120 Mio. Mitglieder. Tendenz steigend!

Ausserdem scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen. Denn gemäss dem facebook-Blog nutzen bereits über 12 Prozent die interaktiven und mobilen Features für ihren Palm, Blackberry oder das beliebte iPhone.

Ebenso wirken facebook zuversichtlich und sind der Meinung, dass mit 3 Millionen Mobiltelephonen weltweit ihre Arbeit noch lange nicht getan ist.

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Entwicklungsland Schweiz

Date: 23. August 2008 Kommentare: 0

Es ist bekannt, dass in einem Entwicklungsland wirtschaftlich, sozial, politisch und bezüglich den Medien ein tiefes Niveau herrscht.

Diese Bedingungen finden wir auch im (Online-)Entwicklungsland Schweiz vor:

In der Schweiz werden lediglich 1.5% des Werbevolumens ins Internet investiert (wirtschaftlich) und das Thema Social Networking war bis anhin höchstens ein Randthema (sozial).

Seit ein 17 jähriger Jugendlicher in Facebook zum Massenbesäufnis aufrief, stehen bei den Politikern die Alarmstufen auf rot und es werden Massnahmen nach Rechtsschutz im Internet gefordert (politisch).

Mit 15 Jahren Verspätung (1993 erster bottelón in Spanien) wird dank Facebook der erste bottelón in der Schweiz veranstaltet und mit 4 Jahren Verspätung (2004 Gründung von Facebook) erscheint dank dieses Aufrufs der erste Bericht über Facebook in den Schweizer TV-Nachrichten (Medien).

Tele Züri 20.08.08:

Tele Zueri Facebook

SF 1 22.08.08:

SF 1 Facebook

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