Date: 5. Dezember 2009 Kommentare: 0
Online Video-Werbung bleibt das Schlagwort, wenn es um erfolgreich einzusetzende Online-Werbemittel geht. Ihre bescheinigte Werbewirksamkeit ist jedoch nicht überall gleich, sodass die Platzierung auf den richtigen Seiten und Plattformen mit Bedacht zu geschehen hat.

Eyeblaster hat hierzu in seinem aktuellen Report die Werbewirksamkeit von Online Display Ads untersucht und sich dazu auf die Formate In-Banner, Floating und In-Stream Video Advertising fokussiert. Dabei kommt man zur Erkenntnis, dass gerade in den häufig frequentierten Bereichen wie Soziale Netzwerke und Online-Games, aber auch im Gebiet des Mobile-Internet, die Offenheit gegenüber den Werbeformen nicht bestätigt wird. Die User auf den Portalen verbringen dort zwar viel Zeit, neigen aber vielmehr zum aktiven Seitenwechseln, sodass sie nie lange auf einer Seite verharren. Dementsprechend sind Video Ads, insbesondere mit längerer Dauer, nicht von Vorteil, um die Aufmerksamkeit dieser User an sich zu ziehen.
Es sind eher statische Seiten in den Bereichen News, Sport, Musik und aus dem finanziellen Sektor, die den positiven Einfluss von Video Ads nutzen können. Bestätigt wird dies durch eine um 20% höhere Verbleibzeit auf den besagten Webseiten. Dabei ist das Format von Video Clips, die durch die Rollover-Funktion, also das Darüberfahren mit dem Mauszeiger, aktiviert werden, am effektivsten; selbständig startende Video-Ads sowie manuell zu aktivierende Video-Ads zeigen sich hierbei weniger erfolgreich. Zeitlich gesehen haben die Video-Ads während den Bürozeiten ihren Höhepunkt…, sowie auch tagsüber am Wochenende.
Dazu Christoph Benning, Geschäftsführer Eyeblaster:
„Online-Werbung mit Video hat weiterhin eine große Zukunft vor sich: In den nächsten vier Jahren werden sich die Ausgaben für Online-Videowerbung vervierfachen. Entwicklungspotential sehen wir zum Beispiel in den Bereichen Social Media und Mobile, denn dort ist die Akzeptanz von Videowerbung noch vergleichsweise gering. Wir gehen aber davon aus, dass sich das bald ändern wird“.
Die Frage, wie oder durch was diese Änderung erfolgen wird, lässt man aber vorerst noch offen.
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Kategorien: Allgemein, Facebook, Online-Community, Onlinewerbung, Social Network, Web 2.0 Technorati Tags: Facebook, Online-Video-Werbung, Pre-Roll, soziale, Streaming Video Ads
Date: 28. Oktober 2009 Kommentare: 0
Online-Video-Advertising bleibt weiterhin das Schlagwort, wenn es um die gezielte und akzeptierte Weise geht, Online zu werben. Die steigende Anzahl an Streams und Unique Viewers verdeutlichen diese Entwicklung umso mehr.

Gemäss jüngster Studie von Nielsen Online ist dabei die Anzahl an Online-Video-Nutzer in den USA im Jahresvergleich zum September über 12% gestiegen. Zugleich stieg auch die Zeit, die die Nutzer mit Online-Videos verbringen, um 25% an.
Bei der Anzahl Streams ist Branchenriese YouTube weiterhin mit Abstand führend, vor Hulu und Yahoo!. Dies obwohl die Total Streams sowie auch Unique Viewers gegenüber August von YouTube gesunken sind.
Facebook hat dank seinem Fokus auf Online-Videos mit Live-Streams in Zusammenarbeit mit Ustream sowie auch der Vereinfachung des User-Content Up- und Download den Einstieg in die Top Ten Brands bei Videostreams geschafft. Mit über 23 Millionen Unique Viewers landet Facebook sogar auf Platz 3 der Top Online Brands.
Betrachtet man die Entwicklung unter dem Fokus der Beliebtheit von TV-Inhalten im Internet sowie auch die Werbewirksamkeit und Kontaktqualität der Online-Videos, so ist der Trend für Werbende klar ersichtlich: Es gilt der gezielte Einsatz der Online-Werbemittel wie Overlay Ads oder Pre-Rolls in beliebten Video-Contents, also TV-Inhalte und weitere professionell hergestellte Online-Videos. Somit kann man die Werbewirkung auf den beworbenen Brand besser steuern und muss auch keine negativen Auswirkungen befürchten, wie z.B. bei nutzergenerierten Online-Videos. Dieser Trend zeigt sich auch im Hinblick auf die Werbemöglichkeiten von Mobile Videos, gemäss einer Studie von comScore, da viele Nutzer die gleichen Angebote auf ihrem Smartphone wie über ihren PC nutzen.
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Date: 9. Juni 2009 Kommentare: 1

Mit über 200 Millionen Mitgliedern weltweit hat Facebook mehr „Einwohner“ als viele Staaten dieser Welt – nun soll die Plattform eine eigene „Währung“, also ein eigenes, speziell konzipiertes Zahlungssystem einführen. Was bedeutet dies für die User des Sozialen Netzwerks?
Bis dato war es über zwei Wege möglich, Zahlungen über Facebook zu tätigen – über den „Giftshop“, bei welchem Credits für den Kauf von virtuellen Geschenken erworben werden, sowie für die Schaltung von Werbeanzeigen.
Testphase „Pay with Facebook“
Über die Applikation „GroupCard“, mittels welcher die Benutzer einander Grusskarten zusenden können, testet Facebook momentan die neue Zahlungsfunktion „Pay with Facebook“. Damit verknüpft wurde der „Wechselkurs“ zwischen Dollar und Credits geändert: Erhielt früher ein User für einen Dollar hundert Credits, so beläuft sich die Anzahl Credits für einen Dollar nun auf zehn Stück. Dadurch erhofft sich Facebook eine höhere Aktivität seitens der User: Die Credits sollen in Zukunft vielfältiger genutzt werden können, als „bloss“ für Virtual Gifts. So könnten die User beispielsweise interessante Beiträge, spezielle Fotos oder andere Aktivitäten, die auf der Plattform platziert werden, mittels der Vergabe von „Credits“ belohnen. Das Ziel des Tests ist es, früher oder später eine neue Internet-Währung zu etablieren.
Eigenfinanzierung (?)
Es ist kein Geheimnis, dass verschiedenste Soziale Netzwerke und andere Plattformen bis dato grosse Mühe haben, die hohen anfallenden internen Aufwände zu decken – denn: die generierten Werbeeinnahmen oder Spenden reichen nicht aus. Es müssen neue Wege gefunden werden, um Geld zu erwirtschaften – mit der Umwandlung von einer bisher kostenlosen zu einer kostenpflichtigen Plattform würde sich Facebook in das eigene Fleisch schneiden (und sicherlich viele Benutzer verlieren).
Fakt ist, dass bei dem konstanten Wachstum eine Lösung zu einer Monetarisierung gefunden werden muss – die Einführung dieses Währungssystems könnte eine Möglichkeit sein. Denn vermutlich wird Facebook von jeder Aktion finanziell profitieren.
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Date: 14. April 2009 Kommentare: 1

Die Video-Plattform YouTube wird dieses Jahr einen Verlust von bis zu einer halben Milliarde US-Dollar einfahren. Dies sagt ein Analyst der Credit Suisse voraus. Andere Plattformen wie Facebook und Twitter kämpfen mit ähnlichen Problemen.
Analyst Spencer Wang, Analyst der Credit Suisse im Bereich Medien und Internet, prophezeit dem Online-Video-Anbieter eine düstere Zukunft. Obwohl YouTube, wie andere Web 2.0-Plattformen weiterhin steigende Nutzerzahlen verzeichnen kann (auch wenn keine offiziellen Zahlen herausgegeben werden: über 100 Millionen Videos sind auf der Plattform zu finden), so sind die Finanzen ein existenzielles Problem. Da das Videoportal (bis dato) kostenfrei benutzt werden kann und konstant immense finanzielle Aufwände verbucht werden (Löhne für Mitarbeitende, Strom, Urheberrechtsklagen, …), steht ein langfristiges Überleben von YouTube weiterhin in den Sternen. Diese Finanzprobleme können mit knapp 240 Millionen US-Dollar Werbeeinnahmen niemals gedeckt werden.
Auch anderen geht es nicht besser…
Ähnliche Probleme plagen auch das Soziale Netzwerk Facebook: Obwohl die Benutzerzahlen weiterhin explodieren (über 175 Millionen User sind angemeldet), fehlt immer mehr die finanzielle Grundlage; das meiste Geld der Werbeeinnahmen wird durch interne Kosten verschlungen.
In die gleiche Richtung geht es mit der Microblogging-Plattform Twitter: Weil das Netzwerk gegenwärtig einen riesigen Ansturm verzeichnet (über sieben Millionen Registrierte, kann die Technik oftmals nicht mehr mithalten und es kommt zu Ausfällen.
Das Finanzproblem von Twitter könnte sich aber auch bald lösen: Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Google werden immer lauter.
Was wären mögliche Lösungen?
Youtube:
• Müsste YouTube über Premium-Accounts – beispielsweise für Unternehmen – spezielle Features anbieten?
Facebook
• Vermutlich wird es keinen anderen Weg geben, mehr Einnahmen zu erzielen, indem Teile der Plattform, respektive gewisse Zusatz-Services kostenpflichtig gemacht werden. Eine Möglichkeit wäre vielleicht ein ähnliches Modell wie bei der Business-Plattform Xing: User können auswählen, ob sie eine kostenfreien Account mit limitierten Funktionalitäten oder die kostenpflichtige Premium-Version möchten.
Twitter
• Die Übernahme durch Google würde zwar für zusätzliche Liquidität sorgen, aber ein neues Business-Modell ist damit noch nicht erfunden. Vielleicht könnte die Plattform dann allerdings über AdWords finanziert werden? Allerdings hat der Kauf von YouTube durch bis dato auch nicht dazu geführt, dass die Plattform profitabel wurde.
Soziale Netzwerke erleben gegenwärtig einen regelrechten Boom. Spannend bleibt die Frage, ob sich der Traffic und die Profile künftig monetarisieren lassen – und wie die einzelnen Plattformen die Probleme angehen werden. Wie sieht die Web 2.0-Welt wohl in ein paar Jahren aus?
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Date: 25. März 2009 Kommentare: 0

Auch Schweizerinnen und Schweizer sind innovativ in Sachen Web 2.0: Unter der Leitung von Webmaster Christian Leu ist das Facebook-ähnliche Social Network „westsiders – Die Bern West Community“ rund um das Berner Einkaufszentrum Westside entstanden.
Ideen braucht der Mensch – Christian Leu hat diese: Für das Berner Einkaufszentrum Westside hat er eine eigene, darauf ausgerichtete Social Networking-Plattform ins Leben gerufen: „westsiders – Die Bern West Community“.
Kreiert über die „Social Network – Selbstbau-Plattform“ Ning, ist Westsiders ähnlich aufgebaut wie Branchenriese Facebook: Angemeldete Benutzerinnen und Benutzer können Videos und Fotos hochladen, in verschiedenen Foren diskutieren. Es gibt einen Veranstaltungskalender, ein eigenes Blog, eine Sparte mit News aus der Filmwelt, Links, eine Sparte über Aktuelles der Region Bern und noch vieles mehr. Die Aktivitäten auf der Seite sind im Newsfeed dokumentiert.
Auch ein dazugehöriges Twitter-Profil darf nicht fehlen: Unter „westsiders_news“, gehostet von „leumund“ (Christian Leu), können Tweets gepostet und kommentiert werden.
Auf die Idee mit der Plattform sei Leu gekommen, da sich viele Personen, die im Westside anzutreffen seien, mit dem Einkaufszentrum identifizieren würden. Damit ein Kontakt unter den sonst untereinander anonymen Einkäuferinnen und Einkäufer entstände, habe er das Netzwerk auf die Beine gestellt.
Auch ein reales Treffen der „Westsiders“ habe schon stattgefunden.
Die Idee, für ein Einkaufszentrum eine Online-Community zu errichten, ist sehr interessant. Besonders auch die Verantwortlichen des Einkaufszentrums werden ihre Freude daran finden: Wie und wo kommen sie sonst so leicht mit Konsumentinnen und Konsumenten in Kontakt? In dasselbe Horn stösst auch Westside-Sprecherin Andrea Grepper: Ihrer Meinung nach sei es „interessant nachzulesen, was Besucherinnen und Besucher im Westside erleben“.
Ob die Plattform ein grosser Erfolg werden wird, wird sich in den kommenden Wochen und Monaten zeigen. Bis dato sind bereits mehr als 100 Mitglieder registriert. Dies wird sich aber vermutlich noch ändern.
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Date: 17. Dezember 2008 Kommentare: 0

Facebook gehört zu den erfolgreichsten sozialen Netzwerken. Jetzt macht jedes achte Mitglied sogar mobil davon Gebrauch.
Facebook gehört zu den erfolgreichsten sozialen Netzwerken auf dem Netz, überhaupt. Im November zählte die Seite 120 Mio. Mitglieder. Tendenz steigend!
Ausserdem scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen. Denn gemäss dem facebook-Blog nutzen bereits über 12 Prozent die interaktiven und mobilen Features für ihren Palm, Blackberry oder das beliebte iPhone.
Ebenso wirken facebook zuversichtlich und sind der Meinung, dass mit 3 Millionen Mobiltelephonen weltweit ihre Arbeit noch lange nicht getan ist.
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Date: 23. August 2008 Kommentare: 0
Es ist bekannt, dass in einem Entwicklungsland wirtschaftlich, sozial, politisch und bezüglich den Medien ein tiefes Niveau herrscht.
Diese Bedingungen finden wir auch im (Online-)Entwicklungsland Schweiz vor:
In der Schweiz werden lediglich 1.5% des Werbevolumens ins Internet investiert (wirtschaftlich) und das Thema Social Networking war bis anhin höchstens ein Randthema (sozial).
Seit ein 17 jähriger Jugendlicher in Facebook zum Massenbesäufnis aufrief, stehen bei den Politikern die Alarmstufen auf rot und es werden Massnahmen nach Rechtsschutz im Internet gefordert (politisch).
Mit 15 Jahren Verspätung (1993 erster bottelón in Spanien) wird dank Facebook der erste bottelón in der Schweiz veranstaltet und mit 4 Jahren Verspätung (2004 Gründung von Facebook) erscheint dank dieses Aufrufs der erste Bericht über Facebook in den Schweizer TV-Nachrichten (Medien).
Tele Züri 20.08.08:

SF 1 22.08.08:

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