Die Suchanfragen wurden dabei entweder durch den „Google Search Button“, durch Drücken der Taste „Enter“ oder über einen Toolbar ausgelöst. Die Studie kommt zur Erkenntnis, dass bei Usern, die den „Search Button“ verwenden, eine über 50% höhere Wahrscheinlichkeit besteht, dass diese auch auf darauf folgende Online-Werbungen wie z.B. Werbebanner klicken. Hierzu muss erwähnt werden, dass über alle berücksichtigten User gesehen rund 0.95% auf Online-Werbung geklickt haben.
Die Frage, warum die Enter-Tasten-drückenden User gegenüber den anderen so viel weniger auf Display-Werbungen klicken, begründet Rand Fishkin, CEO von SEOMoz.org, mit der User-Erfahrung:
„Enter zu drücken bedeutet, die Hände nicht von der Tastatur zu nehmen und deutet somit auf einen versierteren User hin.“
Dementsprechend seien diese User auch Klick-sensitiver und eher vorsichtig.
Mit der Studie erhofft man sich, noch gezielter auf die verschiedenen User-Gruppen eingehen zu können, sodass mit weniger, dafür aber gezielterer Online-Werbung höhere Erträge für eine Webseite resultieren.
Die Video-Plattform YouTube wird dieses Jahr einen Verlust von bis zu einer halben Milliarde US-Dollar einfahren. Dies sagt ein Analyst der Credit Suisse voraus. Andere Plattformen wie Facebook und Twitter kämpfen mit ähnlichen Problemen.
Analyst Spencer Wang, Analyst der Credit Suisse im Bereich Medien und Internet, prophezeit dem Online-Video-Anbieter eine düstere Zukunft. Obwohl YouTube, wie andere Web 2.0-Plattformen weiterhin steigende Nutzerzahlen verzeichnen kann (auch wenn keine offiziellen Zahlen herausgegeben werden: über 100 Millionen Videos sind auf der Plattform zu finden), so sind die Finanzen ein existenzielles Problem. Da das Videoportal (bis dato) kostenfrei benutzt werden kann und konstant immense finanzielle Aufwände verbucht werden (Löhne für Mitarbeitende, Strom, Urheberrechtsklagen, …), steht ein langfristiges Überleben von YouTube weiterhin in den Sternen. Diese Finanzprobleme können mit knapp 240 Millionen US-Dollar Werbeeinnahmen niemals gedeckt werden.
Auch anderen geht es nicht besser…
Ähnliche Probleme plagen auch das Soziale Netzwerk Facebook: Obwohl die Benutzerzahlen weiterhin explodieren (über 175 Millionen User sind angemeldet), fehlt immer mehr die finanzielle Grundlage; das meiste Geld der Werbeeinnahmen wird durch interne Kosten verschlungen.
• Müsste YouTube über Premium-Accounts – beispielsweise für Unternehmen – spezielle Features anbieten?
Facebook
• Vermutlich wird es keinen anderen Weg geben, mehr Einnahmen zu erzielen, indem Teile der Plattform, respektive gewisse Zusatz-Services kostenpflichtig gemacht werden. Eine Möglichkeit wäre vielleicht ein ähnliches Modell wie bei der Business-Plattform Xing: User können auswählen, ob sie eine kostenfreien Account mit limitierten Funktionalitäten oder die kostenpflichtige Premium-Version möchten.
Twitter
• Die Übernahme durch Google würde zwar für zusätzliche Liquidität sorgen, aber ein neues Business-Modell ist damit noch nicht erfunden. Vielleicht könnte die Plattform dann allerdings über AdWords finanziert werden? Allerdings hat der Kauf von YouTube durch bis dato auch nicht dazu geführt, dass die Plattform profitabel wurde.
Soziale Netzwerke erleben gegenwärtig einen regelrechten Boom. Spannend bleibt die Frage, ob sich der Traffic und die Profile künftig monetarisieren lassen – und wie die einzelnen Plattformen die Probleme angehen werden. Wie sieht die Web 2.0-Welt wohl in ein paar Jahren aus?
Gemäss eigenen Angaben zählte Google im Jahr 2007 EINE MILLION Kunden. Vermutlich ist die aktuelle Zahl mittlerweile höher, Schätzungen rechnen mit 1.3 – 1.5 Millionen.
Und wie viel geben die Kunden im Schnitt pro Jahr aus? 16′000 US-Dollar. Das sind im Monat etwa CHF 1′500.-. Ist das viel, wenig? Kein Ahnung, aber Google AdWords sind ja bekanntlich ziemlich effektiv…
Mit dem neuen Dienst Insights for Search macht Google das Suchverhalten ihrer Nutzer öffentlich. Dabei kann sich der Interessent die Ergebnisse z. B. nach geographischer Verteilung ausgeben lassen.
Insights for Search ist ein neuer Suchdienst von Google, der sich an Werbende, Vermarkter und sonstige Interessente richtet und die Ergebnisse nach unterschiedlichen Kriterien trennt.
Der Suchmaschinengigant ermöglicht es, Suchtrends über einen ausgewählten Zeitraum aufzulisten und die Daten unterschiedlicher Themen, mittels Interpunktion, auch miteinander zu vergleichen.
Weiter wird aufgezeigt, wie sich das Interesse nach geographischen Regionen, wie z. B. Städten, unterscheidet. Diese Resultate werden dann mittels einer Verteilungskarte oder Heat Map visualisiert.
Zudem werden häufig gesuchte Begriffe aufgelistet, kategorisiert und angezeigt, wie viele Nachrichten zu jeweiligen Themen zur gesuchten Zeit gefunden wurden.
Zuletzt vereinfachen praktische Tipps und Beispiele den ersten Einstieg. Insights for Search ermöglicht es einem Hersteller von z. B. Milchprodukten, potentielle Märkte, wie die Schweiz oder Österreich, zu beurteilen.
Google geht mit zwei neue Werbeformen an den Sart: Über «Adsense for Games» kann man künftig in Online-Spielen Werbe-Videos einblenden. Und über «Click to buy» können die User auf YouTube in Musik-Videos bald den jeweiligen Song mit nur einem Klick direkt bei Apples iTunes-Store oder über Amazon.com bestellen. [via] Ein Augenschein:
1. Google In-Game Advertising
Google macht jetzt also auch In-Game Advertising. Ganz im Sinne des bestehenden Prinzip von Google AdWords, respektive Google AdSense. Und konkurrenziert damit wohl so einige bestehende Anbieter… Allerdings ist dieser Markt äusserst attraktiv, wie aktuelle Zahlen zeigen:
Online-Spiele erfreuen sich einer stetig wachsenden Beliebtheit. Wöchentlich würden sie von über 25 Prozent der Internet-Nutzer genutzt, berichtete Google. Marktforscher wie ComScore gingen davon aus, dass die Nutzerschaft jährlich um weitere 17 Prozent zulegen wird. Mit Werbung in Form von Text- und Bild-Einblendungen sowie interaktiven Videos könnten über das neue Werbeangebot mehr als 200 Millionen Menschen angesprochen werden.
Hier das aktuelle Promo-Video von Google:
Das neue Angebot ist (einmal mehr…) vorerst nur als Beta-Version für die USA verfügbar.
2. Google und Musik-Werbung auf YouTube
Google und YouTube werkelnschonlange an neuen Werbeformen. Das ist auch nötig, denn schliesslich hat Google den Video-Dienst einst für teures Geld im Jahre 2006 (mehr als 1,7 Milliarden Dollar) gekauft und bisher blieben die Werbeeinnahmen unter den Erwartungen. Click to Buy funktioniert so: [via]
Ab sofort bietet YouTube seinen Nutzer eine neue Möglichkeit Inhalte eines Videos zukaufen. Unter einigen YouTube Partner Videos erscheinen “Click-to-Buy”-Links. Diese Links erscheinen unterhalb des Videos. Diese Möglichkeit macht es leicht Produkte wie Lieder, Bücher und Filme in Verbindung mit dem Inhalt zu kaufen, den sie auf der Seite ansehen.
Dies ist der erste Schritt aus YouTube eine breitgefächerte, wachstumsfähige E-Commerce-Plattform zu machen. Google möchte so seinen Partner aus allen Branchen dabei unterstützen, einem großen, aber gezielten Publikum nützliche und relevante Produkte anzubieten, und somit den Umsatz zu steigern.
Musik Labels können Links zum legalen Download des Songs zeigen, Hersteller von Videospielen können auf ihr neues Spiel verweisen. Auch ist es YouTube Partner möglich, unter Videos, an denen sie die Rechte halten, solche Links zu platzieren, wenn sie auf die Löschung des Videos verzichten.
Die Links sind (leider) nur unter einigen Videos in den USA zu sehen.
Das sieht dann bei einem Video so aus:
Es ist zu hoffen, dass sich für die Musikindustrie dieser neue Vertriebskanal lohnen wird.
Die (Werbe-)Welt von Google bleibt spannend. Wir bleiben dran.
Die Mobile Suche ist auf dem Vormarsch. Nicht nur in den USA. Auch in Europa: 4,5 Millionen Europäer haben im Juni 2008 ihr Handy für Suchvorgänge benutzt. Das ist eine Zunahme von 38 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Interessant dabei, dass Google auch im mobilen Internet die Nase vorn hat. Yahoo muss wie auch im Internet hinten anstehen:
Google is the preferred brand for browser-based searches with a 60 percent share of mobile searchers (“mobile searcher penetration”) in all countries measured by comScore M:Metrics. Yahoo! ranks second in Germany, Italy, UK and the U.S.
Auf einigen ausgesuchten Seiten der Mobilplattform sollen kleine Werbeeinblendungen und Videoclips gezeigt werden. Und natürlich wird vorerst in denVereinigten Staaten und Japan getestet. Gemäss dem Googleblog will man herausfinden, wie die Nutzer auf das neue Angebot reagieren.
Klar ist, dass YouTube nicht nur sehr stark am PC genutzt wird, sondern auch per mobile Devices. Unklar ist bislang, wie YouTube wirklich Geld verdienen will. Mit dem Test folgt die Plattform dem Trend Mobiler Werbung. Diese scheint Potenzial zu haben, denn aut inside-handy rufen die User pro Tag hunderte von Millionen Clips per Handy ab.
Google lanciert AdSense für Feeds. Das heisst, kontextbasierte Werbung wird jetzt nicht mehr nur auf Websites angezeigt, sondern eben auch in den eigenen Feeds. Wird das zusätzliche Einnahmen für Publisher generieren? [via]
Man kann zwischen normalen Text-Ads und Image-Ads wählen. Des weiteren können die Frequenz, Farbe und die Position (über oder unter dem Artikel) der Ads bestimmt werden.
In diesem Sinne gilt es die weitere Entwicklung dieser relativ neuartigen Online-Werbeform zu verfolgen, wie auch diejenige des alternativen Anbieters pheedo.
Das „Google Affiliate Network“ basiert auf dem Affiliate Netzwerk Performics, das zu dem von Google kürzlich übernommenen Doubleclick gehört. Der neue Dienst soll nun in AdSense integriert und im Gegenzug das eigene Pay-Per-Action Modell wieder eingestellt werden.
Das wird nochmals etwas Dynamik in den Affiliate-Markt bringen. Aber auch im AdSense-Markt ist Bewegung: Sind wir gespannt, ob der Test mit einem AdSense-Klon von Microsoft Erfolg haben wird.
Diese Woche veröffentlichte die F.A.Z. in ihrem Blog ein Interview mit dem Google-Vorstandschef Eric Schmidt. Dieser zeigte sich überzeugt, dass mobile Werbung bald mehr Umsatz macht als herkömmliche Werbung im Internet.
Schmidt prophezeit, dass die nächste grosse Werbewelle das mobile Internet wird. Denn die mobilen Webbrowser werden immer besser. So wird Werbung persönlicher und der Wert der Werbung wird steigen. In einigen Jahren wird die mobile Werbung mehr Umsatz bringen als die Werbung auf dem PC-Internet.
The most obvious large space of advertising is the mobile internet. (…) Just take the success of the iPhone: It has the first really powerful web browser on a mobile device – and many more are still coming. (…) By these products, the advertising gets more targeted because phones are personal. So targeted ads are possible. And that means the value of the ads will grow. The next big wave in advertising is the mobile internet.