Erhöhte Werbewirkung dank Verknüpfung multimedialer Elemente – „Crossmedia“
Date: 23. Juni 2009 Kommentare: 0Um eine bestimmte Zielgruppe effizient und erfolgreich anzusprechen, reicht es zur heutigen Zeit nicht mehr, „bloss“ Werbeplakate auszuhängen oder Fernsehspots zu senden. Um Werbeerfolge zu erzielen, wird es immer wichtiger, die vorhandenen Ressourcen gleichzeitig zu nutzen und miteinander zu verknüpfen – „Crossmedia“ eben. Was steckt hinter diesem Begriff?
Die Zeiten, in denen der alleinige Einsatz von klassischen Werbeelementen wie beispielsweise Fernsehspots oder Inseraten in Printmedien für das Erzielen eines erfolgreichen Werbeeffekts ausreichten, sind vorbei – denn: Die Möglichkeiten, ein Objekt zu bewerben, sind heute weitaus vielfältiger, speziell dank der Popularität des Internets.
Was ist „Crossmedia“?
Eine Zielgruppe wird am einfachsten dort erreicht, wo sie sich aufhält – besonders das Internet, nicht zuletzt dank dem kräftigen Boom von Sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook oder Xing, entwickelt sich zunehmend zu einer Art „Lebensraum“. Um mit einer Werbekampagne möglichst viele Personen einer Zielgruppe zu erreichen, ist es heutzutage praktisch unabdingbar, verschiedene Werbemittel parallel zueinander einzusetzen und untereinander zu verknüpfen – Werbung mittels einer crossmedialen, also „medienübergreifenden“ Kampagne.
Ein mögliches Beispiel könnte so aussehen:
Die Firma XY plant die Einführung eines neuen Modegetränks: Ansprechen möchte man junge, ausgehfreudige Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren – wie kann diese Zielgruppe am effizientesten und erfolgreichsten erreicht werden? Hier ist der Einsatz von crossmedialen Elementen wichtig:
• Der Trend ist, wie verschiedene Studien belegen, eindeutig: User verbringen eher Zeit im Internet, als vor dem Fernseher – wichtig scheint, besonders weil ein eher junges Zielpublikum angesprochen werden möchte, das Hauptmerk auf das Internet, also Online-Werbung, zu legen.
• Social Media: Plattformen wie das Videoportal YouTube oder das Soziale Netzwerk Facebook gehören, wie verschiedenste Zahlen belegen, in der Schweiz, als auch weltweit zu den beliebtesten Websites – durch den werbetechnischen Einsatz der jeweiligen Plattformen kann eine grosse Personenmasse erreicht werden – die durch die vorherrschenden Kontaktnetze entstehende virale Werbewirkung sorgt für eine Art „Multiplikatoreffekt“.
• Printmedien: Durch beispielsweise die Schaltung von Werbeanzeigen in kostenlosen Tageszeitungen, welche in grosser Zahl verteilt werden, können weitere Personen für das Werbeobjekt sensibilisiert oder ein verstärkender Eindruck vermittelt werden. Wichtig ist, dass solche Inserate im Sinne von Crossmedia auf eine Internetpräsenz verweisen.
• Promotionsanreize wie beispielsweise originelle Wettbewerbe wirken verstärkend und erzeugen ebenfalls eine Viralität.
Multiplikationseffekte dank Crossmedia
Durch die Vernetzung / Parallelität der einzelnen Werbeelemente kann ein erhöhter Werbeeffekt, eine Multiplikation erzielt werden. Dies bezeugen bereits frühere Studien.
Da das Surfen im Internet über mobile Endgeräte immer beliebter wird, ist anzunehmen, dass Werbung über mobile Endgeräte zukünftig einen zentralen Platz einnehmen wird im Werbe-Mix, während Werbekampagnen über „klassische“ Medien wie beispielsweise Zeitungen eher ergänzenden Charakter beibehalten dürften.
Welche crossmedialen Kampagnen kennen Sie? Und welche gefällt Ihnen besonders gut, beziehungsweise gar nicht?
Für Interessierte organisiert das Internet-Briefing am 01.07.2009 in Bern einen Vortrag unter dem Thema „Crossmedia: Interaktive Marketing-Elemente mit alten und neue Medien“. Genauere Informationen dazu können hier gefunden werden.






