Date: 2. Oktober 2009 Kommentare: 0
Video-Werbungen werden von den Internetnutzern nachhaltig wahrgenommen und gelten als sehr akzeptiert. Mit InVideo-Shopping bietet sevenload neu die Möglichkeit, passende Produkte des laufenden Videoinhalt zu bewerben und zu verkaufen.

Die Produkte werden hierbei direkt im Videoplayer beworben. Vorerst werden ausgewählte Videos von Big Brother mit dem neuen InVideo-Shopping kombiniert. In einer späteren Phase wird die Werbemöglichkeit auf weitere Programminhalte von sevenload ausgeweitet.
Ermöglicht wird die Bestellung der angebotenen Produkte über die InVideo-Shopping-Anwendung mit der ‚click after view‘-Technologie CAVI. Dabei können Interessierte die Technologie auch für einen eigenen InVideo-Shop nutzen.
Dazu Axel Schmiegelow, CEO von sevenload:
InVideo-Shopping etabliert sich neben dem bewährten InVideo-Advertising zum Trendthema für 2010 und wird zukünftig einen weiteren Bestandteil unseres Erlösmodells für Bewegtbild-Inhalte darstellen. Diese Erweiterung unseres Erlösmodells über InVideo-Shopping trägt zur direkten Monetarisierung von sevenload.com bei (RSS).
Es wird sich zeigen, wie dieser neue Vertriebskanal den direkten Kaufanreiz der User steigert und langfristig akzeptiert werden wird.
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Kategorien: Allgemein, Medien, Onlinewerbung, Streaming Media, Web 2.0 Technorati Tags: Internet-TV, Online Video, Streaming Video Ads, Videoportale, Videowerbung
Date: 21. September 2009 Kommentare: 0
Wirklich neu ist dies natürlich nicht. Verschiedene Plattformen und Applikationen ermöglichen es schon ziemlich lange, TV-Inhalte über das Internet zu verfolgen. Umso interessanter ist es dabei zu erfahren, wie es um die Bedeutung des TV-Inhaltes im Internet steht. Mindline Media hat dies im Auftrag von Seven-One Media in der Studie „Medienradar“ untersucht – und interessante Beobachtungen gemacht.

Dabei kam zum Vorschein, dass beinahe die Hälfte aller Internetnutzer sich Videos im Internet anschauen. 51% der Männer haben bereits Videos und andere Bewegtbildinhalte im Internet betrachtet, während es bei den Frauen 40% sind. Hervorzuheben sind dabei die Teens und Twens von denen sich 76% Videos im Internet anschauen. Beim Faktor Schulbildung wird das Feld von den Abiturienten angeführt, von denen sich 57% Online-Videos anschauen. Bei Hauptschulabsolventen kommt die Studie auf 32%.
Fernsehkonsum steigt durch das Web-Angebot
Am beliebtesten für die Video-Betrachter sind TV-Inhalte. 74% der User bevorzugen Formate, die bereits aus dem Fernsehen bekannt sind. Privatvideos werden hingegen nur von 49% der User betrachtet. Die Studie konnte zudem aufzeigen, dass durch das Angebot von TV-Inhalten im Netz die Fernsehnutzung steigt. 23% der Online-Video-Nutzer geben an, durch die neuen Möglichkeiten mehr Fernsehinhalte zu konsumieren. Als Vorteil wird vor allem die Möglichkeit, verpasste Folgen unabhängig von Ort und Zeit zu betrachten, hervorgehoben. Dennoch werden ganze TV-Sendungen von 74% lieber über den originären TV betrachtet und 72% bevorzugen die „Lean-back“-Rezeptionssituation, da sie als entspannter und genussvoller empfunden wird. Dies kann sich in Zukunft durch die aufkommende Beliebtheit von Home-Theater-PC’s noch ändern.
Werbefinanzierung bevorzugt
Zwei Drittel der Online-Video-Nutzer geben an, dass ihnen die kostenlose Nutzung am wichtigsten ist und somit die Werbefinanzierung bevorzugt wird. 79% der 14 bis 29-jährigen bevorzugen hierbei die Werbefinanzierung sowie auch 69% der Frauen. Lediglich 20% aller Online-Video-Nutzer würden eine Gebühr pro Video bzw. eine Abogebühr bevorzugen.
Dazu Daniel Haberfeld, Director Research von SevenOne Media:
„Das Internet ist im Bewegtbildzeitalter angekommen: Jeder zweite User sieht sich bereits online Filme und Videos an. Die Nutzer setzen hierbei keineswegs in erster Linie auf User Generated Content, sondern erwarten auch im Web professionelle Qualität. So bevorzugen drei Viertel aller Bewegtbildnutzer im Internet TV-Inhalte. Zwei Drittel der Nutzer zeigen sich zudem aufgeschlossen, wenn es um Werbespots im Internet geht. Das ist eine gute Nachricht für die Medienhäuser – schliesslich müssen die Fernsehinhalte im Web ja auch finanziert werden.“
Hier geht’s zur Studie
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Kategorien: Allgemein, Onlinewerbung, Studien, Trends, Web 2.0 Technorati Tags: Internet-TV, Online Video, Studie, TV, TV-Konsum
Date: 23. Juli 2009 Kommentare: 1

Wie sehr Online-Videos beliebt sind und zur grossen Konkurrenz des klassischen Fernsehers geworden sind, wurde hier schon eingängig publiziert. Überraschend dabei kommt nun die Prognose hinzu, dass die Erlöse von kostenpflichtigen Online-Videos die Einnahmen aus werbefinanzierten Online-Videos übertreffen werden. (Quelle)
Diese Erkenntnis ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass eine Werbung zu einem Prime-Time-Titel, wie z.B. ‚Die Simpsons‘ für das Online-Video bis über das Doppelte mehr kostet wie im klassischen TV, obwohl die Zuschauerzahlen des klassischen TV diejenigen des Online-Videos bei weitem übersteigen. Die Erklärung hierfür liegt im unterschiedlichem Push-/Pull-Prinzip beider Medien; bei Online-Videos weiss man, worauf der Konsument sein Augenmerk richtet.
Die Prognose strategischer Analytiker ergeben für 2009 Erträge aus kostenpflichtigen Online-Videos von 3.8 Mrd. $, während für werbefinanzierte Online-Videos Einnahmen von 3.5 Mrd. $ vorhergesagt werden. Ebenso verhält es sich mit der vorhergesagten Wachstumsrate, die bis 2012 für kostenpflichtige Videos 39% beträgt, gegenüber 37% für werbefinanzierte Online-Videos.
Damit die kostenpflichtigen Medien diesen Prognosen gerecht werden können, muss eine klare Differenzierung durch Angebot, Verfügbarkeit/Verlässlichkeit und Qualität (HD) der angebotenen Dienste gegenüber der kostenlosen, werbefinanzierten Medien stattfinden.
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Date: 26. Oktober 2007 Kommentare: 0
Richard Eisler, CEO von comparis.ch, und Didier Divorne, Verantwortlicher von allo.ch, einem Vergleichdienst in der Westschweiz, untersuchten gestern im Rahmen der Comdays das Internet-Fernsehen in der Schweiz.

Das Fazit: Bluewin-TV wie auch Cablecom Digital-TV sind noch verbesserungsfähig. Das grösste Ärgenis sind bei beiden Angeboten die Set-Top-Box. Eisler meinte:
Es ist die Regel, dass sich Sender nach dem automatischen Aufspielen einer neuen Softwareversion nicht mehr am gewohnten Platz befinden oder Nutzereinstellungen überschrieben werden.
Divorne fügte auch an, dass die Archivierung von Sendungen nicht unterstützt werde. Auch wurde Cablecom für den elektonischen Programm-Führer kritisiert, weil die Daten sind oftmals nicht auf dem neuesten Stand. Bei Bluewin ist laut den beiden Experten die Bildqualität oft dürftig.
Trotz Problemen wollen beide Anbieter noch dieses Jahr das hochauflösende HDTV auf den Markt bringen. Ob das die Probleme lösen wird?
[Bildquelle: flickr]
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Kategorien: Streaming Media Technorati Tags: Bluewin-TV, Cablecom Digital-TV, Internet-TV, Internetfernsehen