Hohe Akzeptanz von Werbung auf mobilen Endgeräten

Date: 13. Mai 2009 Kommentare: 2

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Die Nutzer des mobilen Internets akzeptieren Online-Werbung auf breiter Front.

Daher birgt der Markt für Mobile Advertising viel Potenzial, denn noch haben lange nicht alle Konsumenten Zugriff aufs mobile Web.

Zu diesem Schluss kommt eine Studie der Medienagentur Universal McCann, für die rund 1‘800 User, welche mindestens einmal täglich mobil im Netz surfen, zu ihrer Einstellung gegenüber Werbung auf mobilen Endgeräten befragt.

Ein Beispiel dafür, dass Werbung nicht grundsätzlich eher skeptisch betrachtet wird, zeigen folgende interessante Resultate:

• Mehr als die Hälfte (53 Prozent) der befragten User klickt regelmässig auf eine geschaltete Werbe-Anzeige.

• 35 Prozent dieser Personen klicken nicht nur auf die Anzeige, sondern fordern noch weiterführende Informationen an.

• Fast ein Viertel (24 Prozent) der Befragten schliesst sogar Käufe über ein mobiles Endgerät ab!

• Am meisten genutzt (82 Prozent der Teilnehmenden) wird das mobile Internet über das Wireless-Netz am Arbeitsplatz – von grosser Wichtigkeit (81 Prozent der Befragten) sind den Usern die mobilen Geräte als Informationsmedium und Orientierungshilfe, beispielsweise bei Einkaufstouren, oder auch als Unterstützung, um sich ein Bild über die täglichen Verhältnisse im öffentlichen Verkehr zu machen.

• Jede siebte Minute konsumierte Medien findet über mobile Technologien statt.

Das mobile Internet ist kein „One Hit-Wonder“, sondern weist stabile Wachstumsraten aus. Dies zeigen die Ergebnisse einer Analyse des Marktforschungsunternehmens Magna für den etwas fortgeschritteneren US-amerikanischen Markt:

• Das Geschäft mit Mobil-Werbung soll in diesem Jahr um 36 Prozent wachsen, was eine Zunahme von 60 Millionen Dollar (von 169 auf 229 Millionen Dollar) bedeutet. Weiter wird sogar eine mögliche Verdopplung des Marktes für das Jahr 2010 prognostiziert.

• Im Januar dieses Jahres waren 22 Millionen User täglich mobil im Internet unterwegs, monatlich wurde das Angebot von rund 63 Millionen Benutzer mindestens einmal genutzt.

Gründe für die steigende Beliebtheit von mobilem Internet gibt es einige:

• Junger Markt: Werbung über mobile Medien ist für die User relativ neu und daher noch nicht so gesättigt wie andere Werbe-Kanäle – die Anwender reagieren grundsätzlich eher offen gegenüber Neuerungen. Der Werbemarkt über mobiles Internet lässt zur jetzigen Zeit viel Freiraum für neue Ideen und Möglichkeiten, Online-Werbung zu betreiben.

• Einführung des Geräts iPhone: Vermutlich kein anderes Gerät erlebt jetzt und in den letzten Monaten so einen Hype wie das Apple-Gerät. Das iPhone ist zu einem der wichtigsten Geräte für die mobile Internetnutzung avanciert – nicht zuletzt auch wegen der zahllosen Applikationen („Apps), die von den unterschiedlichsten Produzenten entwickelt werden und danach über die Plattform iTunes beziehbar sind. Nicht selten bieten diese Apps selbst gute Möglichkeiten, Werbung zu betreiben. Ein grosser Teil kann, zur Freude der User, dank integrierter Werbung überhaupt gratis angeboten werden.

• Starkes Wachstum von Sozialen Netzwerken: Da die Beliebtheit von Sozialen Netzwerken kontinuierlich steigt, gibt es immer mehr User, die beispielsweise die Plattform Facebook mobil bedienen möchten – eine grosse Beliebtheit ist diesbezüglich spür- und messbar.

Einer der wenigen Gründe dafür, dass das mobile Internet (noch) nicht die Nutzerzahlen erzielt, die eigentlich möglich wären, ist folgender: Trotz verschiedener Abonnemente und Flatrate-Tarife seitens der Anbieter ist das mobile Surfen vielen Usern (noch) zu teuer. Zudem fehlt den Konsumenten eine gewisse Transparenz bei den Preisen.

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Sind die meistgenutzten Medien auch automatisch die besten Marketing-Kanäle?

Date: 17. November 2008 Kommentare: 2

Korreliert die Mediennutzung und Werbeakzeptanz? Dieser Frage ist ExactTarget mit Unterstützung des Ball State University Center for Media Design nachgegangen. Sie kommt zum Schluss: Die beliebtesten Medien einer Altersgruppe eignen sich nicht immer gleich gut für Werbung. [via]

Der heutige Konsument verbringt immer mehr Zeit im Internet – und immer mehr Zeit auf Web 2.0-Plattformen wie zum Beispiel YouTube oder Facebook (Social Network).  Dabei stellt sich die Frage, welche Medien die Konsumenten genau nutzen und über welche Kanäle sie am liebsten Werbebotschaften erhalten. Diese Fragestellung hat ExactTarget untersucht und liefert mit einem kostenlosen Whitepaper als Resultat auch mögiche Antworten darauf:

Die beliebtesten Medien sind nicht auch gleichzeitig die beste Reklameflächen. So sind beispielsweise besonders junge User zwischen 18 und 34 Jahren täglich in sozialen Netzwerken unterwegs und verschicken SMS-Nachrichten per Handy. Beide dieser Kanäle betrachten sie jedoch mehrheitlich als eine Art „Marketing-Sperrzone“, was jegliche Massnahmen von vornherein zum Scheitern verurteilt. E-Mail-Werbung und Direktwerbung per Post bringen sie dagegen eine vergleichsweise hohe Aufgeschlossenheit entgegen.

Die nachfolgende Grafik zeigt die Kommunikations-Präferenzen der verschiedenen Altersgruppen:

Messaging Preferences by Age Group

Hmm…  besonders der Schlusssatz aus den Erkenntnissen muss kritisch beleuchtet werden, wenn man weiss, dass ExactTarget auch Anbieter von E-Mail-Marketing ist… Die Fragestellung per se aber ist höchstinteressant, das Ergebnis mit Vorbehalt auch.Wie empfänglich die Nutzer von Communities, respektive Social Networks, sind, hat die  Studie «Community Effects» von Tomorrow Focus bestens gezeigt.

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Entwicklungsland Schweiz

Date: 23. August 2008 Kommentare: 0

Es ist bekannt, dass in einem Entwicklungsland wirtschaftlich, sozial, politisch und bezüglich den Medien ein tiefes Niveau herrscht.

Diese Bedingungen finden wir auch im (Online-)Entwicklungsland Schweiz vor:

In der Schweiz werden lediglich 1.5% des Werbevolumens ins Internet investiert (wirtschaftlich) und das Thema Social Networking war bis anhin höchstens ein Randthema (sozial).

Seit ein 17 jähriger Jugendlicher in Facebook zum Massenbesäufnis aufrief, stehen bei den Politikern die Alarmstufen auf rot und es werden Massnahmen nach Rechtsschutz im Internet gefordert (politisch).

Mit 15 Jahren Verspätung (1993 erster bottelón in Spanien) wird dank Facebook der erste bottelón in der Schweiz veranstaltet und mit 4 Jahren Verspätung (2004 Gründung von Facebook) erscheint dank dieses Aufrufs der erste Bericht über Facebook in den Schweizer TV-Nachrichten (Medien).

Tele Züri 20.08.08:

Tele Zueri Facebook

SF 1 22.08.08:

SF 1 Facebook

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