Date: 14. November 2009 Kommentare: 0
Noch wird überwiegend mit PCs und Laptops gesurft. Dennoch steigt die Beliebtheit des mobilen Surfens dank aktuellen Smartphones und Provider-Flatrates. Gemäss der Millward Brown Gruppe gilt es, mobile Marketing in den Kampagnenmix einzuflechten, um dessen Potential am besten zu nutzen.

Mobile Marketing hat noch längst nicht die Reichweite wie das Internet oder klassische Medien. Dennoch beherbergt es enormes Potential: Die Analyse aus 34 Studien, die die Effektivität von mobilen Ads untersuchten, zeigt auf, dass über 90% der Befragten das mobile Internet mindestens einmal pro Woche benutzen. Ebenso konnte aufgezeigt werden, dass beim beworbenen Brand die Markenbekanntheit sowie das Kaufinteresse des Kunden positiv beeinflusst werden.
Eine eigene aktuelle Studie von hipcricket bestätigt diesen Trend. So gaben über 40% an, die Webseite ihres Lieblings-Brands mindestens einmal mit ihrem Handy besucht zu haben. Und auch die Wirkungskraft von Handy-Informationen konnte bestätigt werden: Ganze 94% der Befragten konnten sich erinnern, was in ihrer letzten Benachrichtigung angepriesen wurde, die Hälfte davon sogar welche Marke oder Anbieter.
Zukunftsaussichten
Die Nachfrage nach mobilen Inhalten wird gemäss weiterer Studien auch weiterhin steigen; so geht man in der aktuellen Studie von eMarketer davon aus, dass im Jahr 2013 ca. 50% der Mobiltelefonbesitzer mindestens einmal im Monat damit ins Internet gehen werden. Dies unter Berücksichtigung aktueller Verkaufszahlen von Smartphones sowie die erhöhten Investitionen im Mobile-Bereich. Dabei geht man bei eMarketer davon aus, dass das Nutzungsverhalten des Mobile Internet sich immer mehr dem herkömmlichen Internet anpassen wird. Dementsprechend verhält es sich auch mit den bereitgestellten Inhalten: Dominieren vorerst noch kostenpflichtige Inhalte den Markt, sieht man den Trend zu kostenlosen, werbefinanzierten Angeboten sowie auch Hybridformen beider Varianten.
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Kategorien: Allgemein, Mobile, Onlinewerbung, Studien, Trends Technorati Tags: Mobile Internetnutzung, Mobile Marketing, Mobile Werbung, Studie, Trends
Date: 18. Juni 2009 Kommentare: 1
Dass das „klassische Fernsehen“ immer mehr an Bedeutung und ungeteilter Aufmerksamkeit verliert, ist nicht neu – dies hängt vor allem mit der weiterhin steigenden Medienkonvergenz von Fernseh- und Internetnutzung zusammen: Bestätigt wird dieser Trend durch die Resultate einer weiteren Studie.
Für die Studie „Media Multi-Tasking“ wurden von der European Interactive Advertising Association (EIAA) 9‘095 Interviews in mehreren europäischen Staaten durchgeführt – aus dem Report resultieren folgende Erkenntnisse für den europäischen Markt:
• Kernaussage: Immer mehr User surfen während dem Fernsehen parallel im Internet – in relativen Zahlen ausgedrückt entspricht dies 22 Prozent der Studienteilnehmer, die „regelmässig“ konvergent auf die beiden Medien zurückgreifen. Im Vergleich zu den Resultaten aus dem Jahr 2006 bedeutet dies eine Zunahme um satte 38 Prozent.
• Zahlen für den deutschen Markt: In Deutschland surft bereits annähernd jeder und jede fünfte Deutsche (19 Prozent) parallel zum Fernsehen – Unterschiede gibt es ebenfalls bezüglich Aktivität: Paralleluser nutzen das Internet deutlich aktiver.
Besonders beliebt bei den „Multi-Taskern“ sind dabei Online-Networks (45 Prozent, Vergleich Europa: 53 Prozent) und Instant-Messaging-Dienste (41 Prozent, Vergleich Europa: 51 Prozent). Auch der Trend zu vermehrtem mobilen Internetgebrauch ist der Studie zu entnehmen: Fast ein Viertel (22 Prozent) aller „Simultan-User“ surft regelmässig über mobile Endgeräte im Web – der europäische Schnitt liegt bei 29 Prozent.
• „Stereotyp“ des deutschen Multi-Tasking-Users: Der europäische Altersdurchschnitt liegt unter 35 Jahren. Den grössten Prozentsatz der deutschen Multiuser stellt die Altersgruppe der 16- bis 24-Jährigen mit rund 30 Prozent (ein Plus von 33 Prozent gegenüber 2006), 25- bis 34-Jährige stellen rund 22 Prozent (Plus von 39 Prozent).
Europaweit nutzen rund 44 Prozent der 16- bis 24-Jährigen und 39 Prozent aller 25- bis 34-Jährigen Medien parallel. Auch ältere Zielpersonen sind vermehrt parallel aktiv: Im Vergleich zu 2006 wurde ein Zuwachs von 75 Prozent erreicht.
Einfluss auf das Kaufverhalten
Besonders wichtig scheint die Erkenntnis, dass Parallelnutzung Auswirkungen auf das Online-Kaufverhalten der User hat: Internetuser, welche zu „Medien-Parallelismus“ neigen, tätigen durchschnittlich doppelt so häufig Online-Käufe und geben um zehn Prozent mehr Geld aus (im europäischen Vergleich zwölf gegenüber sieben Einkäufe, um rund 26 Prozent Mehrausgaben als bei „normalen“ Internetusern).
Wichtig scheint also, Werbung in Zukunft noch vermehrter crossmedial zu schalten und an das User-Verhalten anzupassen – zudem bietet die Internetnutzung über mobile Endgeräte weiterhin Platz für Innovationen. Denn: Werbung erreicht die Zielgruppe am besten dort, wo sich diese befindet.
Wie sehen wohl Zahlen für die Schweiz aus? Und: Wie haben sich Ihre Gewohnheiten bezüglich Internet und Fernsehen in den letzten Jahren verändert? Und wie wird die stetig zunehmende Internet-Affinität der Jugendlichen in Zukunft die Lage verändern?
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Kategorien: Medien, Mobile, Onlinewerbung, Studien, Trends, Umfrage Technorati Tags: Affinität, eiaa, European Interactive Advertising Association, Fernsehen, Internet, Konvergenz, Media Multi-Tasking, Medienkonvergenz, mobil, mobile Endgeräte, Mobile Internetnutzung, Parallelismus, Parallelmedium, Parallelnutzung, Studie
Date: 24. September 2008 Kommentare: 0

Die Preise für die mobile Internetnutzung «purzeln». Zum Teil dramatisch. Dies dürfte sich schon bald auf das Nutzungsverhalten und die Werbeindustrie auswirken.
Mit der Einführung und der zunehmenden Verbreitung des iPhone sinken die Preise für die mobile Internetnutzung. Zum Teil massiv: [via]
Weil dieses Gerät (das iPhone) nur bei gleichzeitiger Internetnutzung wirklich Sinn macht, haben die Telekomanbieter bei der Lancierung des neuen Telefons auch gleich ihre Internettarife angepasst. Vom dadurch ausgelösten Preissturz – die Tarife wurden teilweise um 90 Prozent reduziert – profitieren nun alle Handynutzer.
Während das Handy in der Schweiz bis dato nur von einer relativ kleinen Minderheit genutzt wurde, - die KommTech 2008 spricht von 4% – dürfte sich die Vergünstigung positiv auf das Nutzungsverhalten auswirken: Die User werden immer intensiver auf mobilen Web 2.0 Angeboten surfen, sich noch mehr auf mobilen Social Networks tummeln und die mobile Suche wird noch mehr an Popularität gewinnen. Bald avanciert das mobile Internet wohl zur «Commodity».
Dabei ist anzunehmen, dass die Attraktivität für Mobile Werbung für Werbetreibende zunehmen wird. So sind auch wir von der zunehmenden Bedeutung überzeugt, weshalb wir unser Angebot im Bereich «Mobile Advertising» ausgebaut haben.
Empfohlen sei an dieser Stelle das Buch «Mobile Advertising – Supercharge Your Brand in the Exploding Wireless Market» von Chetan Sharma, Joe Herzog und Victor Melfi. Wer es lieber «akkuistisch» mag, dem sei ein Interview als Podcast mit einem der Autoren empfohlen.
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Date: 10. Januar 2008 Kommentare: 0
Das Blog «Mobile Zeitgeist» von Heike Scholz führte im letzten Dezember eine kurze Umfrage über die Nutzung des mobilen Internets durch. Was mich positiv überraschte:Laut Studie gehen 70 Prozent der mobilen Surfer mehr als einmal wöchentlich mit dem Handy ins Internet.

Weitere Ergebnisse:
- Die Hälfte der überwiegend (84 Prozent) männlichen Umfrage-Teilnehmer benützt ein Smartphone (Blackberry, etc.)
- Als Hauptgrund, das mobile Internet nicht zu nutzen, wurde mit 30.8 Prozent der fehlende Datentarif angegeben
- 15 Prozent geben keinen besonderen Grund an.2 Prozent machen keinen Gebrauch von lokalen Such- oder Navigationsfunktionen.
- Google dominiert auch im mobilen Internet bei den Suchmaschinen: mehr als 80 Prozent der Befragten nutzen Google.
Obwohl die Umfrage nicht repräsentativ ist, zeigt sie doch die steigende Akzeptanz des mobilen Internets.
[via: Mobile News & Info]
[Bildquelle: Flickr]
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Date: 6. Dezember 2007 Kommentare: 1
Japan ist in der Handynutzung klar weiter als Nordamerika oder Europa – man denke hier nur an die alltägliche mobile Internetnutzung oder an das omnipräsente Mobile Tagging. Jetzt kommt vielleicht schon der nächste Trend: Fernstudium am Handy.
Sogar für japanische Verhältnisse ist das fast schon revolutionär – und das Medienecho dementsprechend gross.

Fernstudium am Handy– vorerst nur in Japan
Die Cyber University, die staatlich anerkannte Bachelor-Abschlüsse im herkömmlichen Fernstudium vergibt, bietet nun auch Fernstudien über das Mobiltelefon an. Und das funktioniert so: Der Student sieht auf dem Display das Unterrichtsmaterial im Stil einer Powerpoint-Präsentation. Dazu hört er die Vorlesung über Kopfhörer oder Lautsprecher.
Mobile Vorlesungen sind für Menschen, die keine Zeit für Vorlesungs-Besuche haben, glaubt Direktor Sakuji Yoshimura, laut Spiegel online.
Es ist unsere Pflicht, die Bedürfnisse der Lernwilligen zu erfüllen.
Softbank, ein Internet-Konzern und Besitzerin der Cyber University, bietet das mobile Fernstudium bis jetzt erst auf dem eigenen Netz an. Ob sich das ändern wird, ist noch unklar.
Mobile Internetnutzung auf dem Vormarsch – auch in der Schweiz
Laut einer Studie von comScore nutzen in Japan beinahe gleich viele User das Internet über das Handy wie über einen Computer (53.6 zu 53.7 Millionen). Allerdings ist das Abrufen von E-Mails die häufigste Anwendung. Und der durchschnittliche User verbringt drei Mal weniger Zeit mit dem Handy im Internet als mit dem Computer. Diese Fakten relativieren die Chancen für den Erfolg der Handy-Universität etwas.
Und doch: In Europa und Nordamerika können die Mobilefunknetz-Anbieter von solchen Nutzungs-Zahlen nur träumen. Die letztjährige Studie von ComScore stellt fest: In Europa macht die Internetnutzung über das Handy nur geringe 30 Prozent aus. In den Vereinigten Staaten sind es nicht einmal 20 Prozent.
Wie Martin Widmer im Blog der Namics AG ausrechnet, greift in der Schweiz ungefähr ein Viertel aller Handy-Besitzer einmal im Monat auf das Internet via Mobiltelefon zu – und liegt damit im europäischen Rahmen.
Bleibt also abzuwarten, ob sich das futuristisch anmutende mobile Fernstudium in den nächsten Jahren in Japan durchsetzen und auch in Europa Einzug halten wird.
[Bildquelle: Flickr]
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Kategorien: Mobile, Trends Technorati Tags: Cyber University, Fernstudium, Mobile Internetnutzung, Softbank