News for sale: Hohe Zahlungsbereitschaft der User

Date: 19. November 2009 Kommentare: 1

Gemäss Studie der Boston Consulting Group (BCG) steht es positiv um die Zahlungsbereitschaft für Online-News. Dafür wurden 5‘000 Personen aus 9 Ländern befragt, ob sie bereit sind, für News Geld auszugeben, die im Internet bzw. auch auf mobilen Geräten zur Verfügung gestellt werden.

Unbenannt

Die BCG relativiert die allgemeine Auffassung, dass zu bezahlende Inhalte (noch) wenig Akzeptanz bei den Usern haben, wie es beispielsweise auch die  Studie von TargetCast tcm attestiert.. So stehen nämlich User dem Paid Content positiv gegenüber, sofern der Inhalt von Bedeutung ist und nicht auch kostenlos auf weiteren Webseiten erhältlich ist. Insbesondere bei fachspezifischen Nachrichten sowie lokale Neuigkeiten sind über 63% der Befragten bereit, dafür zu bezahlen. Dabei besteht die grösste Zahlungsbereitschaft bei Online-News, wenn sie von Zeitungen angeboten werden, anstatt von anderen Medien wie TV, Webseiten oder Online-Portalen. Die durchschnittliche Zahlungsbereitschaft schwankt je nach Region zwischen 3 und 7 US-$.

Von den Studienergebnissen können primär nationale und lokale Zeitungen, die sich durch eine eigene Form von Berichterstattung differenzieren und eine starke Abonnentenbasis haben, mit ihren exklusiven News profitieren.Dabei müssen die verschiedenen strategischen Möglichkeiten, z.B. der Wandel zu einer interaktiven Plattform mit Zusatznutzen,  überprüft werden. Content gilt nicht mehr als Inhalt der neuen Strategien, wie der Roundtable der Publicitas vom 11. November zum Vorschein brachte.

Die Kombination aus Printangebot und Online-Abonnement ist laut BCG-Studie sehr erfolgsversprechend. Gerade im Business-Bereich sind 52% der Leser von Wirtschaftsneuigkeiten (U.S.) an solch einem Hybrid-Modell interessiert. 

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Tipps und Tricks für Suchmaschinen-Optimierung (Teil 3)

Date: 7. Februar 2008 Kommentare: 3

Unsere Mini-Serie «Tipps und Tricks für Suchmaschinen-Optimierung» ist bereits bei der letzten Folge angelangt.

SEO mit Verlinkung

  • Der Pagerank-Algorithmus von Google richtet sich vermehrt auf eine natürliche Linkstruktur aus, gekaufte Links mit einem hohen PR werden somit abgewertet. Beim Linkaufbau mit gekauften oder getauschten Links sollte man darauf achten, einen «natürlichen» Linkaufbau zu simulieren.
  • Um einen natürlichen Linkaufbau zu simulieren, sollte man auch immer die Unterseiten verlinken. Sonst kann die Webseite in einem Filter landen, wenn alle eingehenden Links auf die Startseite verweisen.
  • Das Ranking einer Webseite kann man auch mit der internen Verlinkung verbessern. Die Regeln sind dieselben wie bei externem Links:

Genau wie bei externen Links sollte man auch hier immer einen auf den Content der entsprechenden Seite ausgerichteten, wenn möglich einige Keywords beinhaltenden Linktext wählen.

  • Bei uninteressanten Links wie «Impressum» oder «AGBs» ist es sinnvoll, diese mit einem «Nofollow»-Tag  zu versehen. Die Linkpower geht so nicht verloren und verbreitet sich ausschliesslich auf den Content-Seiten.
  • Affiliatelinks (Links aus Partnerprogrammen) werden von Suchmaschinen überhaupt nicht gerne gesehen. Darum ist ein «Nofollow»-Tag unabdingbar.
  • Suchmaschinen mögen auch keine Links aus Artikelverzeichnissen, diese werden abgewertet. Wer trotzdem einen Artikel geschrieben hat und diesen einstellen möchte, macht dies am besten in einem themenspezifischen Artikelverzeichnis oder bittet einen Webseiten-Betreiber thematisch passender Webseiten, den Artikel zu veröffentlichen.
  • Suchmaschinen erkennen gegenseitige Verlinkungen (so genannte Reziporke).

Um einer möglichen Abwertung zu entgehen, kann man sich z.B. mit mehreren befreundeten Webseitenbetreibern zusammenschließen und mit anderen als Gemeinschaft tauschen.

  • Eine Listung bei bekannten Social Bookmarking-Seiten wird beim Ranking berücksichtigt.
  • Auch Newsportale wie Yigg eignen sich optimal, um (neue) Inhalte publik zu machen. Gerade Yigg verfügt über einen relativ hohen Trust und wird weit oben gelistet.
  • Ein Eintrag im Open Directory Project (einem der umfangreichsten Linkkataloge des Internets) hat zwar eine geringere Wirkung als früher, doch schadet es bestimmt nicht.
  • Tragen Sie Verantwortung zum Internet. Nicht nur zur eigen Seite, sondern auch für das Internet als Ganzes. Das World Wide Web ist kein Müllplatz für nichts sagenden Content und unnötige Verlinkungen.

Wie SEO-united schreibt, ist die Arbeit eines SEO nie zu Ende. Denn eben dieser Punkt zeichnet eine gute Suchmaschinen-Optimierung aus: Die stete, überlegte Arbeit an der Webseite. Denn ohne fortlaufende Kontrolle und Anpassung der Optimierung sind die Tipps und Tricks nichts wert.

[via: SEO-united.de]

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