Mobile Soziale Netzwerke im Trend

Date: 12. Februar 2009 Kommentare: 0

Soziale Netzwerke wie z. B Facebook oder Myspace erfahren seit Monaten einen starken Boom. Eine Analyse der Internet-Marktforschungsunternehmung comScore über den europäischen Markt zeigt, dass Soziale Netzwerke immer häufiger auch mobil genutzt werden.

Während der Zugfahrt noch schnell die Ferienfotos vom Arbeitskollegen auf Facebook betrachten oder sich über den neusten Klatsch und Tratsch informieren – die mobile Nutzung von Social Networks wird immer beliebter. Betrachtet man die Zahlen der Analyse von comScore, so sticht dies sofort ins Auge: Während im November 2007 noch ungefähr 4,8 Millionen Westeuropäerinnen und Westeuropäer die mobilen Netzwerke nutzten, so liegt die Zahl der User im November 2009 schon bei ca. 12,1 Millionen, dies ist eine Zunahme von rund 152 Prozent. Grossbritannien verzeichnet dabei die meisten Zuwächse. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die europäische Markteinführung des Apple-Gerätes iPhone, das durch einfache Technik besticht und dadurch auch weniger Technik-Begeisterten den einfachen Einstieg in die mobile Internetwelt ermöglicht.

Gemessen an der Gesamtzahl der deutschen Mobilfunknutzerinnen und Mobilfunknutzer verwenden zwar nur 3,3 Prozent User mobile Soziale Netzwerke (Vergleich GB: 9,2 Prozent), aber 39,1 Prozent der Personen, welche das Web mobil besuchen, verwenden ihren Zugang ausschliesslich für Social Networks. (GB: 46,5 Prozent)

Generation Millenium

Besonders 14- bis 20-Jährige nutzen oft und gerne mobile soziale Netzwerke, für z. B Foto- und Video-Sharing, Games, Blogs oder Instant-Messaging. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Marktforschers In-Stat. Ihre Prognose sagt 229,5 Millionen mobile Abonnenten weltweit bis 2012 voraus.

Probleme und Gefahren mobiler Social Networks

Der mobile Gebrauch von Sozialen Netzwerken bringt aber auch einige Gefahren und Probleme mit sich:

  • Sicherheitslücken: 93 Prozent aller 25- bis 34-jähriger deutscher Mobilfunknutzer wurden schon mit Handy-Spam konfrontiert. Sie wurden dabei aufgefordert, eine kostenintensive Nummer anzurufen oder dubiose Websites wurden verlinkt. 12 Prozent dieser User wurden schon Opfer eines Phishing-Versuchs (Aufforderung, sensible Daten wie z.B. Passwörter, Kreditkartennummern, … zu senden). Dies führt zu einem starken Vertrauensverlust der Kundinnen- und Kunden.
  • Wie verdient man Geld mit sozialen Diensten? Viele Anbieter und Entwickler wissen nicht, wie sie zu Geld kommen können. Jill Meyers, In-Stat, sieht drei Möglichkeiten: Premium-Upgrades, Werbung und Abonnentendienste.

Fazit

Mobile Social Networks können in Zukunft sicherlich noch mehr Geld verdienen, besonders durch den prognostizierten grossen Zuwachs an neuen Usern. Jedoch müssen die Anbieter und Entwickler sich noch vermehrt um die virtuelle Sicherheit kümmern.

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Unterwegs facebooken: Immer beliebter

Date: 17. Dezember 2008 Kommentare: 0

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Facebook gehört zu den erfolgreichsten sozialen Netzwerken. Jetzt macht jedes achte Mitglied sogar mobil davon Gebrauch.

Facebook gehört zu den erfolgreichsten sozialen Netzwerken auf dem Netz, überhaupt. Im November zählte die Seite 120 Mio. Mitglieder. Tendenz steigend!

Ausserdem scheint sich ein neuer Trend abzuzeichnen. Denn gemäss dem facebook-Blog nutzen bereits über 12 Prozent die interaktiven und mobilen Features für ihren Palm, Blackberry oder das beliebte iPhone.

Ebenso wirken facebook zuversichtlich und sind der Meinung, dass mit 3 Millionen Mobiltelephonen weltweit ihre Arbeit noch lange nicht getan ist.

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Wie gut funktioniert Online-Werbung in Sozialen Netzwerken?

Date: 8. Dezember 2008 Kommentare: 1

IDC

Wie gut funktioniert Online-Werbung in Sozialen Netzwerken? Eine Befragung des Markforschungsunternehmung ICD verschafft Klarheit.

Das Internet: Ein Eldorado für jeden Werber. Könnte man schlichtweg glauben. Auch Werbung in Sozialen Netzwerken müsste doch so manches Kaufmannsherz höher schlagen lassen? Die abertausenden Visits und Klicks tagtäglich – ein Segen. Aber mal Klartext: So einfach ist das scheinbar nicht.

Folgendes: Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmen IDC zeigte insgesamt geringe Akzeptanz der Online-Werbung in Sozialen Netzwerken. Während also nur knapp mehr als die Hälfte aller Web 2.0-User im Verlaufe eines Jahres auf eine Online-Anzeige klickten, taten dies mehr als Dreiviertel alle übrigen Internetnutzer. Noch deutlicher spiegelt sich dieser Trend in den Kaufabschlüssen wider. Mehr als doppelt so viele normale User tätigten im Gegensatz zu Web 2.0-Nutzern einen Kauf.

Karsten Weide vom IDC findet Web 2.0-Werbemodelle, die aufgrund der persönlichen Vorlieben der Nutzer jenen spezifische Anzeigen zustellen, zwar ein reizvoller Gedanke, betont jedoch die geringe Akzeptanz bei den Usern.

Möglicherweise möchten die Nutzer dieser Plattformen, tatsächlich lieber nur mit anderen sozial interagieren? Online Communities und Social Networks sind ein herausforderungsvolles Umfeld. Mit den richtigen Werbemitteln und -taktiken erreichen erahrungsgemäss Werbetreibende aber gerade hier interessante Zielgruppen.

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Werbe-Umsatz auf mobilen Sozialen Netzwerke soll im 2008 1.5 Milliarden Dollar betragen

Date: 9. Juni 2008 Kommentare: 1

Zu diesem Ergebnis gelangt eine Studie der Marktforscher von In-Stat. Denn besonders die Millenial-Generation, die Generation der 14 – 20-Jährigen, nutzt gerne mobile Soziale Netzwerke.

Durch das iPhone werden viele weniger technikbegeisterte User an das mobile Internet herangeführt. Obwohl Mobile Social Networks in den nächsten Jahren experimentell bleiben werden, kann Geld damit verdient werden. Dies hauptsächlich mit Abonnent-Diensten, Premium-Accounts und Werbung.

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Wie fit sind Unternehmen für den Einsatz digitaler Medien im Marketing?

Date: 22. Mai 2008 Kommentare: 0

Eine US-Studie der Strategieberatung Booz Allen Hamilton untersucht, wie gut Unternehmen für die digitale Medienwelt gerüstet sind. Haupterkenntnis: Nur jedes vierte Unternehmen in den USA ist für den Einsatz digitaler Medien gewappnet. Und in der Schweiz?

Neue Medien wie Blogs oder Communities verändern das Konsumverhalten massiv. Doch wie gehen Marketingverantwortliche mit den neuen Herausforderungen um? Schaffen Sie es, mit Konsumenten in der digitalen Welt zu kommunizieren und zu interagieren? Die Ergebnisse der US-Studie mit über 250 Marketern sind ernüchternd:

  • Weniger als jeder vierte beurteilt sein Unternehmen für die digitale Medienwelt als gut gerüstet.
  • Und gut 60 Prozent geben sogar zu, keine ausreichende Erfahrung mit digitalen Medien zu haben.

Viele Marketingverantwortliche wissen um die Bedeutung digitaler Medien

Allerdings erkennen Marketer die Relevanz von Online-Communities und digitalen Nutzerprofilen.

  • 90 Prozent der Studienteilnehmer halten es als «grundlegend», zu wissen, wie ihre Kunden Medien online benutzen.
  • Zwei Drittel unterstreichen den hohen Stellenwert von Internet-Communities.
  • Marketingverantwortliche, die bereits digitale Medien einsetzen, kennen auch den Wert Sozialer Netzwerke: Neun von zehn integrieren diese Plattformen in ihre Strategie.

Und in der Schweiz?

In der Schweiz ist man ebenfalls zögerlich. Immerhin konstatiert Marcel Bernet:

Die MAZ/Bernet-Studie Web 2.0 hats gezeigt: Die grössten Schweizer Unternehmen wagen sich langsam an die neuen Dialog- und Mitmachmöglichkeiten heran.

Wer nicht verlieren will, muss die digitalen Medien nutzen

Die Zukunft sieht also gar nicht so düster aus. So planen auch über 90 Prozent der Befragten, ihre Ausgaben für digitale Medien zu erhöhen. Dies ist aber auch dringend nötig, denn wie die Studienautoren zusammenfassen:

Marketingentscheider, die den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen ihre Kompetenzen und Kapazitäten im Bereich digitale Medien zügig stärken. Denn Marken, die digitale Kanäle nicht intensiv nutzen, haben über kurz oder lang keine Chance, für medial emanzipierte Verbraucher attraktiv zu bleiben.

Passend zu diesem Zitat auch die fünf Thesen im Bernetblog.

[via]

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