Online-Werbeumsatz steigt weiter an

Date: 3. September 2010 Kommentare: 0

Kürzlich verkündete das Unternehmen Media Focus aktuelle Halbjahreszahlen für den Schweizer Online-Werbemarkt. Demnach wurden in den ersten sechs Monaten 210 Millionen Franken mittels Online-Werbung eingenommen.

Diese Zahlen verdeutlichen nochmals, wie wichtig und relevant Online Werbung inzwischen geworden ist. Media Focus geht sogar davon aus, dass bis Ende Jahr die 400 Millionen Franken erstmals übertroffen werden. Zwar erscheinen in der heutigen Zeit Themen wie Bannerwerbung eher ein wenig „altmodisch“ – zumindest im Vergleich zu beispielsweise zu Themen wie Mobile Werbung oder Social Media Marketing.

Dabei wird aber oft vergessen, dass mit klassischer Online-Werbung immer noch am meisten Geld verdient wird. An zweiter Stelle liegt die Suchmaschinen-Werbung. Während Display-Werbung und Google AdWords ein deutliches Wachstum verzeichnen konnten, ist dies für Affiliate Marketing nicht zu treffend. Unten stehende Grafik verdeutlicht, wie gross der Unterschied zwischen den Spendings für Affiliate Marketing und Display/Suchmaschinemarketing ist.

Media-Focus-1-2010-Werbausgaben-online2
Quelle

Gesamthaft nimmt Online-Werbung „bereits“ 6% der Einnahmen im Werbemarkt ein. Damit liegt der Anteil nun 1% höher als im letzten Jahr. Der Bereich Print nimmt jedoch im Vergleich zum Vorjahr mit 51% „nur“ noch 49% des gesamten Werbemarktes ein.

Media-Focus-1-2010-Gesamtmarkt
Quelle

Wurden Online-Marketing und Online-Werbung früher noch eher milde belächelt und von Unternehmen nur sehr zögerlich eingesetzt, so zeigen diese Zahlen ganz klar, dass sich Online-Werbung immer mehr etabliert.

Wir sind gespannt, ob die 400 Millionen Franken-Grenze wirklich überschritten wird – und wir werden Sie natürlich über neue Meldungen informieren.

[via] und [via]

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Neue Studie zur Online-Video-Nutzung

Date: 12. August 2010 Kommentare: 0

Bereits 70% der Internetnutzer schauen Online-Videos. Zu diesem Ergebnis kam das Marktforschungsinstitut Nielsen in seiner neuen Studie. Die Deutschen hingegen liegen im internationalen Vergleich auf den hintersten Plätzen.

In seiner neuen Studie “How People Watch – A Global Nielsen Consumer Report” befragte das Unternehmen 27.000 Online-Konsumenten aus 55 verschiedenen Ländern. Insgesamt sollen bereits 70 Prozent der Internetnutzer auch Videos online konsumieren. Im internationalen Vergleich ist Deutschland allerdings auf Platz 51 von 55 zu finden. Dieses Ergebnis lässt noch zu wünschen übrig. Die vorderen Plätze belegen dabei der asiatisch-pazifische Raum, Latein Amerika und der Mittlere Osten. Für die Schweiz wurden keine Zahlen bekannt gegeben.

Fernseher1

Quelle

Doch woran liegt das?

Auch auf diese Frage weiss das Marktforschungsinstitut eine Antwort. Die meisten deutschen TV-Sender sind gerade erst dabei ihre ausgestrahlten Formate auch online zur Verfügung zu stellen. Sender wie Pro7 stellen beispielsweise nur einige ausgewählte TV-Formate online. Die öffentlich-rechtlichen Sender wie ARD und ZDF hingegen stellen in ihrer Mediathek jeweils das komplette Fernsehprogramm online. Um ihr Angebot auszubauen wollen RTL und Pro7Sat1 eine gemeinsame TV-Plattform anbieten. Wird das Angebot entsprechend verbessert ist es nicht unwahrscheinlich, dass auch in Deutschland mehr Online-Videos konsumiert werden.

Allerdings sei an dieser Stelle angemerkt, dass es sich bei Online-Videos natürlich nicht nur um Videos handelt die grosse TV –Sender hochgeladen haben, sondern auch um Videos die beispielsweise über Portale wie YouTube geschaut werden.

Zusätzlich erhofft sich Nielsen von den immer wichtiger werdenden Tablet PCs nochmals einen erheblichen Schub. So besitzen immerhin bereits 11% der Internetnutzer einen TabletPC (wie beispielsweise das iPad) oder planen innerhalb des nächsten Jahres den Kauf eines solchen Gerätes.

Fazit
Sobald ein grösseres Angebot von Videos auf dem deutschen Markt verfügbar ist, ist es eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis auch die Nutzung ansteigt. Online-Videos erlauben letztendlich eine grössere Flexibilität und weil im Leben nichts umsonst ist könnte diese Entwicklung auch für das Online Video Advertising einen neuen Schub bedeuten.
Wir sind gespannt wie sich das gesamte Themengebiet weiterentwickeln wird und werden sie über jede Neuerung informieren.

[via]

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Internet als Bildungsmedium

Date: 16. Juli 2010 Kommentare: 0

InternetundBildung

Gemäss einer neuen Studie wird das Internet immer öfters als Bildungsquelle benutzt.

1‘000 Haushalte befragt, die Mehrheit nutzt das Internet zur Bildung

Der BITKOM hat 1‘000 deutschsprachige Haushalte zum Bildungsangebot im Internet befragt und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass 76 Prozent der Befragten ihre Bildung durch das Internet verbessern. Sei es durch allgemeines Wissen oder auch durch sehr spezifische Fragen, welche gerade aufgekommen sind.  Der einhellige Tenor der Befragten: Detaillierte Auskünfte über jede erdenkliche Frage findet man heute im Internet.

E-Learning wird immer wichtiger

Männliche Benutzer (68 Prozent) verbessern häufiger ihr Wissen im Internet als Frauen (56 Prozent). Junge Nutzer (71 Prozent) brauchen das World Wide Web, um ihr Allgemeinwissen auf den neuesten Stand zu bringen. In der Berufswelt  sind es 63 Prozent der Befragten, welche mehr über ihre Arbeit lernen. Hauptsächlich Fachkräfte erfahren viel über ihren Job via Fachforen oder E-Learning Tools.

Der Vorteil von E-Learning ist der, dass man Dinge lernt, welche gerade nötig sind – und nicht Stoff vorbüffeln muss. „Für Bürger und Unternehmen wird E-Learning künftig zu einem ganz selbstverständlichen Bildungsangebot.“ Sagt BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Wie nutzen Jugendliche das Internet?

Die Swisscom geht dieser Frage ebenfalls nach und hat unter www.swisscom.ch/enter interessante Infos zusammengetragen.

Und: Wie nutzen Sie das Internet?

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Darum Social Media fürs Personal Branding

Date: 8. Juli 2010 Kommentare: 0

Falls Sie zu den Skeptikern gehören, welche nichts mit Social Media anfangen können, dann sollten Sie nicht mehr weiterlesen. Falls Sie jedoch zu den Menschen gehören, welche sich noch nicht entschliessen konnten,  ob und warum Social Media gut sein sollte, dann kann Sie dieser Artikel vielleicht überzeugen.

Medien als Informationsquelle

Vielleicht mögen Sie sich noch an die Zeit erinnern, bevor wir ein Handy, einen Laptop oder ein Smartphone hatten. Und wenn das so war, dann wissen Sie bestimmt, dass unser soziales Leben draussen stattgefunden hat. Draussen, wo wir unsere Freunde und Bekannten trafen, da, wo wir die meisten Neuigkeiten erfahren haben. Mit dem Berufsleben wurde die Zeit immer weniger, in welcher wir uns draussen trafen und die Medien haben die Informationsquelle ersetzt (oder zumindest stark ergänzt…). Heute gehen wir kaum noch aus dem Haus, ohne den Wetterbericht im Radio zu hören. Wir informieren uns täglich in den Medien.

Mein „Ich“- Brand

Und weil wir heute immer häufiger am Arbeitsplatz statt draussen anzutreffen sind, informieren wir unsere Bekannten, Freunde und auch Noch-Nicht-Freunde dank Social Media übers Internet. Wir haben die Möglichkeit, uns im Internet selbst zu präsentieren. Auch wenn eine übertriebene und zu exzessive Selbstdarstellung vielleicht einen eher negativen Aspekt haben kann, so sollten Sie sie dennoch in Erwägung ziehen, ihre eigene Marke in die Welt hinaus tragen. Denn: Personal Branding ist wichtig.

Ich bin, weil ich schreibe

Personal Branding unterscheidet sich nicht sehr viel von dem Marketing für Firmen oder für Produkten. Wer nichts über sich im Internet kommuniziert, der wird im Web auch nicht gefunden – und ist damit eigentlich inexistent. Für gewisse Berufsgattungen wie zum Beispiel Kreative ist Selbstmarketing die einzige Möglichkeit, um gefunden zu werden. So lange Sie über sich selbst reden, steuern Sie, was über Sie gesagt wird. Und das ist besser als die Gerüchteküche.

So wie früher, als Sie noch nach draussen gingen.

Via

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IAB Switzerland – Branchenverband für den digitalen Werbemarkt

Date: 25. Juni 2010 Kommentare: 0

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Die Werbewoche sprach kürzlich mit Ueli Weber, Präsident des IAB Switzerland. Er stellte die Hintergründe zum IAB vor und unterhielt sich über die Themen Privacy Policy und Ausbildung&Forschung.

Hintergründe zum IAB
IAB Switzerland wurde im Oktober 2009 von 10 Gründungsmitgliedern gegründet.  IAB Switzerland ist der Branchenverband für den Online- und digitalen Werbemarkt. Die Organisation teilt sich in fünf Fachbereiche auf. Diese sind: Standards, Research, Ausbildung, Kommunikation und Public Affairs. Bereits heute hat die Organisation 50 Mitglieder, bestehend aus Firmen und einzelnen Experten der Online-Branche.

Thema Privacy Policy
Einer der Kernaufgaben des Verbandes ist es, nationale Standards für die Online-Branche zu erarbeiten.  Es ist wichtig, dass es in einem solch neuen Gebiet Richtlinien gibt, an die man sich halten kann. Auf der Homepage des IAB wurden bereits zwei Richtlinien verabschiedet.  Diese werden selbstverständlich  den Richtlinien von IAB Europe angepasst. IAB Europe in Brüssel ist ebenfalls dabei, eine Privacy Policy zu entwickeln und zu verabschieden. Die Politiker müssen darüber informiert werden, welche Chancen und welche allfälligen Risiken die Online-Werbung mit sich bringen kann.

Ausbildung&Forschung
Gemäss Ueli Weber fehlt es noch an Nachwuchs in der Online-Branche, darum bietet IAB Switerzland in Zusammenarbeit mit dem SIB ab Herbst den Lehrgang „Certified Digital Marketing Expert IAB/SIB“ an.  Auch möchte sich IAB Switzerland intensiver mit Marktforschung beschäftigen.  Die neuen Medien verändern sich täglich und die Marktforschung hängt leider hinterher. Die aktuellste Studie wird eine Studie zur Wertschöpfung von Online-Werbung sein. Sie geht der Frage nach: Wie viel bringt Online-Werbung?

Wer Mitglied werden möchten, kann sich unter www.iabswiterland.ch anmelden.

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Social Media-Werbung wird 2010 weiter zunehmen – zumindest in Deutschland

Date: 3. Juni 2010 Kommentare: 1

Der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) ist die Interessenvertretung für Unternehmen im Bereich interaktives Marketing, digitale Inhalte und interaktive Wertschöpfung in Deutschland. Dieser befragte eine Woche lang Unternehmen aus der digitalen Wirtschaft zu Trends bezüglich Social Media. Und kam zu folgenden Ergebnissen:

Markenkommunikation und PR an der Spitze

Über 80 Prozent der Befragten der „Trend im Prozent“-Studie sprechen für ein höheres Budget im Bereich Social Media im Jahr 2010. Teilnehmende Agenturen geben an, Social Media-Aktivitäten vor allem in den Bereichen Markenkommunikation sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit vermehrt umgesetzt zu haben. Ebenfalls verstärkt wurden Social Media-Massnahmen in den Bereichen CRM und Sales.

Online- und Mobile-Budgets steigen weiter

Neben Online-Werbung im Social Media-Umfeld sollen auch die Investitionen in Online-Werbung insgesamt und Mobile-Werbung weiter zulegen. Eher stagnierend oder abnehmend sehen die Befragten die Entwicklung von TV-, Radio- und Print-Werbung in diesem Jahr.

Wie schätzen Sie die Entwicklung im Bereich Social Media dieses Jahr in der Schweiz ein?

(via)

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Schweizer E-Commerce im Aufwind

Date: 27. Mai 2010 Kommentare: 1

Im Auftrag von Datatrans, dem führenden Payment Service Provider für den Schweizer Online-Handel, führte das Competence Center E-Business Basel der Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW eine jährlich wiederholte Studie zum Schweizer Business-to-Consumer-E-Commerce durch.

Langzeitstudie

Gut zehn Jahre sind die ältesten Webshops der Schweiz bereits online, die erfolgreichsten Anbieter sind bekannte Handelsmarken geworden. E-Commerce hat nicht nur dem katalogbasierten Distanzhandel das Wasser abgegraben, er gewinnt weiterhin Marktanteile zu Lasten des stationären Verkaufs. So gering der Anteil an den gesamten Konsumausgaben auch noch ist, es ist offensichtlich, dass E-Commerce ganze Branchen verändern kann.

Für das vergangene Jahr weist der Report ein durchschnittliches Umsatzwachstum von 14 Prozent aus. Dieses Plus liegt deutlich über dem der privaten Konsumausgaben als Ganzes von etwa einem Prozent. Allerdings setzte sich der Wachstumsrückgang der Vorjahre beschleunigt fort: 2008 lag das durchschnittliche jährliche Wachstum noch bei 26 Prozent, 2007 bei 29 Prozent und 2006 gar bei 34 Prozent. Von 21 Unternehmen mussten 2009 fünf einen Umsatzrückgang hinnehmen.

Google nicht wegzudenken

Die befragten Anbieter sind ausnahmslos der Meinung, dass sich E-Commerce in den kommenden fünf Jahren überproportional entwickeln wird. Sieben Studienteilnehmer erwarten in ihrem Markt bis 2015 eine Erhöhung des E-Commerce-Anteils um 50 bis unter 100 Prozent im Vergleich zu 2009. Zehn Personen gehen gar von einer Verdoppelung oder Vervielfachung aus.

Ob dies gelingt, hänge vor allem auch von Google ab, da die Suchmaschine quasi als Vermittler wirkt. Bei vielen Anbietern liegt der Anteil der Kunden, die via Google zu ihnen kommen, zwischen 20 und 40 Prozent. Ein weiteres wichtiges Hilfsmittel sei die elektronische Kundendatenverwaltung. Mit Hilfe dieser lassen sich Angebote und Services besser auf die Käufer abstimmen.

Via  & Via

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Ist personalisierte Online-Werbung sinnvoll?

Date: 21. Mai 2010 Kommentare: 0

Kürzlich wurde eine interessante Studie von W3B veröffentlicht, welche sich mit der Reaktion von Usern auf personalisierte Werbung beschäftigt.

In der Studie von W3B wurden 120.000 deutschsprachige Internet-User über ihre Meinung zu persönlicher Werbung und personalisierten Produktempfehlungen im Internet befragt.

Die zentrale Erkenntnis: Die persönliche Produktempfehlung wird sehr geschätzt, das Kaufverhalten wird sogar beeinflusst.

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Einen markanten Unterschied bemerkt man bei der personalisierten Online-Werbung. Je nach Betrachtungs-Perspektive erfreut sich diese keiner sehr hohen Beliebtheit. Die Hälfte der Befragten signalisierten nämlich eine negative Einstellung gegenüber personalisierter Werbung.personalisiert_werbeformen_studie-2

Ein weiterer Teil der Studie gibt an, dass sich die User durch personalisierte Online-Werbung beobachtet fühlen. Das fehlende Sicherheitsgefühl des Datenschutzes ist oft der Grund für die Ablehnung von derartigen Werbeformen.

Das Fazit: Von Internet-Nutzern publizierten Produktempfehlungen beeinflussen das Kaufverhalten. Personalisierte Online-Werbung macht natürlich Sinn, sie muss aber richtig eingesetzt werden.

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Quartalsbericht zum Zustand des Internet

Date: 4. Mai 2010 Kommentare: 0

Akamai Technologies gibt im jüngsten „Bericht zum Zustand des Internet“ einen interessanten Einblick über das vierte Quartal des Jahres 2009. Das Dokument enthält einen spannende Statistiken bezüglich Online-Attacken, der Verbreitung von Breitbandanschlüssen, den übertragenen Datenvolumina und weiteren Themen.

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Die wichtigsten Trends

Wie schon in den vorangehenden Berichten, gehört das Rating über die „schnellsten Länder“ zu den besonders interessanten Themen. Die durchschnittlich schnellsten Verbindungen zum Internet stehen in Südkorea, gefolgt von Hong Kong und Japan. Auch im Städte-Ranking liegen die Asiaten vorne – von den 100 schnellsten Städten liegen 62 in fernen Osten, davon 48 alleine in Japan. Die Schweiz landet trotz einer marginalen Abnahme des Speeds mit 5.1 Mbps auf dem guten zehnten Platz.

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Konnektivität – die Schweiz ist top

Eine massive Anpassung bezüglich der Konnektivität kann vor allem bei kleinen Ländern wie der Schweiz, Monaco oder Belgien beobachtet werden. 91% der Leitungen in der Schweiz verfügen über eine Übertragungsrate von 2 Mbps (!). Im Laufe des vierten Quartals 2009 beobachtete man bei 96 Ländern Übertragungsraten unter 1 MBit/s. Ein Rückgang zu den 103 im vorangegangenen Quartal gemessenen Ländern dieser Kategorie ist offensichtlich. Allerdings verringerte sich die Zahl der Länder, die sich mit einer Geschwindigkeit von unter 100 KBits zufrieden geben mussten gegenüber dem 3. Quartal 2009 von sieben auf drei.

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Weitere interessante Ergebnisse können auf der State Of The Internet Site von Akamai eingesehen werden.

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Studie: Das Internet hat positiven Einfluss auf Lebensqualität

Date: 23. April 2010 Kommentare: 0

Die neue Bitkom Studie behandelt die Aussagen von 1‘000 Personen ab 14 Jahren zum Thema Internet und kam zu der Erkenntnis, dass neun von zehn Befragten das Web einen klar positiven Einfluss auf die Lebensqualität hat. 96% der Surfer sehen einen Gewinn dadurch, dass sie jederzeit  die Möglichkeit zum Auffinden nützlicher Informationen haben.

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Die wahrgenommenen Vorteile sind vielfältig

Das Internet wird aber nicht nur als beliebte Quelle für allgemeine Informationen wahrgenommen, sondern scheint für die Benutzer auch in puncto Flexibilität und Unterhaltung einiges zu bieten. Eine Effizienzsteigerung durch eine erhöhte Produktivität und ein besseres Zeitmanagement sind weitere Punkte, welche sowohl einen Einfluss auf das Privatleben, als auch auf die Geschäftsbeziehungen der Individuen haben. Erstaunlich ist ausserdem die Erkenntnis, dass die wahrgenommenen Vorteile bei sämtlichen Altersgruppen sehr ähnlich ausfallen. Diese Bereicherung geht soweit, dass acht von zehn Befragten sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen könnten.

Das Web als Drehscheibe

Neben den bereits erwähnten Vorteilen wurden weitere Punkte wie etwa der Einfluss des Internets auf die individuelle Allgemeinbildung oder das Netzwerk an persönlichen Kontakten erwähnt. Rund 64% der Teilnehmer geben an, dass sie den eigenen Wissenshorizont bezüglich anderer Länder und Kulturen online erweitern konnten. Im Zusammenhang mit Social Media werden Kontakte auf der ganzen Welt geknüpft und gepflegt. Ratingportale machen den Markt ein wenig transparenter und erlauben es den Benutzern, sich bereits vor einem Kauf ausführlich über ein Produkt informieren zu können.

Das Internet ist toll – aber noch längst nicht alle haben Zugang

Während bei den Alterssegmenten der jüngeren Generationen beinahe alle Individuen regelmässig im Web surfen, tut dies bei den Senioren ab 65 Jahren nur rund ein Drittel. Es besteht also vor allem bei älteren Menschen ein Nachholbedarf, da diese ja genauso von den Vorzügen des Internets profitieren könnten.

[via]

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