Facebook schafft den Einstieg unter die Top Ten Brands bei Videostreams

Date: 28. Oktober 2009 Kommentare: 0

Online-Video-Advertising bleibt weiterhin das Schlagwort, wenn es um die gezielte und akzeptierte Weise geht, Online zu werben.  Die steigende Anzahl an Streams und Unique Viewers verdeutlichen diese Entwicklung umso mehr. 

Nielsen

Gemäss jüngster Studie von Nielsen Online ist dabei die Anzahl an Online-Video-Nutzer in den USA im Jahresvergleich zum September über 12% gestiegen. Zugleich stieg auch die Zeit, die die Nutzer mit Online-Videos verbringen, um 25% an.

Bei der Anzahl Streams ist Branchenriese YouTube weiterhin mit Abstand führend, vor Hulu und Yahoo!. Dies obwohl die Total Streams sowie auch Unique Viewers gegenüber August von YouTube gesunken sind.

Facebook hat dank seinem Fokus auf Online-Videos mit Live-Streams in Zusammenarbeit mit Ustream sowie auch der Vereinfachung des User-Content Up- und Download den Einstieg in die Top Ten Brands bei Videostreams geschafft. Mit über 23 Millionen Unique Viewers landet Facebook sogar auf Platz 3 der Top Online Brands.

Betrachtet man die Entwicklung unter dem Fokus der Beliebtheit von TV-Inhalten im Internet sowie auch die Werbewirksamkeit und Kontaktqualität der Online-Videos, so ist der Trend für Werbende klar ersichtlich: Es gilt der gezielte Einsatz der Online-Werbemittel wie Overlay Ads oder Pre-Rolls in beliebten Video-Contents, also TV-Inhalte und weitere professionell hergestellte Online-Videos. Somit kann man die Werbewirkung auf den beworbenen Brand besser steuern und muss auch keine negativen Auswirkungen befürchten, wie z.B. bei nutzergenerierten Online-Videos. Dieser Trend zeigt sich auch im Hinblick auf die Werbemöglichkeiten von Mobile Videos, gemäss einer Studie von comScore, da viele Nutzer die gleichen Angebote auf ihrem Smartphone wie über ihren PC nutzen.

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Internet wird dem Fernsehen den Rang ablaufen

Date: 28. April 2009 Kommentare: 0

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Nun kommt es also noch schlimmer für das klassische Fernsehen: Gemäss der Studie  «Europe Logs on: Internet trends of today & tomorrow» von Microsoft wird das Internet bei anhaltendem Trend das Fernsehen im Jahr 2010 im europäischen Raum bezüglich Nutzungsdauer überholen.

Darüber gemunkelt und diskutiert wurde schon oft, ob und wann das Internet das Fernsehen bezüglich durchschnittlicher Nutzungsdauer überholen wird. Der Trend war bis dato klar: Immer mehr Videos und Sendungen werden über das Internet konsumiert. Nun soll aber das Ganze noch weiter und schneller gehen als erwartet: Das Internet soll schon im Jahr 2010 das Medium «Nummer eins» werden. Soziale Netzwerke tragen einen Grossteil zu diesem schnellen Wachstum bei, vor allem aber auch Websites mit Nachrichten- und Informationsinhalten. Immer wie wichtiger wird in Zukunft auch die mobile Internetnutzung.

Hier die wichtigsten Prognosen mit Zahlen aus der Studie:

• Microsoft prognostiziert, dass in den kommenden vier Jahren fast die Hälfte (48 Prozent) aller Mobiltelefonbesitzer auf Internetinhalte mobil zugreifen werden. Heute wird das Internet zu 95 Prozent noch über einen herkömmlichen PC genutzt. Allgemein wird eine grosse Verlagerung des Internets auf externe Geräte wie beispielsweise Spielkonsolen oder eben Mobiltelefone erwartet. Unterstützung liefert dabei das vorhergesagte Zehn- Prozent-Wachstum (auf rund 171 Millionen Geräte) des Smartphone-Marktes.

• In der Zielgruppe der 18- 24-Jährigen nimmt der PC schon zu einem grossen Teil die Rolle des Fernsehers ein: 42 Prozent dieser Personen sehen sich Fernsehformate über den Computer an. 14 Prozent gaben sogar an, gar nicht mehr „klassisch“ fernzusehen.

• Die Anzahl der Stunden, die jeweils durchschnittlich pro Woche vor dem Fernseher verbracht werden, liegen seit Jahren konstant bei 11,5 Stunden. Die durchschnittliche Nutzung des Internets wird für nächstes Jahr auf 11,2 Stunden geschätzt. Diese Zahl ist jedoch in stetigem Wachstum. Besonders durch die Nutzung der Sozialen Netzwerke wird diese Zahl in der nächsten Zeit noch steigen.

Wie werden wir wohl in Zukunft fernsehen? Und wie lange kann sich der „klassische“ Fernseher noch halten?

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Sind YouTube, Facebook, Twitter & Co. profitabel?

Date: 14. April 2009 Kommentare: 1

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Die Video-Plattform YouTube wird dieses Jahr einen Verlust von bis zu einer halben Milliarde US-Dollar einfahren. Dies sagt ein Analyst der Credit Suisse voraus. Andere Plattformen wie Facebook und Twitter kämpfen mit ähnlichen Problemen.

Analyst Spencer Wang, Analyst der Credit Suisse im Bereich Medien und Internet, prophezeit dem Online-Video-Anbieter eine düstere Zukunft. Obwohl YouTube, wie andere Web 2.0-Plattformen weiterhin steigende Nutzerzahlen verzeichnen kann (auch wenn keine offiziellen Zahlen herausgegeben werden: über 100 Millionen Videos sind auf der Plattform zu finden), so sind die Finanzen ein existenzielles Problem. Da das Videoportal (bis dato) kostenfrei benutzt werden kann und konstant immense finanzielle Aufwände verbucht werden (Löhne für Mitarbeitende, Strom, Urheberrechtsklagen, …), steht ein langfristiges Überleben von YouTube weiterhin in den Sternen. Diese Finanzprobleme können mit knapp 240 Millionen US-Dollar Werbeeinnahmen niemals gedeckt werden.

Auch anderen geht es nicht besser…

Ähnliche Probleme plagen auch das Soziale Netzwerk Facebook: Obwohl die Benutzerzahlen weiterhin explodieren (über 175 Millionen User sind angemeldet), fehlt immer mehr die finanzielle Grundlage; das meiste Geld der Werbeeinnahmen wird durch interne Kosten verschlungen.

In die gleiche Richtung geht es mit der Microblogging-Plattform Twitter: Weil das Netzwerk gegenwärtig einen riesigen Ansturm verzeichnet (über sieben Millionen Registrierte, kann die Technik oftmals nicht mehr mithalten und es kommt zu Ausfällen.

Das Finanzproblem von Twitter könnte sich aber auch bald lösen: Gerüchte über eine mögliche Übernahme durch Google werden immer lauter.

Was wären mögliche Lösungen?

Youtube:

• Müsste YouTube über Premium-Accounts – beispielsweise für Unternehmen – spezielle Features anbieten?

Facebook

• Vermutlich wird es keinen anderen Weg geben, mehr Einnahmen zu erzielen, indem Teile der Plattform, respektive gewisse Zusatz-Services kostenpflichtig gemacht werden. Eine Möglichkeit wäre vielleicht ein ähnliches Modell wie bei der Business-Plattform Xing: User können auswählen, ob sie eine kostenfreien Account mit limitierten Funktionalitäten oder die kostenpflichtige Premium-Version möchten.

Twitter

• Die Übernahme durch Google würde zwar für zusätzliche Liquidität sorgen, aber ein neues Business-Modell ist damit noch nicht erfunden. Vielleicht könnte die Plattform dann allerdings über AdWords finanziert werden? Allerdings hat der Kauf von YouTube durch bis dato auch nicht dazu geführt, dass die Plattform profitabel wurde.

Soziale Netzwerke erleben gegenwärtig einen regelrechten Boom. Spannend bleibt die Frage, ob sich der Traffic und die Profile künftig monetarisieren lassen – und wie die einzelnen Plattformen die Probleme angehen werden. Wie sieht die Web 2.0-Welt wohl in ein paar Jahren aus?

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Mobile Soziale Netzwerke im Trend

Date: 12. Februar 2009 Kommentare: 0

Soziale Netzwerke wie z. B Facebook oder Myspace erfahren seit Monaten einen starken Boom. Eine Analyse der Internet-Marktforschungsunternehmung comScore über den europäischen Markt zeigt, dass Soziale Netzwerke immer häufiger auch mobil genutzt werden.

Während der Zugfahrt noch schnell die Ferienfotos vom Arbeitskollegen auf Facebook betrachten oder sich über den neusten Klatsch und Tratsch informieren – die mobile Nutzung von Social Networks wird immer beliebter. Betrachtet man die Zahlen der Analyse von comScore, so sticht dies sofort ins Auge: Während im November 2007 noch ungefähr 4,8 Millionen Westeuropäerinnen und Westeuropäer die mobilen Netzwerke nutzten, so liegt die Zahl der User im November 2009 schon bei ca. 12,1 Millionen, dies ist eine Zunahme von rund 152 Prozent. Grossbritannien verzeichnet dabei die meisten Zuwächse. Dazu beigetragen hat sicherlich auch die europäische Markteinführung des Apple-Gerätes iPhone, das durch einfache Technik besticht und dadurch auch weniger Technik-Begeisterten den einfachen Einstieg in die mobile Internetwelt ermöglicht.

Gemessen an der Gesamtzahl der deutschen Mobilfunknutzerinnen und Mobilfunknutzer verwenden zwar nur 3,3 Prozent User mobile Soziale Netzwerke (Vergleich GB: 9,2 Prozent), aber 39,1 Prozent der Personen, welche das Web mobil besuchen, verwenden ihren Zugang ausschliesslich für Social Networks. (GB: 46,5 Prozent)

Generation Millenium

Besonders 14- bis 20-Jährige nutzen oft und gerne mobile soziale Netzwerke, für z. B Foto- und Video-Sharing, Games, Blogs oder Instant-Messaging. Zu diesem Schluss kommt eine Studie des Marktforschers In-Stat. Ihre Prognose sagt 229,5 Millionen mobile Abonnenten weltweit bis 2012 voraus.

Probleme und Gefahren mobiler Social Networks

Der mobile Gebrauch von Sozialen Netzwerken bringt aber auch einige Gefahren und Probleme mit sich:

  • Sicherheitslücken: 93 Prozent aller 25- bis 34-jähriger deutscher Mobilfunknutzer wurden schon mit Handy-Spam konfrontiert. Sie wurden dabei aufgefordert, eine kostenintensive Nummer anzurufen oder dubiose Websites wurden verlinkt. 12 Prozent dieser User wurden schon Opfer eines Phishing-Versuchs (Aufforderung, sensible Daten wie z.B. Passwörter, Kreditkartennummern, … zu senden). Dies führt zu einem starken Vertrauensverlust der Kundinnen- und Kunden.
  • Wie verdient man Geld mit sozialen Diensten? Viele Anbieter und Entwickler wissen nicht, wie sie zu Geld kommen können. Jill Meyers, In-Stat, sieht drei Möglichkeiten: Premium-Upgrades, Werbung und Abonnentendienste.

Fazit

Mobile Social Networks können in Zukunft sicherlich noch mehr Geld verdienen, besonders durch den prognostizierten grossen Zuwachs an neuen Usern. Jedoch müssen die Anbieter und Entwickler sich noch vermehrt um die virtuelle Sicherheit kümmern.

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Online-Werbemarkt trotz abflauender Weltkonjunktur auf Wachstumskurs?

Date: 15. Oktober 2008 Kommentare: 0

Online Werbemarkt Grafik Entwicklung weltweit

Eito lässt verlauten, der weltweite Markt für Online-Werbung werde in diesem Jahr einen neuen Rekordwert erreichen.

The international market for online advertising is reaching a new record level. According to the latest data of the international market research agency EITO, global turnover with advertisement banners, sponsored links and other online advertising formats is expected to increase in the current year by 23%, to 31.7 billion Euro.

Der Markt für Online-Werbung soll allso trotz Krise und rückläufiger Konjunktur wachsen. Hoffen wir’s! Es könnte ja auch sein, dass die Budgets bei anderen Marketing- und Kommunikationsinstrumenten gekürzt werden?

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Social Networking boomt

Date: 3. Juli 2008 Kommentare: 0

Social Networking ist aktuell ein omnipräsentes Thema. Besonders in Deutschland: Kürzlich liess die Bitkom verlauten, dass mittlerweile neun Millionen Deutsche vom Social-Networking-Fieber erfasst sind. Und: Sogar die Bild schreibt darüber

Es ist aktuell schwierig, den Überblick zu wahren. Gerade auch in der Schweiz. Das neue Whitepaper «Social Networking – Plattformen und Potenziale» versucht da etwas Ordnung in die Sache zu bringen. Hier eine kurze Vorschau:

Das Whitepaper kann hier bestellt werden:

Fragt sich nur, wie das Social Network der Zukunft aussieht – und wie sich Social Networking entwickeln wird.

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Mobiles Internet wird auch für Private bezahlbar

Date: 23. Januar 2008 Kommentare: 4

Am Montag dieser Woche fand sich ein Artikel im Tages Anzeiger über den drahtlosen Internetzugang via Laptop. Fazit: Dank den sinkenden Preisen ersetzt mobiles Internet immer mehr den herkömmlichen Zugang über das Festnetz.

Sunrise mit Pionierrolle

Seit Sunrise im August letzten Jahres ihr «Take Away», den mobilen Zugang zum Internet für den Laptop, auf dem Markt haben, hat sich die Menge der transportierten Daten im schnellen Handynetz von Sunrise verfünffacht. Ein voller Erfolg also. So benutzen neun von zehn Sunrise-Kunden, die mit dem Laptop ins Internet gehen, das Take Away-Produkt. Innert Minuten kann das Modem in Betrieb genommen werden – ist demzufolge einfach einzurichten. Vor allem für sporadische Nutzer ist der Preisplan von «Take Away» attraktiv: Neben einer monatlichen Grundgebühr zahlt man eine Tagespauschale von CHF 3.50, wenn man das Internet nützt.

Swisscom und Orange ziehen nach

Auch Swisscom und Orange steigen nun auch in das Geschäft des mobilen Internets für Private ein. Dass es sich lohnt, zeigte sich bei Sunrise: In den vier Monaten nach dem Launch des Take Away-Produkts hat Sunrise damit neun Mal mehr Kunden geholt als mit den auf Geschäftskunden ausgerichteten Angeboten in den letzten zwei Jahren. Beide Anbieter bringen nun sehr ähnliche Angebote.

Der Boom beginnt erst

Der Aufschwung scheint folglich noch lange nicht zu Ende zu sein. Für Mike Robert, Telekom-Spezialist des Marktforschungsinstitut Informa, ist klar:
Der Markt für mobiles Breitband-Internet wird in den nächsten fünf Jahren regelrecht explodieren. Die Zahl der Abonnenten von mobilem Breitband-Internet übersteigt die der Festnetznutzer bereits im Jahr 2011.

Laut Roberts ist der Datenverkehr übers Internet ein Zukunftsmarkt, den die Anbieter nicht verpassen dürfen. Denn

… die Substitution von Festnetz durch den Mobilfunk wird hier genau so stattfinden, wie es bei der Sprachtelefonie der Fall war. Die Festnetzanbieter müssen darum reagieren.

Die Aussichten sind rosig, die Anbieter entzückt. Für die Konsumenten ist nur noch zu hoffen, dass die Preise weiter sinken – was sicher mehr Nutzer generieren würde.

Eindrückliche Zahlen bestätigen den Trend

Wie der Artikel von Tages Anzeiger schreibt, haben 90‘000 Kunden bei der Swisscom einen mobilen Internetzugang via Laptop abonniert.

Mitte letzten Jahres boten weltweit bereits 200 verschiedene Anbieter den mobilen Internetzugang an und versorgten damit 50 Millionen Kunden. Zum Vergleich: Weltweit sind 1.23 Milliarden Menschen via Festnetz online.

3.9 Prozent aller Internet User nutzen demnach einen mobilen Internetzugang. Wie ich bereits einmal geschrieben habe, greift in der Schweiz ca. ein Viertel aller Handybenutzer via Mobiltelefon auf das Internet zu.

Mittelfristig macht es wohl keinen Unterschied mehr, wie man ins Internet gelangt.

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