Neues Online-Magazin: estrategy

Date: 23. Dezember 2009 Kommentare: 0

Passend zur Weihnachtszeit beschenkt uns die Seite estrategy-magazin.de mit einem kostenlosen eMagazin, das quartalsweise publiziert wird. Dabei werden interessante Themen in den Bereichen eCommerce, Web-Trends, Online-Marketing und Web-Entwicklung begutachtet und erläutert.

estrategy

Das eMagazin legt in jeder Ausgabe einen anderen Schwerpunkt. In der ersten Ausgabe liegt der Fokus auf eCommerce, insbesondere die eCommerce-Lösung Magento, eine Open Source Shopsoftware mit bereits über 1.1 Millionen Downloads. Unter anderem werden dabei folgende Punkte betrachtet:

Wem die 20-seitige Leseprobe gefällt, kann das eMagazin nach Registrierung kostenlos herunterladen. Sofern die Registrierung bis zum 24.01.2010 erfolgt, nimmt man gleichzeitig am aktuellen Gewinnspiel mit attraktiven Preisen teil. Es lohnt sich also, einen Blick zu riskieren und gleich noch bei Twitter zu followen :-) [via Online Marketing Report]

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Zukunftsperspektiven des mobile Marketings

Date: 14. November 2009 Kommentare: 0

Noch wird überwiegend mit PCs und Laptops gesurft. Dennoch steigt die Beliebtheit des mobilen Surfens dank aktuellen Smartphones und Provider-Flatrates. Gemäss der Millward Brown Gruppe gilt es, mobile Marketing in den Kampagnenmix einzuflechten, um dessen Potential am besten zu nutzen.

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Mobile Marketing hat noch längst nicht die Reichweite wie das Internet oder klassische Medien. Dennoch beherbergt es enormes Potential: Die Analyse aus 34 Studien, die die Effektivität von mobilen Ads untersuchten, zeigt auf, dass über 90% der Befragten das mobile Internet mindestens einmal pro Woche benutzen. Ebenso konnte aufgezeigt werden, dass beim beworbenen Brand die Markenbekanntheit sowie das Kaufinteresse des Kunden positiv beeinflusst werden.

Eine eigene aktuelle Studie von hipcricket bestätigt diesen Trend. So gaben über 40% an, die Webseite ihres Lieblings-Brands mindestens einmal mit ihrem Handy besucht zu haben. Und auch die Wirkungskraft von Handy-Informationen konnte bestätigt werden: Ganze 94% der Befragten konnten sich erinnern, was in ihrer letzten Benachrichtigung angepriesen wurde, die Hälfte davon sogar welche Marke oder Anbieter.  

Zukunftsaussichten
Die Nachfrage nach mobilen Inhalten wird gemäss weiterer Studien auch weiterhin steigen; so geht man in der aktuellen Studie von eMarketer davon aus, dass im Jahr 2013 ca. 50% der Mobiltelefonbesitzer mindestens einmal im Monat damit ins Internet gehen werden. Dies unter Berücksichtigung aktueller Verkaufszahlen von Smartphones sowie die erhöhten Investitionen im Mobile-Bereich. Dabei geht man bei eMarketer davon aus, dass das Nutzungsverhalten des Mobile Internet sich immer mehr dem herkömmlichen Internet anpassen wird. Dementsprechend verhält es sich auch mit den bereitgestellten Inhalten: Dominieren vorerst noch kostenpflichtige Inhalte den Markt, sieht man den Trend zu kostenlosen, werbefinanzierten Angeboten sowie auch Hybridformen beider Varianten.

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Das Mediengeschäft im Umbruch: Impressionen einer Konferenz

Date: 2. Juli 2009 Kommentare: 0

Gestern durfte ich die Konferenz “Verlag 3.0 – Geschäftsmodelle für den digitalen Verlag” in München besuchen. Ich möchte mit diesem Blogeintrag eine kurze Zusammenfassung der Referate machen und in den kommenden Wochen vertieft auf einzelne Aspekte zur Veränderung der Medienbranche eingehen.

Einleitung
Die Konferenz zum Umbruch in der Medienbranche wurde mit markigen Zitaten eingeleitet; “Wir müssen uns jetzt sehr entschlossen von jener Medienwelt verabschieden, in der wir alle gross geworden sind – sie kommt nicht wieder” (Phillipp Welte, Burda-Vorstand), “You get lousy pennies on the web” (Hubert Burda) oder “Drei Beteiligte, aber nur zwei verdienen: Die Netzbetreiber und die Suchmaschinenanbieter. Die Contentanbieter gehen weitgehend leer aus” (Christoph Keese, Public Affairs Springer). Bereits mit diesen Aussagen wurde der Kern des Problems angesprochen: Die reine Inhaltsübermittlung wird in Zukunft kein gewinnbringendes Geschäftsmodell mehr sein. Doch wie können neue Geschäftsmodelle aussehen und wie verändert sich die Wertschöpfungskette? Auf den ersten Teil der Frage gibt es noch keine endgültigen Antworten. Die neue Wertschöpfungskette lässt sich jedoch bereits jetzt in Umrissen aufzeichnen:

Produktion: Die Macht liegt beim User
Der User steht im Mittelpunkt und kann sich aktiv ins Medium einbringen. Somit wird der Konsument gleichzeitig zum Produzent. Einerseits kennen wir diese Entwicklung bereits durch die Web 2.0 Angebote (YouTube, Blogs usw.). Andererseits wird die künftige Medienproduktion durch eine starke Personalisierung geprägt sein (z.B. Personal News). Die Macht der Verlage ist somit gebrochen. In Zukunft muss ein Medienunternehmen verstärkt Beziehungsmanagement betreiben statt lediglich Inhalte zu übermitteln.

Distribution: Alles wird digital
Tote Bäume sind tot…Zwar wird Print in absehbarer Zukunft nicht sterben. Der Trend zu digitalen Medienkanälen wird sich jedoch weiter verschärfen (siehe Beispiel Kindle). Eine Mehrkanalstrategie ist für grosse Verlage in Zukunft deshalb praktisch unumgänglich. Dennoch lohnt es sich nicht für jeden Verlag auf eine Mehrkanalstrategie zu setzen. Dadurch wird sich der Markt verschärft in multimediale Grossverlage und kleine (spezialisierte) monomediale Medienunternehmen aufsplitten.

Konsum: Always On(line)
In Zukunft werden wir Medieninhalte nach dem Motto “egal wann, egal wo und egal wie” konsumieren. Somit steht künftig nicht mehr das Medium sondern der Inhalt im Vordergrund. Das Medium wird dadurch vom Inhalt getrennt und mit den Endgeräten (iPod, Kindle usw.) kommt eine neue Komponente in der Wertschöpfungskette hinzu. Zudem werden wir durch die Informationsflut künftig Inhalte scannen statt lesen und Medienprodukte teilweise nur noch häppchenweise konsumieren (z.B. nur gewisse Kapitel eines Buches). Die Medienunternehmen können sich durch Filtern und intelligentes Aggregieren von Inhalten in diesen Prozess einbringen.

Zum Schluss
Es werden in Zukunft nur die Medienunternehmen überleben, die bereit sind sich der Veränderung anzupassen und neue Geschäftsmodelle entwickeln.

 

Nach dieser schweren Kost gönnte ich mir im nächstgelegenen Biergarten ein Mass Weissbier.

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Erhöhte Werbewirkung dank Verknüpfung multimedialer Elemente – „Crossmedia“

Date: 23. Juni 2009 Kommentare: 0

Um eine bestimmte Zielgruppe effizient und erfolgreich anzusprechen, reicht es zur heutigen Zeit nicht mehr, „bloss“ Werbeplakate auszuhängen oder Fernsehspots zu senden. Um Werbeerfolge zu erzielen, wird es immer wichtiger, die vorhandenen Ressourcen gleichzeitig zu nutzen und miteinander zu verknüpfen – „Crossmedia“ eben. Was steckt hinter diesem Begriff?

Die Zeiten, in denen der alleinige Einsatz von klassischen Werbeelementen wie beispielsweise Fernsehspots oder Inseraten in Printmedien für das Erzielen eines erfolgreichen Werbeeffekts ausreichten, sind vorbei – denn: Die Möglichkeiten, ein Objekt zu bewerben, sind heute weitaus vielfältiger, speziell dank der Popularität des Internets.

Was ist „Crossmedia“?

Eine Zielgruppe wird am einfachsten dort erreicht, wo sie sich aufhält – besonders das Internet, nicht zuletzt dank dem kräftigen Boom von Sozialen Netzwerken wie beispielsweise Facebook oder Xing, entwickelt sich zunehmend zu einer Art „Lebensraum“. Um mit einer Werbekampagne möglichst viele Personen einer Zielgruppe zu erreichen, ist es heutzutage praktisch unabdingbar, verschiedene Werbemittel parallel zueinander einzusetzen und untereinander zu verknüpfen – Werbung mittels einer crossmedialen, also „medienübergreifenden“ Kampagne.

Ein mögliches Beispiel könnte so aussehen:

Die Firma XY plant die Einführung eines neuen Modegetränks: Ansprechen möchte man junge, ausgehfreudige Erwachsene im Alter von 18 bis 25 Jahren – wie kann diese Zielgruppe am effizientesten und erfolgreichsten erreicht werden? Hier ist der Einsatz von crossmedialen Elementen wichtig:

• Der Trend ist, wie verschiedene Studien belegen, eindeutig: User verbringen eher Zeit im Internet, als vor dem Fernseher – wichtig scheint, besonders weil ein eher junges Zielpublikum angesprochen werden möchte, das Hauptmerk auf das Internet, also Online-Werbung, zu legen.
• Social Media: Plattformen wie das Videoportal YouTube oder das Soziale Netzwerk Facebook gehören, wie verschiedenste Zahlen belegen, in der Schweiz, als auch weltweit zu den beliebtesten Websites – durch den werbetechnischen Einsatz der jeweiligen Plattformen kann eine grosse Personenmasse erreicht werden – die durch die vorherrschenden Kontaktnetze entstehende virale Werbewirkung sorgt für eine Art „Multiplikatoreffekt“.
• Printmedien: Durch beispielsweise die Schaltung von Werbeanzeigen in kostenlosen Tageszeitungen, welche in grosser Zahl verteilt werden, können weitere Personen für das Werbeobjekt sensibilisiert oder ein verstärkender Eindruck vermittelt werden. Wichtig ist, dass solche Inserate im Sinne von Crossmedia auf eine Internetpräsenz verweisen.
• Promotionsanreize wie beispielsweise originelle Wettbewerbe wirken verstärkend und erzeugen ebenfalls eine Viralität.

Multiplikationseffekte dank Crossmedia

Durch die Vernetzung / Parallelität der einzelnen Werbeelemente kann ein erhöhter Werbeeffekt, eine Multiplikation erzielt werden. Dies bezeugen bereits frühere Studien.

Da das Surfen im Internet über mobile Endgeräte immer beliebter wird, ist anzunehmen, dass Werbung über mobile Endgeräte zukünftig einen zentralen Platz einnehmen wird im Werbe-Mix, während Werbekampagnen über „klassische“ Medien wie beispielsweise Zeitungen eher ergänzenden Charakter beibehalten dürften.

Welche crossmedialen Kampagnen kennen Sie? Und welche gefällt Ihnen besonders gut, beziehungsweise gar nicht?

Für Interessierte organisiert das Internet-Briefing am 01.07.2009 in Bern einen Vortrag unter dem Thema „Crossmedia: Interaktive Marketing-Elemente mit alten und neue Medien“. Genauere Informationen dazu können hier gefunden werden.

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Trends vs. Moden

Date: 30. April 2009 Kommentare: 1

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Rund 500 Gäste besuchten diese Woche die jährliche Veranstaltung Mediavision von Publisuisse. Mit einem spannenden Referat des Zukunftsforschers Matthias Horx begann die Veranstaltung und mit einem ebenso interessanten Vortrag von Prof. Marcus Schögel von der Uni St. Gallen endete sie. Nicht ganz, anschliessend gab es selbstverständlich noch einen Apéro und persönlich zugeschnittene Zukunftsmusik, erzählt von Handleserinnen, die sich unter das Publikum gemischt hatten.

Durch die Veranstaltung moderierte 10vor10-Sprecherin Susanne Wille. Als sie den Trendforscher Horx fragte, ob die Geschwindigkeit, mit der neue Kommunikations- und Vernetzungsformen wie Facebook und Twitter aufkommen, anhalten oder gar zunehmen würde, ermahnte der Wissenschaftler zu bedenken, dass vieles auch nur Mode sei. Der ungefähre Wortlaut: “Denken Sie nur an die ganzen Blogs, früher wollte jeder bloggen. Wer hat heute denn noch Zeit, das ganze Gejammer zu lesen?”

Ich konnte mir nicht vorstellen, dass ein Zukunfts- und Trendforscher keinen Blog betreibt und fand denn auch sehr bald Herrn Horx’ Blog, ein “Krisenblog”, in dem er einmal die Woche über die aktuelle Wirtschaftskrise und deren Facetten schreibt. Aus ökonomischer, soziologischer, literarischer oder auch aus seiner ganz persönlich erlebten Sicht. Es ist ein unterhaltsamer und informativer Blog. Und obwohl es stimmt, dass selten die Zeit vorhanden ist, Blogs zu lesen, geschweige denn zu kommentieren, bin ich der Überzeugung, dass Blogs keine Modeerscheinung sind, sowenig wie die von Horx dargelegte und anhaltende Entwicklung der Individualisierung eine Mode darstellt. Die fortschreitende Differenzierung der Gesellschaft führt auch dazu, dass Medien und deren Formate unterschiedlich, auf die eigenen Bedürfnisse zugeschnitten, benutzt werden. Und – das brauche ich in einem Blog kaum zu erwähnen – in diesem Zusammenhang haben sich zahlreiche Blogs längst als Fach-, News- oder auch als Unterhaltungsmedium etabliert. Eines stimmt allerdings, viele Blog-Betreiber haben gemerkt, wie aufwendig es ist, sein Medium regelmässig redaktionell zu füttern…

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Online Marketing Trends 2009 – Pflicht- und Kür-Instrumente

Date: 28. Januar 2009 Kommentare: 2

Online Marketing Trends 2009 Cover

Das Beratungsunternehmen Absolit hat in einer Untersuchung die Online Marketing Trends 2009 eruiert. Zentrales Ergebnis: Es gibt fünf Pflicht-Instrumente im Online-Marketing: 75 Prozent der 474 befragten Unternehmen setzen auf genau fünf Instrumente. Webblogs verlieren gegenüber dem Vorjahr.

Das Ziel der Befragung:

Ziel der Befragung war einerseits die Analyse aktueller Trends sowie auch der generellen Relevanz bestimmter Themen. Die Ergebnisse wurden nach Unternehmensgrösse differenziert und mit den Ergebnissen vorangegangener Jahre verglichen.

Befragt wurden Newsletterabonnenten von Absolit-Consulting. Die Zielgruppe sind Online-affine Unternehmen. Die Befragung fand im November 2008 statt. Insgesamt wurden 474 komplett ausgefüllte Fragebögen ausgewertet.

Zentrale Ergebnisse:

  • Über 85% der 474 befragten Unternehmen setzen auf Usability, Suchmaschinenoptimierung, E-Mail-Marketing und Web-Controlling
  • 77% schalten Textanzeigen bei Google-Adwords
  • 53% verstärken ihr Online-Marketing, 7,7% reduzieren

Die Studie unterscheidet dabei zwischen Pflicht- und Kür-Instrumenten:

Online Marketing Trends 2009 - Pflicht- und Kür-Instrumente

Zur Pflicht gehören folgende fünf Instrumente:

  • Usability
  • Suchwortanzeigen (Google AdWords)
  • SEO (Suchmaschinen-Optimierung)
  • E-Mail-Marketing
  • Webcontrolling

Zur Kür werden scheinbar folgende Instrumente gezählt:

  • Nutzergenerierte Inhalte
  • Web 2.0-Technik
  • Web 2.0-Portale
  • Affiliate Marketing
  • Blogs

Interessant dabei:

Weblogs haben in der Gunst der Unternehmen deutlich verloren: Wollten 2007 noch knapp 60 Prozent verstärkt bloggen, sind es in diesem Jahr nur noch 48 Prozent. Beim umfassenden Einsatz von Web 2.0-Instrumenten scheiden sich noch immer die Geister. Zwar werden zunehmend nutzerfreundliche Techniken verwendet, der Einsatz nutzergenerierte Inhalte jedoch ging leicht zurück. Die klassischen Online-Marketing-Instrumente Bannerwerbung und Affiliate-Marketing werden zwar nicht flächendeckend, in ihren Bereichen jedoch umso intensiver genutzt: Banner kommen in beinahe jeder Image-Kampagne zum Einsatz, der Internet-Versandhandel setzt nahezu geschlossen auf erfolgbasierte Werbeformen.

Vermutlich sind die befragten Newsletterabonnenten von Absolit-Consulting vorwiegend aus Deutschland. Es wäre also schön, wenn in der Schweiz ebenfalls in jeder Image-Kampagne Online-Werbung zum Einsatz käme… Und: Blogs leisten einen sehr guten Beitrag für die Suchmaschinen-Optimierung. Von daher ist dieses Instrument nicht zu unterschätzen.

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Trends im Markt für Online-Werbung

Date: 2. Dezember 2008 Kommentare: 1

Anfangs November 2008 führten wir das Internet Briefing zum Thema «Trends im Onlinewerbemarkt» bei uns durch. Dabei sind wir der Frage nachgegangen: Wohin bewegt sich die Onlinewerbung? Und haben für die Antworten Facts und Figures zur Onlinewerbung zusammengetragen.

Über 100 geladene Gäste haben mit uns an der ausverkauften Veranstaltung gemeinsam die folgenden Punkte beleuchtet:

  • Marktentwicklung Schweiz und Ausland: Was ist passiert, was bringt die Zukunft?
  • Veränderung der Mediennutzung: Wer gewinnt, wer verliert?
  • Streaming Video Ads: Wie sinnvoll nutzen?
  • Behavioral Targeting: Hype oder Realität?
  • Die Targeting-Pyramide richtig nutzen.
  • Mobile Advertising: Früh dabei = voll dabei?
  • Ausblick: Werbeformen der Zukunft

Den Vortrag hat Tim Dührkopp gehalten, welcher sich und die Themenschwerpunkte vorab in einem YouTube vorgestellt hat:

Der Vortrag kann hier abgerufen werden, als PDF.

Hier die Folien noch via Slideshare:

Praesentationen Online Publicitas Web2com Internet Briefing 041108

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Die Zukunft des Internets

Date: 19. November 2008 Kommentare: 0

In welche Richtung entwickelt sich das Internet? Diese Frage beantworten Teilnehmern des Feldafinger Kreises, ein Gremium aus namhaften Vertretern aus Wissenschaft und Wirtschaft aus Deutschland mit 15 Thesen.

Die Kernaussage lautet:  Das Internet wird die globale und zuverlässige (…) Plattform für alle Dienste. Die nachfolgende Grafik gefällt besonders, weil in dieser die verschiedenen Technologien bezüglich ihrer Anwendungsreife und bezüglich der Wettbewerbsstellung in Deutschland verortet werden. Würde man die gleiche Grafik für die Schweiz zeichnen, müsste mal wohl einige «Kreise» in der linken unteren Ecke platzieren. Oder?

Zukunft Internet

[S. 7]

Zwei bedeutende Trends sind:

  • Das «Internet der Dinge», welches durch den Einsatz von RFID ermöglicht wird. Dieses dürfte in einem ersten Moment primär in der Logistik eine Rolle spielen, könnte sich aber auf den Konsumentenmarkt ausdehnen
  • Das semantischen Webs, manche sprechen hier auch schon von Web 3.0… Dieses dürfte das Wissensmanagement durch das Internet revolutionieren und schlichte Informationen in maschinell interpretierbares Wissen umwandeln.

Ob sich die 15 aufgestellten Thesen alle so bewahrheiten werden, wird sich zeigen. Sicher aber ist, dass bereits heute das Internet aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist – wir alle kennen das unangehme Gefühl, wenn wir «disconnected» sind…

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Wie fit sind Unternehmen für den Einsatz digitaler Medien im Marketing?

Date: 22. Mai 2008 Kommentare: 0

Eine US-Studie der Strategieberatung Booz Allen Hamilton untersucht, wie gut Unternehmen für die digitale Medienwelt gerüstet sind. Haupterkenntnis: Nur jedes vierte Unternehmen in den USA ist für den Einsatz digitaler Medien gewappnet. Und in der Schweiz?

Neue Medien wie Blogs oder Communities verändern das Konsumverhalten massiv. Doch wie gehen Marketingverantwortliche mit den neuen Herausforderungen um? Schaffen Sie es, mit Konsumenten in der digitalen Welt zu kommunizieren und zu interagieren? Die Ergebnisse der US-Studie mit über 250 Marketern sind ernüchternd:

  • Weniger als jeder vierte beurteilt sein Unternehmen für die digitale Medienwelt als gut gerüstet.
  • Und gut 60 Prozent geben sogar zu, keine ausreichende Erfahrung mit digitalen Medien zu haben.

Viele Marketingverantwortliche wissen um die Bedeutung digitaler Medien

Allerdings erkennen Marketer die Relevanz von Online-Communities und digitalen Nutzerprofilen.

  • 90 Prozent der Studienteilnehmer halten es als «grundlegend», zu wissen, wie ihre Kunden Medien online benutzen.
  • Zwei Drittel unterstreichen den hohen Stellenwert von Internet-Communities.
  • Marketingverantwortliche, die bereits digitale Medien einsetzen, kennen auch den Wert Sozialer Netzwerke: Neun von zehn integrieren diese Plattformen in ihre Strategie.

Und in der Schweiz?

In der Schweiz ist man ebenfalls zögerlich. Immerhin konstatiert Marcel Bernet:

Die MAZ/Bernet-Studie Web 2.0 hats gezeigt: Die grössten Schweizer Unternehmen wagen sich langsam an die neuen Dialog- und Mitmachmöglichkeiten heran.

Wer nicht verlieren will, muss die digitalen Medien nutzen

Die Zukunft sieht also gar nicht so düster aus. So planen auch über 90 Prozent der Befragten, ihre Ausgaben für digitale Medien zu erhöhen. Dies ist aber auch dringend nötig, denn wie die Studienautoren zusammenfassen:

Marketingentscheider, die den Anschluss nicht verlieren wollen, müssen ihre Kompetenzen und Kapazitäten im Bereich digitale Medien zügig stärken. Denn Marken, die digitale Kanäle nicht intensiv nutzen, haben über kurz oder lang keine Chance, für medial emanzipierte Verbraucher attraktiv zu bleiben.

Passend zu diesem Zitat auch die fünf Thesen im Bernetblog.

[via]

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Wie sieht die digitale Zukunft aus?

Date: 15. April 2008 Kommentare: 0

Obwohl wir im Jetzt leben, würden wohl die meisten Menschen gerne wissen, wie die Zukunft aussieht und was sie bringt. Vor allem in der sich extrem schnell ändernden Welt des Internets wäre ein Zeitsprung von zehn Jahren wohl schon sehr spannend und interessant. Auch wenn Zeitreisen noch nicht möglich sind, Überlegungen, wie die Zukunft aussehen mag, kann man sich trotzdem machen. Das tat auch Martin Weigelt von zweinull.cc.

Hier sind seine zehn Thesen zur digitalen Zukunft:

  1. Print als Massenmedium stirbt.
  2. Soziale Netzwerke werden zum Kommunikationstool für jedermann, der Boom der Social Networking-Plattformen hält auch weiterhin an.
  3. E-Mail bleibt. Auch wenn E-Mails immer mehr mit Elementen anderer Web-Anwendungen verschmelzen, das «praktischste und schnellste Kommunikationsmittel» bleibt.
  4. Die «the Winner takes it all»-Theorie behält Gültigkeit. Einige grosse Anbieter dominieren das Internetgeschäft auch in Zukunft.
  5. Personalisierte Werbung wird Standard, so verschwinden Streuverluste der Werbung.
  6. E-Commerce steigt zum beliebten Geschäftsmodell auf.
  7. Bezahlte Inhalte erleben eine Renaissance. Der momentane «alles vom Internet ist gratis»-Gedanke wird nachlassen.
  8. Marketing wird komplizierter. Die Konsumenten erwähnen gute und schlechte Produkte-Erlebnisse sofort im Netz.
  9. Musik und Filme werden bald nur noch via Internet vertrieben.
  10. Das «herkömmliche» Fernsehen wird sich in den nächsten Jahren noch behaupten.

Ich bin wirklich sehr gespannt, ob und wann diese zehn Voraussagen eintreffen werden. Lassen wir uns überraschen, wann es so weit ist.

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