Date: 28. Januar 2009 Kommentare: 2

Das Beratungsunternehmen Absolit hat in einer Untersuchung die Online Marketing Trends 2009 eruiert. Zentrales Ergebnis: Es gibt fünf Pflicht-Instrumente im Online-Marketing: 75 Prozent der 474 befragten Unternehmen setzen auf genau fünf Instrumente. Webblogs verlieren gegenüber dem Vorjahr.
Das Ziel der Befragung:
Ziel der Befragung war einerseits die Analyse aktueller Trends sowie auch der generellen Relevanz bestimmter Themen. Die Ergebnisse wurden nach Unternehmensgrösse differenziert und mit den Ergebnissen vorangegangener Jahre verglichen.
Befragt wurden Newsletterabonnenten von Absolit-Consulting. Die Zielgruppe sind Online-affine Unternehmen. Die Befragung fand im November 2008 statt. Insgesamt wurden 474 komplett ausgefüllte Fragebögen ausgewertet.
Zentrale Ergebnisse:
- Über 85% der 474 befragten Unternehmen setzen auf Usability, Suchmaschinenoptimierung, E-Mail-Marketing und Web-Controlling
- 77% schalten Textanzeigen bei Google-Adwords
- 53% verstärken ihr Online-Marketing, 7,7% reduzieren
Die Studie unterscheidet dabei zwischen Pflicht- und Kür-Instrumenten:

Zur Pflicht gehören folgende fünf Instrumente:
- Usability
- Suchwortanzeigen (Google AdWords)
- SEO (Suchmaschinen-Optimierung)
- E-Mail-Marketing
- Webcontrolling
Zur Kür werden scheinbar folgende Instrumente gezählt:
- Nutzergenerierte Inhalte
- Web 2.0-Technik
- Web 2.0-Portale
- Affiliate Marketing
- Blogs
Interessant dabei:
Weblogs haben in der Gunst der Unternehmen deutlich verloren: Wollten 2007 noch knapp 60 Prozent verstärkt bloggen, sind es in diesem Jahr nur noch 48 Prozent. Beim umfassenden Einsatz von Web 2.0-Instrumenten scheiden sich noch immer die Geister. Zwar werden zunehmend nutzerfreundliche Techniken verwendet, der Einsatz nutzergenerierte Inhalte jedoch ging leicht zurück. Die klassischen Online-Marketing-Instrumente Bannerwerbung und Affiliate-Marketing werden zwar nicht flächendeckend, in ihren Bereichen jedoch umso intensiver genutzt: Banner kommen in beinahe jeder Image-Kampagne zum Einsatz, der Internet-Versandhandel setzt nahezu geschlossen auf erfolgbasierte Werbeformen.
Vermutlich sind die befragten Newsletterabonnenten von Absolit-Consulting vorwiegend aus Deutschland. Es wäre also schön, wenn in der Schweiz ebenfalls in jeder Image-Kampagne Online-Werbung zum Einsatz käme… Und: Blogs leisten einen sehr guten Beitrag für die Suchmaschinen-Optimierung. Von daher ist dieses Instrument nicht zu unterschätzen.
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Kategorien: Onlinewerbung, Studien, Trends Technorati Tags: Absolit, Instrumente, Kür, Online-Marketing, Pflicht, Studie, Trends, Untersuchung
Date: 8. Dezember 2008 Kommentare: 1

Wie gut funktioniert Online-Werbung in Sozialen Netzwerken? Eine Befragung des Markforschungsunternehmung ICD verschafft Klarheit.
Das Internet: Ein Eldorado für jeden Werber. Könnte man schlichtweg glauben. Auch Werbung in Sozialen Netzwerken müsste doch so manches Kaufmannsherz höher schlagen lassen? Die abertausenden Visits und Klicks tagtäglich – ein Segen. Aber mal Klartext: So einfach ist das scheinbar nicht.
Folgendes: Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmen IDC zeigte insgesamt geringe Akzeptanz der Online-Werbung in Sozialen Netzwerken. Während also nur knapp mehr als die Hälfte aller Web 2.0-User im Verlaufe eines Jahres auf eine Online-Anzeige klickten, taten dies mehr als Dreiviertel alle übrigen Internetnutzer. Noch deutlicher spiegelt sich dieser Trend in den Kaufabschlüssen wider. Mehr als doppelt so viele normale User tätigten im Gegensatz zu Web 2.0-Nutzern einen Kauf.
Karsten Weide vom IDC findet Web 2.0-Werbemodelle, die aufgrund der persönlichen Vorlieben der Nutzer jenen spezifische Anzeigen zustellen, zwar ein reizvoller Gedanke, betont jedoch die geringe Akzeptanz bei den Usern.
Möglicherweise möchten die Nutzer dieser Plattformen, tatsächlich lieber nur mit anderen sozial interagieren? Online Communities und Social Networks sind ein herausforderungsvolles Umfeld. Mit den richtigen Werbemitteln und -taktiken erreichen erahrungsgemäss Werbetreibende aber gerade hier interessante Zielgruppen.
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Kategorien: Onlinewerbung, Studien, Web 2.0 Technorati Tags: Funktion, Online-Werbung, Social Networks, Soziale Netzwerke, Studie, Untersuchung, Wirksamkeit
Date: 20. August 2008 Kommentare: 0

Video-Streams sind laut der neuen Studie von «Yahoo Rich Media – flash-basierte Werbeformate» in der Werbewirkung unschlagbar. [via] Sie erzielen nicht nur mit Abstand die höchste Aufmerksamkeit, sondern auch eine nachhaltigere Erinnerungsleistung bei den Nutzern.
Bei der Untersuchtung wurde wie folgt vorgegangen: [via]
Bei der Untersuchung hat Yahoo am Beispiel eines Online-Reiseanbieters und einer Versandhandelsfirma die Wirkung von verbreiteten Rich-Media-Formaten analysiert.
Dazu wurden 240 Personen mittels Blickaufzeichnung beim Surfen beobachtet und zusätzlich interviewt.
Das zentrale Ergebnis: Es zeigte sich, dass Video-Streams am erfolgreichsten abschnitten.
Die Kombination von Audio und Video erreichte bis zu 100 Prozentige Aufmerksamkeit, hingegen im klassischen Rectangle liegt die Wahrnehmung nach 60 Sekunden bei 65 Prozent. Die animierten Werbemittel zeichneten sich auch durch eine gesteigerte Verweildauer aus. So sind es beim Video zwölf, beim statischen Rectangle zwei Sekunden. Ferner sind die Erinnerungswerte entsprechend höher: Rectangle liegt bei 13 Prozent, Video-Stream und Video-Retangle zwischen 40 und 44 Prozent.
Schlussfolgerungen:
- Die User nutzen immer mehr Online-Videos, die Werbung kann mit Video-Werbemitteln diesem Trend gerecht werden.
- Video-Werbemittel sorgen für Aufmerksamkeit und wecken das Interesse, vor allem in Verbindung mit Ton. Sie wirken sicher auch modern und sind meistens originell.
Aber: Auch wenn die Wirksamkeit und Beliebtheit von Video-Werbemitteln scheinbar belegt sind, so darf nicht vergessen werden, dass je nach Zielsetzung mit anderen Werbemitteln die Ziele z.T. kosteneffizienter erreicht werden können.
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Kategorien: Streaming Media, Studien Technorati Tags: flash-basierte Werbeformate, Online-Video-Werbung, Rich Media, Studie, Untersuchung, Video Streams, Yahoo!
Date: 19. März 2008 Kommentare: 0
Die britische Aufsichtsbehörde für die Telekommunikationsbranche «Ofcom» untersuchte den Internetkonsum von Grossbritannien, Deutschland, Italien und Frankreich. Zentrale Erkenntnis: Internet reduziert den Fernsehkonsum. Die Gründe: Zunahme bei der Verbreitung von drahtlosen Internetzugängen und verstärkter Konsum von Online-Videos.
Ein Drittel der Befragten gaben dabei an, aufgrund der online verbrachten Zeit weniger fernzusehen.
Gemäss Studienautoren habe das zunehmende Interesse an der Nutzung traditioneller Medien über das Internet ein wichtiger Anteil an diese Entwicklung. Als Beispiel Deutschland:
- Fast die Hälfte der deutschen Umfrageteilnehmer konsumiert Fernsehsendungen und Videos im Internet.
- 35 Prozent der Deutschen hören sich digitale Radiosendungen an.
- 40 Prozent geben ihre Digitalfotos online weiter
Als der ausschlaggebende Faktor für die Verschiebungen im Medienkonsum ist aber der drahtlose Internetzugang zu identifizieren.
Neu sind diese Ergebnisse zwar nicht, aber sie bestätigen bisherige Studien. Im Januar untersuchte Fittkau&Mass die Zustimmung zum Internet – mit dem Ergebnis, dass fast zwei Drittel eher auf den TV als auf das Internet verzichten könnten. Der Grund: Natürlich der Konsum von Online-Videos!
[via]
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Kategorien: Medien, Onlinewerbung, Streaming Media, Studien Technorati Tags: , Fernsehkonsum, Internetnutzung, Konsum von Online-Videos, Ofcom, Online-Videos, Untersuchung