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	<title>web2blog &#187; Web 3.0</title>
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		<title>Web 3.0 – Sinnzusammenhänge im Mittelpunkt</title>
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		<pubDate>Thu, 13 Dec 2007 12:38:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Daniel Tschudi</dc:creator>
				<category><![CDATA[Web 3.0]]></category>
		<category><![CDATA[Forschung]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Semantic Web]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Web 2.0 zeichnet sich dadurch aus, dass jede und jeder mitmachen, mitschreiben und Inhalte generieren kann. Doch mit der Vielfalt der benutzergenerierten Inhalte droht die Informationsüberflutung. Denn für Suchmaschinen sind Textdokumente schlussendlich nur eine sinnfreie Kombination aus Buchstaben und Fotos. Das Ziel von Forschern ist es nun, die Semantik, den Sinn und die Bedeutung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Web 2.0 zeichnet sich dadurch aus, dass jede und jeder mitmachen, mitschreiben und Inhalte generieren kann. Doch mit der Vielfalt der benutzergenerierten Inhalte droht die Informationsüberflutung. Denn für Suchmaschinen sind Textdokumente schlussendlich nur eine sinnfreie Kombination aus Buchstaben und Fotos. Das Ziel von Forschern ist es nun, die Semantik, den Sinn und die Bedeutung von Inhalten, zu formalisieren.</strong></p>
<p>Das Internet hat unser tägliches Leben stark verändert. Durch die starke Vernetzung im Alltag ist es einem ständigen Wandel ausgesetzt – was unter anderem zum Web 2.0 führte. Doch: What’s next? Tim Berners-Lee, der Erfinder des World Wide Web, ist laut <a href="http://www.altova.com/de/semantic_web.html">Altova</a> der Meinung, dass der nächste Entwicklungsschritt das Semantic Web oder Web 3.0 ist. Das heisst, es wird ein Web, das ein Netz von Daten ist, welche direkt und indirekt von Maschinen verarbeitet werden können.</p>
<p>Einer der führenden Forscher auf diesem Gebiet ist <a href="http://www.dfki.uni-sb.de/~wahlster/">Professor Wolfang Wahlster</a>, Inhaber des Lehrstuhls für künstliche Intelligenz an der <a href="http://www.uni-saarland.de/de">Universität des Saarlandes</a>. Professor Wahlster erklärt auf <a href="http://www.focus.de/digital/internet/web-3-0_aid_227712.html">Focus online</a>, wie das bewerkstelligt wird:</p>
<blockquote><p><em>Wir wollen die Sprache der Computer an die Sprache der Menschen anpassen.</em></p></blockquote>
<p>Gelingt es nun, die Semantik von Texten und Bildern durch standardisierte Begriffe zu formalisieren, damit die gewonnenen Daten maschinenlesbar sind, könnte die Vision einer «intelligenten» Antwortmaschine Realität werden.</p>
<p><strong>Die Funktion des Web 3.0</strong></p>
<p>Und wie kann es aus einer intelligenten Maschine eine weitere Version des WWW geben?</p>
<p>Der <a href="http://fuckup.twoday.net/stories/1591132/">FUCKUP-Blogger</a> schreibt, dass es eine «denkende» Maschine kaum jemals geben wird. Aber es sei möglich, Regeln zu definieren, nach denen Maschinen die Verknüpfung zwischen Webinhalten mit semantischen Metadaten interpretieren. Dazu ein einfaches Beispiel:</p>
<blockquote><p><em>Lisa hat eine Website unter lisa.de. Über einen Meta-Tag auf ihrer Homepage verweist sie darauf, dass sie einen Sohn namens Tom hat, der unter der Adresse tom.de zu finden ist. Eine mittels RDF-Schema erstellte Regel könnte lauten: Eine Frau, die einen Sohn hat, ist eine Mutter. So könnte eine Software, die RDF beherrscht, Lisa automatisch die Meta-Information «Mutter» zuordnen, obwohl diese Information selbst nicht im Dokument enthalten ist. Einem Menschen ist natürlich klar, dass eine Frau, die einen Sohn hat, Mutter ist. Einer Maschine muss man diesen Fakt allerdings erst beibringen.</em></p></blockquote>
<p>Alexander Endl meint im <a href="http://www.drweb.de/weblog/weblog/?p=623">Blog von Dr. Web</a>, dass das «Semantic Web» etwas technisch-strukturelles sei. Denn man versuche das Web zu erweitern, indem man die Beziehungen der Artikel, Inhalte und Autoren miteinbezieht. So werden Inhalte bewertet.</p>
<p>Auch eine Suchmaschine wie Google wäre dann nutzlos. Der User stellt stattdessen einfach seinem Computer eine Frage und er antwortet, anstatt eine Liste von unzähligen Suchergebnissen anzubieten.</p>
<p><strong>Web 2.0 nutzlos?</strong></p>
<p>Ist mit intelligenten Computern das Web 2.0 nutzlos geworden? Wahlster glaubt nicht. Er ist der Meinung, dass das Web 2.0 auch weiterhin einen Nutzen haben wird. Erstens entwickelt es eine grosse soziale Dynamik und zweitens bietet es eine enorme Wissensstruktur.</p>
<blockquote><p><em>In der nächsten Dekade kann ein Web 3.0 entstehen, das die Vorteile des semantischen Webs und des Web 2.0 verknüpft und deren Nachteile überwindet.</em></p></blockquote>
<p>Die Visionen klingen so weit so gut, aber lassen wir zuerst einmal das Web 2.0 in der breiten Masse ankommen. Ob das Web 2.0 bereits bei den Schweizern Usern angekommen ist, werden die im Januar 2008 veröffentlichten Ergebnisse unserer <a href="http://www.web2blog.ch/2007/09/13/umfrage-zum-web-20-in-der-schweiz/">Studie «Web 2.0 in der Schweiz»</a> zeigen.</p>
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