Die Kernaussage lautet: Das Internet wird die globale und zuverlässige (…) Plattform für alle Dienste. Die nachfolgende Grafik gefällt besonders, weil in dieser die verschiedenen Technologien bezüglich ihrer Anwendungsreife und bezüglich der Wettbewerbsstellung in Deutschland verortet werden. Würde man die gleiche Grafik für die Schweiz zeichnen, müsste mal wohl einige «Kreise» in der linken unteren Ecke platzieren. Oder?
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Zwei bedeutende Trends sind:
Das «Internet der Dinge», welches durch den Einsatz von RFID ermöglicht wird. Dieses dürfte in einem ersten Moment primär in der Logistik eine Rolle spielen, könnte sich aber auf den Konsumentenmarkt ausdehnen
Das semantischen Webs, manche sprechen hier auch schon von Web 3.0… Dieses dürfte das Wissensmanagement durch das Internet revolutionieren und schlichte Informationen in maschinell interpretierbares Wissen umwandeln.
Ob sich die 15 aufgestellten Thesen alle so bewahrheiten werden, wird sich zeigen. Sicher aber ist, dass bereits heute das Internet aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken ist – wir alle kennen das unangehme Gefühl, wenn wir «disconnected» sind…
Korreliert die Mediennutzung und Werbeakzeptanz? Dieser Frage ist ExactTarget mit Unterstützung des Ball State University Center for Media Design nachgegangen. Sie kommt zum Schluss: Die beliebtesten Medien einer Altersgruppe eignen sich nicht immer gleich gut für Werbung. [via]
Der heutige Konsument verbringt immer mehr Zeit im Internet – und immer mehr Zeit auf Web 2.0-Plattformen wie zum Beispiel YouTube oder Facebook (Social Network). Dabei stellt sich die Frage, welche Medien die Konsumenten genau nutzen und über welche Kanäle sie am liebsten Werbebotschaften erhalten. Diese Fragestellung hat ExactTarget untersucht und liefert mit einem kostenlosen Whitepaper als Resultat auch mögiche Antworten darauf:
Die beliebtesten Medien sind nicht auch gleichzeitig die beste Reklameflächen. So sind beispielsweise besonders junge User zwischen 18 und 34 Jahren täglich in sozialen Netzwerken unterwegs und verschicken SMS-Nachrichten per Handy. Beide dieser Kanäle betrachten sie jedoch mehrheitlich als eine Art „Marketing-Sperrzone“, was jegliche Massnahmen von vornherein zum Scheitern verurteilt. E-Mail-Werbung und Direktwerbung per Post bringen sie dagegen eine vergleichsweise hohe Aufgeschlossenheit entgegen.
Die nachfolgende Grafik zeigt die Kommunikations-Präferenzen der verschiedenen Altersgruppen:
Hmm… besonders der Schlusssatz aus den Erkenntnissen muss kritisch beleuchtet werden, wenn man weiss, dass ExactTarget auch Anbieter von E-Mail-Marketing ist… Die Fragestellung per se aber ist höchstinteressant, das Ergebnis mit Vorbehalt auch.Wie empfänglich die Nutzer von Communities, respektive Social Networks, sind, hat die Studie «Community Effects» von Tomorrow Focus bestens gezeigt.
Es ist aktuell schwierig, den Überblick zu wahren. Gerade auch in der Schweiz. Das neue Whitepaper «Social Networking – Plattformen und Potenziale» versucht da etwas Ordnung in die Sache zu bringen. Hier eine kurze Vorschau:
Welches sind die häufigsten Fehler im Mobile-Marketing? mobithinking ging dieser Frage nach und hat ein kostenloses ePaper dazu veröffentlicht. Im 16-seitgen «Ten Mistakees in Mobile Web Marketing» werden oft begangene Fehler kurz beschrieben und Fall-Beispiele gezeigt.
Dabei werden folgende Fehlerquellen identifiziert:
Die Mobile-User werden wie PC-User behandelt.
Die Grenzen des mobilen Webs werden ignoriert.
Die Möglichkeiten des Mobiltelefons werden unterschätzt. Es gibt zwar einiges, was der User mit seinem Mobiltelefon nicht tun kann, doch es gibt auch Dinge, die nur mit dem Handy möglich sind. Die besten mobilen Websites reizen die diversen Möglichkeiten (Anrufe tätigen, Foto-Wettbewerb, Film-Wettbewerb, SMS-Feedback, ein Song oder Film-Trailer schenken, …) aus.
Statt einer .com- wird eine .mobi-URL verwendet. .mobi ist die Top-Level-Domain für mobile Sites und impliziert, dass die Website ausschliesslich für mobile Endgeräte entwickelt wurde.
Frames kommen zum Einsatz…. Frames sollten niemals für mobile Seiten benutzt werden, denn es verursacht Usability-Probleme.
Niemand testet vorab die mobile Website. Die mobile Website sollte ausführlich getestet werden, sei dies nun manuell oder mit bestimmten Programmen.
Die mobile Website wird nicht für Suchmaschinen optimiert. Wie jede andere Website auch, sollte auch eine mobile Website über Suchmaschinen gefunden werden.
Die mobile Website wird nicht promotet. Es klingt zwar logisch, für ein neues Produkt zu werben, doch viele Unternehmen mit einer neu erstellten mobilen Website tun gerade dies nicht.
Mobile Kampagnen werden ohne .mobi-Site durchgeführt.
Die Inhalte werden nicht für die verschiedenen Devices optimiert. Mobile Endgeräte haben nicht denselben Client wie das Desktop-Web. Darum kann es passieren, dass Inhalte nicht überall korrekt angezeigt werden. Um dies zu verhindern, kreiert man am besten eine Website, die «device-aware» ist.
Viele dieser Punkte sind zwar bekannt, doch eine kleine Erinnerung an die Grundlagen schadet sicher nicht…
Gemäss Autoren gibt es fünf Punkte, denen Werber besondere Aufmerksamkeit schenken sollten.
Die lokale Sprache sprechen. Nicht nur durch Geo-Targeting sollte die Werbung auf das lokale Publikum zugeschnitten werden, sondern auch durch die regionen-spezifische Anzeige. Das heisst, die Telefon-Nummern der lokalen Filiale dürfen auf keinen Fall fehlen.
Die Auswirkung von Online-Werbung auf Offline-Verkäufe kennen. Die Werber sollten wissen, wie Werbung im Internet das Geschäft offline beeinflusst und welche Methode dabei am effektivsten ist. Je nach dem müssen Werbekampagnen angepasst oder geändert werden. Das Ziel ist es, dass die Online-Werbung die Weiterleitung zu lokalen Geschäften vollbringen kann.
Erkennen, dass hinter den meisten kommerziellen Suchabfragen lokale Absicht steht. Auch wenn viele Konsumenten sich vor dem Kauf online informieren, die allermeisten Käufe werden offline getätigt. Trotzdem ermuntert keine Werbung den Konsumenten, das Produkt in das nächste Geschäft einkaufen zu gehen. Wenn ich zum Beispiel «Nike» in der Google-Suchabfrage eingebe, kommt keine Anzeige mit einem Geschäft in meiner Nähe. Nur für Online-Shops wird geworben…
Verschiedene Ziele und Erwartungen für lokale Kampagnen bestimmen. Für verschiedene lokale Kampagnen sollte man auch verschiedene Ziele formulieren. Jede Region ist wieder anders.
Die lokale Strategie verstehen. Falls mit einer Agentur zusammen gearbeitet wird, sollte diese nach deren Strategie zur Gewinnung lokaler Konsumenten befragt werden.
Also: Think global, ad local… Oder wie war das nochmal? Das Whitepaper gibt es hier kostenlos zum Download.